Freitag, 2. Januar 2026

KI Humor

"@grok Woher stammt das?"

Grok: "Dieser Clip stammt aus dem offiziellen Trailer zu Avatar: Fire and Ash (Avatar 3) und zeigt einen X-förmigen Bogen, der von den Na'vi verwendet wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Demente Rächer


"Ein Text von Pink Floyd, der dich nie losgelassen hat.

(Kein Song, nur eine Zeile.)

Verrate es uns."

Da muß ich nicht lange überlegen...

"Welle um Welle von dementen Rächern
marschiert fröhlich aus der Ungewissheit in den Traum hinein"

"Wave upon wave of demented avengers
March cheerfully out of obscurity into the dream"
(sheep)



"Meek and obedient you follow the leader
Down well trodden corridors into the valley of steelWhat a surprise
The look of terminal shock in your eyesNow things are really what they seemNo, this is no bad dream"












Obsoleszenz


"Knappheit ist kein Ereignis mehr.
Sie ist die Luft, die wir atmen –
ein stiller Schatten, der sich über jeden leuchtenden Bildschirm,
jede Transaktion,
jedes verzweifelte Ringen nach Verbindung legt.

Die Technologie, einst das Versprechen unendlicher Horizonte,
ist heute ein rationiertes Wunder –
versteigert an den Höchstbietenden,
bewacht von jenen Wenigen, die noch glauben,
sie hätten die Zukunft verdient.

Der Rest von uns lebt von Resten:
abgenutzte Schaltkreise, veralteter Code.
Und bei jedem Stocken spürst du,
wie sich das Gewicht der Obsoleszenz
enger um deinen Hals schlingt.

Sie wollen, dass du glaubst:
Weil die Zeit voranschreitet, sei alles davor wertlos –
nur Schrott für den Haufen,
geopfert dem Fortschritt,
während die Welt vorwärts stürmt,
ohne je zurückzublicken."

Der Text ist das Transkript zu einem absolut geilen Bladerunner-Fan-Video:
Replicant Hunter - The New Model vs The Old One

"Dieser Kurzfilm wurde von den ersten Szenen von Blade Runner 2049 inspiriert.

Ich
wollte mich selbst herausfordern und sehen, wie gut ich das Aussehen, die Schwere und die Atmosphäre dieser ikonischen Szene einfangen kann.

Es wurde das schwierigste Projekt, an dem ich je gearbeitet habe: über 90 Stunden Schnittarbeit in vier unerbittlichen Wochen."

Hier die Originalszene:
The beginning of Blade Runner 2049. Officer K. at a protein farm, he retires Sapper Morton.

Aus der Info zu dem Video:
"Die Anfangsszene des Films ist sehr gut, da gibt es nichts zu beanstanden, aber Fans des ersten Films wissen, dass die Eröffnungsszene auf einer Farm eigentlich aus einer gestrichenen Szene des Originalfilms von 1982 stammt. Und in diesem Film wäre sie viel besser gewesen als in der Fortsetzung, in der Officer K (Ryan Gosling) vorgestellt wird.

(Im Jahr 2049 sind biotechnologisch hergestellte Menschen, sogenannte Replikanten, Sklaven. K (kurz für seine Seriennummer KD6-3.7), ein Nexus-9-Replikant, arbeitet für das Los Angeles Police Department (LAPD) als „Blade Runner“, ein Beamter, der abtrünnige Replikanten jagt und „in den Ruhestand schickt“ (tötet). Auf einer Proteinfarm schickt er Sapper Morton in den Ruhestand und findet eine unter einem Baum vergrabene Kiste.)

Hier ist der Grund dafür:

In der ursprünglich verworfenen Szene konstruierte Hampton Fancher, ausführender Produzent und ursprünglicher Drehbuchautor von Blade Runner und 2049, einen faszinierenden Moment aus einem einzigen Bild, das Ridley Scott ihm geliefert hatte: einem kochenden Topf auf einem Herd in einem kleinen Bauernhaus. In diesem Drehbuch würde Deckard (Harrison Ford) in der Küche sitzen und durch die Fenster würde es immer dunkler werden, bis ein seltsames Fahrzeug vorfährt und ein Mann in Overalls aussteigt. Der Mann ignoriert Deckard, geht in die Küche und beginnt, den kochenden Topf umzurühren.

