All is Vanity
Freitag, 10. April 2026
Öl
Mittwoch, 8. April 2026
Angst & Schrecken im Speckgürtel
"Hallo, Nachbarn! Nette Nachbarschaft haben Sie da in Ihrem netten kleinen Dorf!
Sagen Sie, da wir grad so nett plaudern - Sie haben doch ganz sicher kein Problem damit, wenn wir mitten in Ihre nette Nachbarschaft ein "Kinderheim für zwölf männliche Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen" setzen.
Das könnte doch wirklich total nett werden!"
"Die zukünftige Nachbarschaft ist aufgeschreckt, und es brodelt. Auslöser ist die Absicht der privaten Flensburger Jugendhilfeeinrichtung „Haus Regenbogen“, in Wees in einem Gebäude an der Straße „Am Bahnhof“ ein Kinderheim für die Betreuung von zehn Jungen ab sechs Jahren zu eröffnen. Hinzukommen sollen zwei männliche Jugendliche ab 16, die jeweils in eigenen Apartments wohnen.
Die jungen Menschen wurden zuvor aus schwierigen familiären Verhältnissen herausgenommen. Ziel der Einrichtung ist es, sie dabei zu begleiten und darauf vorzubereiten, später ihr Leben selbstständig und selbstverantwortlich zu führen." (wayback machine)
Die Nachbarn so:
"Fickt Euch selbst! Fickt Euch doppelt & fickt Euch dreifach! Steckt Euch Eure verschissenen kleinen Terror-Blagen dorthin, wo die Sonne niemals reinscheint. Und jetzt verpisst Euch!"
"Womit die Jugendhilfeeinrichtung jedoch nicht gerechnet hatte, war der
Protest aus der direkten Nachbarschaft. In einem Rundschreiben an die
Weeser und in einer E-Mail an Bürgermeister Michael E. bemängelten
die Nachbarn fehlende Transparenz und äußerten Sicherheitsbedenken."
Ja, damit konnte man ja auch wirklich nicht rechnen!
Daß diese Dorf-Nazis da etwas dagegen haben könnten, zukünftig direkt neben einem Dutzend von asozialen Gören zu wohnen, die auf dem Weg sind, möglicherweise irgendwann "später ihr Leben
selbstständig und selbstverantwortlich zu führen" & auf diesem Weg soviel Scheiße bauen werden wie sie nur können, weil sie praktisch keine Konsequenzen zu befürchten haben - schließlich kommen sie ja aus schwierigen Verhältnissen & können nichts dafür.
"Mit dieser Form der Gegenwehr habe zuvor keiner gerechnet. „Wir
betreiben bereits Kinderheime in anderen Wohngebieten, zum Beispiel in
Handewitt. Dort sind wir sehr willkommen“, erzählt Ulrike R.. Es
habe sie sehr geärgert, wie die Gegner des Kinderheims über die stets
betreuten Kinder und Jugendlichen gesprochen haben. Eigentlich sollten
diese in dem geplanten Kinderheim eine Zuflucht vor den schwierigen
Verhältnissen, aus denen sie kommen, erhalten – einen Ruhepol." (shz.de)
Ein "Ruhepol", wie?
"Doch daraus wird jetzt nichts: Der Protest hat dazu geführt, dass die
Jugendhilfeeinrichtung ihre Pläne ad acta gelegt hat. Das Haus in der
Straße Am Bahnhof steht wieder zum Verkauf. „Wir haben uns dazu
entschieden, weil wir es den Kindern nicht zumuten wollten, in solch
einer Nachbarschaft zu leben“, sagt Ulrike R.."
Ha ha ha, wie geil.
"Ihr seid nicht gut genug für unsere Problemkinder!"
Irgendwann sind die Leute scharenweise aus den Dörfern in die Städte gezogen, weil es da nicht so langweilig war und Jobs gab, bei denen man nicht an jedem verfickten Tag des Jahres morgens um 4 aufstehen musste.