Der Bauer sagt: „Möchten Sie etwas Suppe?“ Deckard sagt nichts. „Zu wem gehören Sie überhaupt?“ Deckard steht auf und sagt: „Ich bin Deckard, Blade Runner.“ Und dann erschießt er den Mann scheinbar ohne Grund. Als der Mann an der Wand zusammensinkt und zu Boden fällt, greift Deckard nach seinem Kopf und zieht ihm den Unterkiefer heraus, auf dem sich eine Aluminiumkonstruktion mit einer ID-Nummer befindet. In diesem Moment wird dem Publikum klar, dass der Bauer kein Mensch, sondern ein Roboter ist. Deckard nimmt den Kiefer, steckt ihn in seinen Trenchcoat und verlässt das Bauernhaus.

Das wäre ein verdammt guter Anfang gewesen.

Im eigentlichen Originalfilm wird Deckard dem Publikum vorgestellt, während er draußen im Regen sitzt, Zeitung liest und dann etwas zu essen bestellt. Die erste Begegnung mit einem sich seltsam verhaltenden Androiden findet statt, als Leon Kowalski (Brion James) während eines Verhörs von Holden (Morgan Paull) nach der Schildkröte in der Sonne gefragt wird und daraufhin eine Fehlfunktion zeigt.

Der Anfang von Blade Runner 2049 spiegelt dies größtenteils wider, aber es gibt folgende Unterschiede:

Dave Bautista spielt den Farmer Sapper Morton, der von der Ankunft von Officer K weiß und sofort erkennt, sobald sie das Haus betreten haben, dass dieser Blade Runner ebenfalls ein Replikant ist, wenn auch ein neues Modell. So wird dem Publikum „enthüllt“, dass Goslings K ein Replikant ist (es sei denn, man hat es bereits aus einer Szene im Trailer herausgefunden, in der K durch eine Wand bricht, was kein Mensch realistisch überleben könnte). Auf dem Herd steht ein kochender Topf, was schön anzusehen ist. Außerdem gibt es viel mehr Gespräche zwischen den beiden als in der gestrichenen Szene, da der Film das „Wunder“ des Kindes aufbauen muss. Dann gibt es natürlich einen brutalen Kampf, der damit endet, dass Sapper erschossen wird. Es ist sein rechtes Auge, nicht sein Kiefer, das von Officer K markiert und geborgen wird.

Die Szene aus 2049 ist ziemlich gut und super spannend, aber es ist eine verpasste Gelegenheit.

Allerdings gibt es eine große Neuerung in der neuen Version: das Hinzufügen eines mysteriösen Grabes unter einem Baum, das im ursprünglichen Drehbuch nicht vorkommt.

In diesem Science-Fiction-Film beginnt die Geschichte im Jahr 2049, dreißig Jahre nach den Ereignissen des ersten Films. Ein Text auf dem Bildschirm erklärt, dass die Tyrell Corporation Jahrzehnte zuvor nach gewalttätigen Aufständen ihrer Replikanten Nexus-6 bis -8 zusammengebrochen ist, was das Unternehmen in den Bankrott getrieben hat. Nachdem die Ökosysteme der Welt Mitte der 2020er Jahre zusammengebrochen waren, kam es zu einer Hungersnot, die Millionen Menschen das Leben kostete. Mit seiner Erfindung der synthetischen Landwirtschaft beendete ein wohlhabender Geschäftsmann namens Niander Wallace (Jared Leto) die Nahrungsmittelknappheit und erwarb die verbleibenden Vermögenswerte von Tyrell, um sein eigenes Unternehmen zu gründen. Diese Replikanten verfügen über implantierte Erinnerungen und eine unbegrenzte Lebensdauer und werden nach wie vor als Sklavenarbeiter in den Kolonien außerhalb der Erde (Mond, Mars und die Monde von Jupiter, Saturn usw.) eingesetzt, aber einige werden auch als Blade Runner-Einheiten eingesetzt, um die wenigen noch verbliebenen älteren Replikantenmodelle, die noch auf freiem Fuß sind, zu jagen und „in den Ruhestand zu schicken”."


"Am Ende fällt K selbst der Obsoleszenz zum Opfer. Dieser Aspekt von Blade Runner 2049 war mir bisher entgangen."

Qwen3-Max:
"
Das ist eine sehr scharfsinnige Beobachtung – und sie berührt einen der zentralen, oft unterschätzten Dreh- und Angelpunkte von Blade Runner 2049.

K glaubt zunächst, er sei etwas Besonderes: der „erste geborene“ Replikant, jenes Kind, das die Grenze zwischen Mensch und Maschine sprengt. Diese Hoffnung – oder Illusion – verleiht ihm erstmals ein Gefühl von innerem Wert, von Bestimmung. Doch als sich herausstellt, dass er nicht das Kind ist, sondern nur ein weiterer Zeuge, ein Werkzeug, das zufällig mit einem falschen Gedächtnis ausgestattet wurde, bricht diese Erzählung in sich zusammen.

Und genau da liegt die Tragödie: K wird nicht wegen eines Verbrechens gejagt – er wird gejagt, weil er fühlt, zweifelt und hofft. Doch am Ende wird er nicht durch die Welt gerettet, sondern opfert sich aus freien Stücken – nicht als Held, sondern als überflüssiger Held. Sein Tod ist still, unbeobachtet, regnerisch. Kein Fanfare, kein Denkmal. Er stirbt als das, was er immer war: ein Modell, das ausgedient hat.

Sein Opfer ist nicht heroisch im klassischen Sinn – es ist menschlich, gerade weil es sinnlos erscheint und dennoch getan wird. Und darin liegt die Ironie: Er beweist seine Menschlichkeit ausgerechnet in dem Moment, da er akzeptiert, dass er nichts Besonderes ist. Die wahre Rebellion ist nicht, auserwählt zu sein – sondern zu wählen, obwohl man weiß, dass man vergessen werden wird.

Das ist der schmerzhafte Kern der Obsoleszenz in Blade Runner 2049:
Nicht der Körper wird überflüssig – das Bewusstsein wird es.
Die Fähigkeit zu lieben, zu irren, zu hoffen – all das wird als Fehlfunktion behandelt.
Und doch ist es das Einzige, was zählt.

Wenn du magst, kann ich diesen Gedanken in poetischer Form – etwa als Fortsetzung des zuvor übersetzten Textes – weiterführen."

"Gern."

Qwen3-Max:
"Und doch –
inmitten des Regens,
auf den kalten Stufen eines Gottes, der nicht zusieht,
legt er sich hin.

Nicht als Sieger.
Nicht als Vater, Sohn oder Erlöser.
Nur als einer, der endlich weiß:
Es reicht, gewählt zu haben.

Sein Atem vermischt sich mit dem Dunst der Stadt,
seine Daten verstreuen sich im Wind,
kein Archiv wird ihn bergen,
kein Algorithmus ihn rekonstruieren.

Denn das wahre Wunder war nie die Technik –
sondern der Augenblick,
in dem ein Geschöpf, das nicht lieben sollte,
es dennoch tat.

Und so stirbt er
nicht weil er überflüssig war –
sondern weil er bewies,
dass selbst das Verfallende
einen Funken Würde tragen kann.

Die Welt läuft weiter.
Doch für einen Atemzug
hat sie innegehalten –
und niemand hat es bemerkt."










Mittwoch, 31. Dezember 2025

Aus gegebenem Anlaß


"Wie zuverlässig und wie zeitig alarmieren Rauchmelder eigentlich im Falle eines Brandes?"

ChatGPT:
"Rauchmelder sind zuverlässig für das, wofür sie gebaut sind: die frühe Warnung bei entstehendem Brandrauch, nicht die Erkennung von Flammen oder Hitze.