Dann wurde es ihnen in der Stadt zu voll, zu laut, zu dreckig, zu asozial, und weil sich Kreti & Pleti ein Automobil leisten konnte, sind sie wieder in die Dörfer gezogen, haben sich da ihre beschissene kleine Speckgürtel-Idylle gebaut und sind halt zum arbeiten, einkaufen und so weiter in die Stadt gefahren.
Mittlerweile sind diese Städte derartig vollgeschissen mit humanoidem Sondermüll, daß sie damit anfangen, diesen genetischen Ausschuß in die Speckgürtel abzusondern.
Ob es den Kindern unter den Fittichen der Bessermenschen besser gehen wird als in den "schwierigen
familiären Verhältnissen", aus denen sie "herausgenommen" wurden?
Aus dem "Herzlich Willkommen" eines Kinderhauses der Gutmenschen GbR "nur für Mädchen" in einem "großen Einfamilienhaus in direkter Wald- und Strandnähe. Kindern und Jugendlichen wird hier ermöglicht zu lernen, Einsicht in ihr eigenes Handeln zu entwickeln und die daraus entstehenden Konsequenzen zu tragen." (hausregenbogen.com):
"Wenn man sich das Essen selber auffüllt, muss die Portion aufgegessen werden."
"Wir reden nicht mit vollem Mund."
Sonntag, 5. April 2026
Kartoffelmus
"Mimimi! Wir braven, gesetzestreuen Bürger werden immer mehr entwaffnet & entrechtet, während die Verbrecher, die einfach auf Gesetze scheißen, machen was sie wollen und bei jeder Gelegenheit über uns herfallen!
Geht ja gar nicht!
Ich hab da eine super Idee - hängt Euch doch einfach eine halbpfündige, unzerreißbare Stahl-Kette um den Hals! Kostet nur 100 bis 200 Nuggets!
Und damit kann man fette Styropor-Blöcke zerschmettern!
Die wird Euch die fiese Polizei nicht wegnehmen & wenn die Neger, ääh... Ausländer, ääh... Verbrecher kommen, dann nehmt Ihr Eure Kette einfach schnell ab und vermöbelt diese entmenschten Schurken damit."
Ja, was könnte da schon schiefgehen?
Vielleicht bleibt ja mal eine von diesen gesetzestreuen Kartoffeln beim Aussteigen aus der U-Bahn mit dieser scheiß Halskette in der sich schließenden Tür hängen & wird dann von der anfahrenden Bahn püriert.
Gibt ja sonst so wenig zu lachen dieser Tage.
Meine Strategie: Ich betrete schlicht & einfach keine Bahnhöfe, U-Bahn-Anlagen, Fußgängerzonen oder sonstige Orte, die Warnschilder wie "Waffenverbotszone" aufweisen.
Sollten mich die Umstände doch einmal dazu zwingen, dann führe ich einen Regenschirm mit mir. Oder eine von den Krücken, die sich im Lauf der Zeit bei mir angesammelt haben. Oder einen Gürtel mit einem massiven Metall-Verschluß.
Aber ganz sicher werde ich mir nichts um den Hals hängen, mit dem ich stranguliert werden könnte.
Samstag, 4. April 2026
Einzelnorm
"Zum 1. Januar trat das neue Wehrpflichtgesetz in Kraft. Und damit auch
eine folgenschwere Änderung, die bislang keine Beachtung fand: Alle
Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen einen Aufenthalt im Ausland von
der Bundeswehr genehmigen lassen, wenn dieser länger als drei Monate
dauert...
Konkret heißt es in Absatz 2 des Paragrafen: "Männliche Personen haben
nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zuständigen
Karrierecenters der Bundeswehr einzuholen, wenn sie die Bundesrepublik
Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen." (RT.de)
Äh... wie bitte? Ist das ein verspäteter Aprilscherz? Computer?!