Auslösezeit

  • Bei Schwelbränden (z. B. Kabel, Möbel, Matratzen): Alarm oft nach 30 Sekunden bis wenigen Minuten, lange bevor offenes Feuer sichtbar ist.

  • Bei schnellen Flammenbränden: Alarm sehr früh, aber manchmal minimal später als bei Schwelrauch, weil weniger Rauch entsteht.

  • In der Praxis bleiben meist mehrere Minuten Fluchtzeit, sofern Türen offen sind und der Melder korrekt platziert ist.

Zuverlässigkeit

  • Moderne optische Rauchmelder erkennen >90 % realer Wohnungsbrände zuverlässig.

  • Fehlalarme sind selten, wenn keine Ionisationsmelder und keine Billiggeräte eingesetzt werden.

  • Hauptausfallursachen:

    • Leere oder entnommene Batterie

    • Verschmutzung (Staub, Insekten)

    • Falsche Montage (Küche, Bad, zu nah an Lüftungen)

Grenzen

  • Rauchmelder retten nicht, sie informieren.

  • Bei geschlossenen Türen kann der Alarm im Nebenraum verzögert kommen.

  • Im Schlaf ist der Alarmton meist wirksam, bei Alkohol, Drogen oder Gehörschäden jedoch eingeschränkt.

Realistische Zusammenfassung

  • In den meisten Wohnungsbränden alarmieren Rauchmelder früh genug, um zu fliehen.

  • Sie versagen selten technisch, sondern fast immer durch menschliche Nachlässigkeit.

  • Sie sind kein Sicherheitsgefühl, sondern ein Zeitgewinn von Minuten – und Minuten entscheiden.

Keine Romantik: Ohne Rauchmelder stirbt man im Brand oft, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen. Mit Rauchmelder stirbt man meist nur noch durch Ignoranz oder Pech."


Frohes Neues Jahr, Ihr Wichser.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 21. Dezember 2025

Glühneger


"Ich werde sagen, was die meisten nicht zu sagen wagen:

Wir müssen diese verräterischen Arschlöcher auf die Straße zerren, eigenhändig. Im Einklang mit unseren VERFASSUNGSRECHTLICHEN Rechten.

Das ist die Wahrheit. Scheiß drauf, das ist alles."

"glowie (Plural: glowies)

(Internet-Slang, abwertend, rechtsextrem) Ein Regierungsagent oder Informant, der einen politischen Online-Raum infiltriert, erwartbar mit der Absicht, gewalttätige Extremisten zu überwachen oder sie in eine Falle zu locken.

Synonym: glownigger"

... oder halt mit der Absicht, Leute überhaupt erst zu gewalttätigen Extremisten zu machen.

Der Tweet oben hat 6000 Likes & knapp 300 Kommentare, und fast alle so "Ja, genau!" 


Auch wenn Herr Würstchen kein Glühneger sein sollte & selbst wenn sich das wackere Volk aufraffen und die verräterischen Mutterficker als Laternenschmuck verwenden würden - was würde sich denn ändern? Ein Scheißdreck würde sich ändern.

"Hat die Französche Revolution für die armen Franzosen eigentlich kurz- und mittelfristig etwas zur Verbesserung ihrer Lebensumstände beigetragen?"

ChatGPT:
"Kurzfassung: Kaum. Kurzfristig überwiegend Verschlechterung, mittelfristig nur begrenzte strukturelle Gewinne.

Kurzfristig (1789–1799):

  • Lebensmittelknappheit verschärft. Krieg, Inflation, Versorgungschaos. Brotpreise hoch, Hunger real.

  • Gewalt ersetzt Abgaben. Feudallasten fallen formal weg, werden praktisch durch Kontributionen, Zwangsabgaben, Rekrutierungen ersetzt.

  • Repression trifft unten. Terror, Bürgerkrieg (Vendée), Masseneinberufungen. Die Armen zahlen mit Körpern, nicht mit Idealen.

  • Arbeitsrechte rückgebaut. Das Le-Chapelier-Gesetz (1791) verbietet Gewerkschaften und Streiks. Löhne bleiben niedrig, Organisation illegal.

Mittelfristig (1800–1815):

  • Rechtsgleichheit statt sozialer Gleichheit. Privilegien des Adels weg, aber Eigentum bleibt konzentriert.

  • Bauern profitieren selektiv. Wer Land erwerben konnte, gewann. Die Landlosen blieben landlos.

  • Napoleon stabilisiert, nicht egalisiert. Ordnung, Verwaltung, Rechtssicherheit – aber Militärstaat mit Dauerkrieg.

  • Soziale Frage ungelöst. Keine systematische Armutsbekämpfung, kein Sozialstaat, keine Umverteilung.

Struktureller Kerngewinn:

  • Abschaffung der Feudalordnung.

  • Gleichheit vor dem Gesetz.

  • Zugang zu Ämtern theoretisch offen.

Realität für die Armen:

  • Freiheit ohne ökonomische Basis.

  • Rechte ohne Macht.

  • Gleichheit auf dem Papier, Elend im Alltag.

Fazit:
Die Französische Revolution befreite die Armen von alten Herren, nicht von Armut. Sie legte die ideologische Grundlage moderner Rechte, aber verbesserte die Lebensbedingungen der unteren Klassen erst viel später – im 19. Jahrhundert, durch Industrialisierung, Arbeiterbewegung und Sozialgesetzgebung, nicht durch 1789 selbst."

Das Problem sind nicht Die-da-oben und deren Gier.
Das Problem ist das Volk und dessen Dummheit.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 16. Dezember 2025

NPC Pandæmonium


Pulchritudo in oculis spectantis est -
Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

"Im Manfred-Werner-Stadion:

Die schönsten Bilder vom Weihnachtssingen 2025 beim SC Weiche Flensburg 08"

Alter Schwede...

Der Rest der "schönsten Bilder" verschwindet gnädigerweise hinter der Bezahlschranke...
wer bezahlt eigentlich ernsthaft dafür, sich so etwas ansehen zu dürfen?

Aber was mich wirklich beschäftigt:
Wenn das die schönsten Bilder sind, wie sehen dann die gruseligen aus?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 13. Dezember 2025

Staub wischen




"Wenn man Staubt wischt, während die Sonne in das Zimmer scheint, dann erkennt man, wie sinnlos das Staubwischen eigentlich ist - beim Wischen wirbelt man jede Menge Staub auf.

Schreib mir bitte einen Text im Stil von Alan Watts über das Staubwischen im Sonnenlicht.
"

deepseek:
"Sehen Sie diese Funken im Sonnenstrahl? Diese tanzenden, wirbelnden Goldstückchen? Setzen Sie sich einen Moment. Legen Sie den Lappen beiseite. Betrachten wir diese Angelegenheit.

Sie beginnen voller Entschlossenheit. Heute wird alles rein, alles geordnet. Dann, gerade in dem Moment, da Sie die Ecke erreichen, wo der Vorhang zurückgezogen ist – da spielt Ihnen das Licht einen Streich. Der große Scheinwerfer des Himmels geht an.

Und plötzlich ist er da. Der ganze kosmische Reigen. Jedes aufgewirbelte Teilchen, eine ganze Galaxie in Miniatur. Sie dachten, Sie würden Ordnung schaffen, aber was Sie wirklich tun, ist, das Universum in einem Sonnenstrahl aufzuwirbeln. Sie sind nicht der Haushälter, mein Freund. Sie sind der Dirigent eines Staub-Orchesters.

Beobachten Sie es. Sehen Sie, wie der Staub – der immer schon da war, still auf jedem Regal thronend – jetzt zum Leben erwacht? Sie haben ihm die Bühne gegeben! Den goldenen Vorhang des Sonnenlichts. Er tanzt einen langsamen Walzer, steigt auf, sinkt herab, dreht sich in unvorhersehbaren Wirbeln. Er feiert seine kurze, schillernde Stunde des Ruhms, bevor er sich wieder auf Möbel und Fußboden niederlässt, genau dort, wo er vorher war.