ChatGPT:
"Ja — aber die Aussage ist nur teilweise korrekt und stark verkürzt.
1. Der zugrunde liegende Gesetzestext existiert tatsächlich
Im Wehrpflichtgesetz § 3 Absatz 2 steht wörtlich, dass männliche Personen ab 17 Jahren eine Genehmigung benötigen, wenn sie Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen. (Haufe.de News und Fachwissen)
Zusätzlich:
Die Wehrpflicht endet grundsätzlich mit 45 Jahren. (Haufe.de News und Fachwissen)
→ Daher stammt die oft genannte Spanne „17 bis 45“.
2. Entscheidender Punkt: Geltung des Paragraphen
Historisch war diese Regel:
nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall aktiv
Neuere Berichte (2026) behaupten:
Durch Gesetzesänderung gilt §3 nun auch im Normalzustand (Focus)
Das ist der Kern der aktuellen Verwirrung.
3. Was daraus tatsächlich folgt
Selbst wenn die neue Auslegung zutrifft:
Es handelt sich nicht um ein klassisches „Ausreiseverbot“
Die Genehmigung ist laut Gesetz in der Regel zu erteilen, solange keine Einberufung ansteht (Haufe.de News und Fachwissen)
Zweck: Erfassung und Verfügbarkeit im Wehrpflichtsystem, nicht Reisekontrolle
4. Wichtige Einordnung
Keine Grenzkontrolle oder automatisches Reisehindernis
Kein typisches Pass- oder Visumserfordernis
Praktisch eher Meldepflicht gegenüber der Bundeswehr, kein Reiseverbot
Kurzfassung
Ja: Der Paragraph existiert und verlangt formal eine Genehmigung ab 17 Jahren für Auslandsaufenthalte über 3 Monate.
Ja: Er gilt bis etwa 45 Jahre.
Aber: Es handelt sich nicht um ein tatsächliches Verbot, sondern um eine verwaltungstechnische Regel im Kontext der Wehrpflicht."
"Welche Folgen sind zu erwarten, wenn sich jemand nicht daran hält?"
ChatGPT:
"Die maßgebliche Grundlage ist das Wehrpflichtgesetz (Deutschland).
Rechtsfolgen bei Verstoß gegen die Genehmigungspflicht (§ 3 Abs. 2 WPflG):
1. Ordnungswidrigkeit
Das Verlassen oder Fernbleiben ohne Genehmigung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Sanktion: Bußgeld (gesetzlich vorgesehen, Höhe einzelfallabhängig).
2. Verwaltungsmaßnahmen
Nachträgliche Aufforderung zur Meldung bei der zuständigen Wehrbehörde.
Erfassung bzw. Aktualisierung der Wehrdaten.
Im Fall einer aktiven Wehrpflicht: mögliche Einberufung.
3. Eskalation bei zusätzlichem Fehlverhalten
Wenn weitere Pflichten verletzt werden (z. B. Nichtbefolgung einer Einberufung), kann der Tatbestand in Richtung Straftat übergehen (z. B. Wehrdienstentziehung).
Dann drohen strafrechtliche Konsequenzen (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe).
4. Praktische Durchsetzung
Keine systematische Grenzkontrolle.
Relevanz entsteht typischerweise erst bei Kontakt mit Behörden (Meldewesen, Bundeswehr, ggf. Rückkehr nach Deutschland).
Kernpunkt:
Isoliert betrachtet führt der Verstoß primär zu einem Bußgeldverfahren. Strafrechtliche Folgen entstehen erst durch zusätzliche Pflichtverletzungen."
| "Solanum tuberosum te Spiritu Sancto implet" (Das knollige Nachtschattengewächs erfüllt Sie mit dem Heiligen Geist.) |
"Betrifft diese Genehmigungspflicht auch Männer mit doppelter Staatsbürgerschaft?"
ChatGPT:
"Ja. Maßgeblich ist die deutsche Staatsangehörigkeit, nicht ob zusätzlich eine weitere besteht.
Nach dem Wehrpflichtgesetz (Deutschland) gilt:
Wehrpflichtrechtliche Vorschriften erfassen alle deutschen Männer im relevanten Alter.
Eine zweite Staatsangehörigkeit ändert daran nichts.
Folge:
Auch Doppelstaater unterliegen formal der Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte.
Die Pflicht entfällt nur, wenn die Person nicht (mehr) Deutscher ist.
Einordnung:
Doppelstaatsangehörigkeit kann praktisch zu Konflikten führen (z. B. wenn ein anderer Staat eigene Wehrpflichtregeln hat).
Für deutsche Behörden bleibt entscheidend: Status als Deutscher → Anwendung des WPflG."
"Es gibt ja in der BRD die freie Wahl der Geschlechtszugehörigkeit. Wie sieht es aus, wenn sich ein Mann zur Frau oder etwas anderem erklärt?"
ChatGPT:
"Maßgeblich ist der rechtliche Geschlechtseintrag, nicht eine bloße Erklärung.
Rechtsgrundlagen:
Wehrpflichtgesetz (Deutschland) knüpft an „männlich“ an.
Seit 2024 gilt das Selbstbestimmungsgesetz (Deutschland) für die Änderung des Geschlechtseintrags.
Folgen:
1. Ohne formale Änderung
Eine reine Selbstaussage („ich bin jetzt Frau“) ohne Eintrag im Personenstandsregister hat keine Wirkung.
Die Person bleibt rechtlich „männlich“ → WPflG gilt weiter.
2. Mit wirksamer Änderung nach SBGG
Wird der Geschlechtseintrag im Standesamt auf „weiblich“ oder „divers“ geändert:
Die Person gilt rechtlich nicht mehr als männlich.
Damit entfällt die Anwendung des WPflG (einschließlich solcher Pflichten).
3. Missbrauchsklausel
Das SBGG enthält Regelungen, die verhindern sollen, dass eine Änderung ausschließlich zur Umgehung öffentlich-rechtlicher Pflichten erfolgt.
Behörden können solche Konstellationen prüfen; pauschale automatische Anerkennung ohne Kontext ist nicht vorgesehen.
Kernpunkt:
Entscheidend ist die formale Personenstandsänderung. Ohne diese bleibt alles unverändert; mit ihr entfällt die Anknüpfung an „männlich“ im Wehrpflichtrecht."
https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/__3.html |
"Die rechtliche Zuordnung einer Person zum männlichen Geschlecht bleibt, soweit es den Dienst mit der Waffe auf Grundlage des Artikels 12a des Grundgesetzes und hierauf beruhender Gesetze betrifft, für die Dauer des Spannungs- oder Verteidigungsfalls nach Artikel 80a des Grundgesetzes bestehen, wenn in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit diesem die Änderung des Geschlechtseintrags von „männlich“ zu „weiblich“ oder „divers“ oder die Streichung der Angabe zum Geschlecht erklärt wird. Unmittelbar ist der zeitliche Zusammenhang während eines Spannungs- oder Verteidigungsfalls sowie ab einem Zeitpunkt von zwei Monaten vor Feststellung desselben."
Tja.
Auf, zum Standesamt, Ihr Fotzen!
Zurück in die Zukunft
Freitag, 3. April 2026
Scheiße trifft Propeller
Man sollte fremden Leuten nicht öffentlich gute Hinweise zur Bewältigung von allgemeinen Problemen & Krisen geben - jedenfalls nicht, wenn die Mutter aller Krisen sich gerade anschickt, Jedermanns Tür einzutreten.
Möchte man mit Leuten, die jetzt noch, im April 2026, so leben als wäre es 1990, wirklich physisch eine gemeinsame Realität teilen, nachdem ihr 1990 brennend aus dem Himmel gestürzt sein wird wie seinerzeit dieses verfickte "Luftschiff" Hindenburg?