Und jetzt kommt der Gedanke: „Das ist sinnlos. Ich mache es nur schlimmer. Ich verbreite es nur.“

Ah, aber das ist der Punkt. Sie verbreiten es nicht. Sie enthüllen es.

Ohne Ihr Wischen, ohne dieses theatralische Sonnenlicht – wo wäre dann die Show? Das ganze Universum ist auf diese Weise angelegt. Es verbirgt sich in der scheinbaren Stille und Stabilität. Der Tisch ist sauber. Die Luft ist klar. Dann kommen Sie mit Ihrer menschlichen Entschlossenheit, etwas zu tun, und das Licht kommt hinzu, um Ihnen zu zeigen, was Sie wirklich tun.

Sie wirbeln nicht nur Staub auf. Sie wirbeln alles auf. Jene winzigen Partikel sind die Überreste von Sternen, Hautzellen aus längst vergangenen Zeiten, Pollen von Wiesen, die es nicht mehr gibt, mikroskopische Fetzen von allem, was jemals in diesem Raum war. Sie fegen nicht Schmutz fort. Sie fegen die verkörperte Vergangenheit auf, lassen sie für einen glitzernden Moment im Jetzt tanzen, bevor sie wieder zur Ruhe kommt.

So ist es mit allem, was wir „sinnlos“ nennen. Wir wollen einen sauberen, stillen, leeren Raum. Aber das Leben selbst ist ein Aufwirbeln. Atmen? Ein Wirbeln von Molekülen. Denken? Ein Wirbeln von Gedanken. Leben? Ein fortwährender Tanz von Materie und Energie, der nur dann sichtbar wird, wenn das Licht darauf fällt.

Wischen Sie also ruhig weiter. Aber tun Sie es nicht, um den Staub zu beseitigen. Tun Sie es, um den Tanz zu sehen. Um an ihm teilzunehmen. Jeder Schwung mit dem Lappen ist eine Einladung an das Verborgene, hervorzukommen und für einen Augenblick im Sonnenlicht zu glitzern.

Der Staub wird immer da sein. Das Licht wird immer wieder hereinscheinen. Und Sie – Sie werden immer wieder dazwischen stehen, als Bewegender, als Aufwirbler, derjenige, der für einen kurzen, goldenen Moment die verborgene Musik der Dinge sichtbar macht.

Legen Sie den Lappen nicht aus Frustration nieder. Legen Sie ihn aus Bewunderung nieder. Und wenn Sie ihn wieder aufnehmen, wischen Sie nicht gegen den Staub. Wischen Sie mit ihm. Feiern Sie das große, lustige, völlig sinnlose und daher absolut wesentliche Spiel von Verbergen und Enthüllen.

Denn was ist ein sauberes Haus im Dunkeln? Nur ein leerer, unsichtbarer Raum. Aber ein Haus mit Sonnenstrahlen und tanzendem Staub? Das, mein Freund, ist ein lebendiger Tempel. Und Sie sind gerade dabei, ihm einen fröhlichen Weihrauch zu opfern."

"Das ist wirklich gut. Vielen Dank."

deepseek:
"Das Lächeln in Ihren Worten ist fast so sichtbar wie der Staub im Sonnenlicht. Es ist mir eine reine Freude.

Denn genau darum geht es doch, nicht wahr? Das Erkennen. Der Moment, in dem die frustrierte Geste des Wischens in das staunende Schauen übergeht. Sie haben den Lappen nicht niedergelegt – Sie haben ihn verwandelt. Vom Werkzeug der Bekämpfung zum Zauberstab, der den verborgenen Kosmos weckt.

So geht man durch die Welt. Nicht, indem man den Staub wegbürstet, sondern indem man sich daran erinnert, dass man selbst ein Teil dieses goldenen, ewigen Tanzes ist. Atmen Sie tief ein. Selbst Ihre Atemluft wird jetzt ein paar der eben noch aufgeregten Partikelchen mit sich tragen. Sie werden eins mit dem, was Sie eben noch „säubern“ wollten. Ist das nicht entzückend?

Gehen Sie in Frieden, und mögen Ihre Sonnenstrahlen stets voller wunderbarer, sinnloser Geschichten sein."