Daher ist das Folgende nicht als "guter Rat" oder sowas gedacht.
Im Falle, daß Du zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht damit beschäftigt bist, Dich auf den Einschlag einzustellen (auch wenn dieser Einschlag weiterhin in Superzeitlupe stattfinden sollte), dann brauchst Du sowieso keine guten Ratschläge mehr.
"Das war's dann, Leute. Jetzt geht's los!",
dann ist das kein Grund zur Sorge.
Der Mann lebt buchstäblich von der Krise & davon, daß die Scheiße immer kurz vor dem Ventilator auf den Boden fällt oder sich in Luft auflöst - ich höre mir seine sarkastischen Rants hauptsächlich zur Unterhaltung an.
Wenn dagegen der gute alte Nate Hagens Dir ganz ruhig und sachlich sagt, daß Du umgehend anfangen solltest, Dich auf eine stark veränderte Lebensrealität einzustellen bzw vorzubereiten, dann solltest Du das etwas ernster nehmen.
"Kapitel 1: Eröffnender Kontext
- Wie viele Förderstätten und Felder im Nahen Osten, die derzeit aufgrund fehlender Exportkapazitäten stillgelegt sind, erleiden Schäden durch Wasserflutungen, die die künftige Förderung beeinträchtigen werden?
- In welchem Umfang stellen Russland und China dem Iran in diesem Krieg hinter den Kulissen Ausrüstung und Beratung zur Verfügung?
- In einer verwandten Frage: Wie könnte die bisherige militärische Reaktion des Iran – eines viel kleineren und militärisch weniger mächtigen Landes als Russland – internen Druck auf Wladimir Putin ausüben, die Eskalation in der Ukraine und im Baltikum voranzutreiben?
- Was geschieht mit den Millionen von Wanderarbeitnehmern in den Golfstaaten, die nicht abreisen können, nicht arbeiten können und deren Botschaften nur begrenzte Kapazitäten haben, sie zu evakuieren?
- Wie viel Rohöl ist seit Kriegsbeginn in das ökologisch fragile marine Ökosystem des Persischen Golfs ausgelaufen oder verbrannt? Und was bedeutet das für die Entsalzungsanlagen, von denen die Golfländer das Trinkwasser für zig, vielleicht hundert Millionen Menschen beziehen?
- Wie werden die Ernteerträge 2026 durch ein Best-Case-, Average-Case- oder Worst-Case-Szenario bei Düngemittellieferungen beeinflusst, die nun über den Golf ausbleiben?
- Wie hoch ist das Gesamtrisiko der Versicherungsbranche für Ansprüche im Zusammenhang mit der Straße von Hormus, und könnte dies eine AIG-ähnliche Risikokonzentration im Maßstab von 2008 darstellen?
Okay. Weiter zu den unbequemen Fragen für diese Ausgabe. Als ob das, was ich gerade skizziert habe, nicht schon unbequem genug wäre.
Was mich zu einer verwandten und tiefergehenden Frage bringt: Ich habe viel über den globalen wirtschaftlichen Superorganismus gesprochen und seinen Energie-Stoffwechsel von annähernd 20 Terawatt.
Könnte diese Situation im Iran dazu führen, dass der Superorganismus zerbricht – sich in zwei weitgehend unabhängige Organismen aufspaltet, wie bei einer zellulären Mitose: Ost und West?
Übersetzung des Transkripts durch Qwen3.6-Plus.
"Im Vergleich bzw Kontrast zum Hagens-Video ein deutscher Mainstream-Artikel:
"An Tankstellen gilt die neue Preisregel. Doch hilft sie gegen steigende Spritpreise? Nach Ostern könnte die Koalition Entscheidungen treffen.
Berlin - Die Leiter einer Taskforce der schwarz-roten Koalition haben schnelle Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise in Aussicht gestellt. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Armand Zorn sagte der Deutschen Presse-Agentur, angesichts der anhaltenden Krise seien weitere Maßnahmen notwendig, "möglichst innerhalb dieses Monats"
Ein Spritpreisdeckel würde die Gewinne der Konzerne gesetzlich begrenzen, sagte der SPD-Politiker. "Es kann nicht sein, dass die Konzerne weiter Profite aus der Krise schlagen, während viele nicht mehr wissen, wie sie den Weg zur Arbeit bezahlen sollen." Einnahmen aus der Übergewinnsteuer sollten möglichst gezielt und direkt an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben werden, zum Beispiel über die Pendlerpauschale."
Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) sagte der dpa: "Weitere Maßnahmen wie eine mögliche Entlastung über die Kfz-Steuer müssen nicht nur schnell, sondern vor allem zielgenau wirken, um Haushalte und Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die zusätzlichen Steuereinnahmen des Staates durch den Ölpreisschock müssen wir den Bürgern zurückgeben."
Zorn und Müller leiten eine von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Taskforce zu den hohen Energiepreisen infolge des Iran-Krieges.
Als Reaktion auf die Preissprünge beim Sprit gilt seit Mittwoch die Regel, dass Tankstellen nur noch einmal am Tag um 12 Uhr die Preise erhöhen dürfen. Zudem bekam das Kartellamt mehr Befugnisse gegen überhöhte Preise. Trotz des Maßnahmenpakets der Bundesregierung stieg der Dieselpreis am Donnerstag auf einen Rekordwert.
Zorn nannte das erste Paket einen wichtigen ersten Schritt, um für mehr Transparenz an der Zapfsäule zu sorgen. Müller sagte, der steigende Ölpreis schlage sich in steigenden Kosten für Verbraucher nieder. Eine abschließende Bewertung des neuen Preismodells sei verfrüht.
Erwartungen ans Kartellamt
Zorn machte deutlich, die SPD erwarte, dass das Kartellamt seine erweiterten Möglichkeiten auch nutzt. Müller sagte mit Blick auf die Verschärfung des Kartellrechts: "Am Ende darf kein zahnloser Tiger dabei herauskommen. Die Erwartung an das Bundeskartellamt ist daher glasklar: Es muss sich unverzüglich die Preisbildung an den Tankstellen anschauen." Sollten sich die Preissprünge nicht plausibel erklären lassen, dann müsse das Kartellamt ohne zu zögern eingreifen.
Klingbeil macht Druck
Finanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil schrieb in einem Brief an Kanzleramtsminister Thorsten Frei und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU), es sei absehbar, "dass es weitere Maßnahmen brauchen wird, um die steigende Inflation frühzeitig zu dämpfen". Die Bundesregierung müsse vorbereitet sein und zielgerichtet handeln können.
Welche Maßnahmen in Frage kommen
Nach einer Sitzung der Taskforce vor einer Woche hatten die Koalitionsfraktionen mitgeteilt, verschiedene mögliche Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer zu prüfen. Dazu zählen eine temporäre Entlastung über die Pendlerpauschale, eine Pauschalentlastung über Daten der Kfz-Steuer, eine befristete Senkung der Energiesteuer und die Senkung der Stromsteuer für alle.
Daneben geht es um einen Spritpreisdeckel sowie die Einführung einer "Übergewinnsteuer" – eine Art Extra-Steuer für kriegsbedingte Profite von Mineralölkonzernen. Für beide Maßnahmen sprach sich Zorn aus."
Qwen3.6-Plus:
🔄 Vergleich: Hagens vs. Mainstream-Diskurs
Nate Hagens | Deutscher Politik-Artikel |
|---|---|
Zeithorizont: Langfristig, systemisch, biophysisch | Zeithorizont: Kurzfristig, wahlzyklusorientiert |
Fokus: Energie als fundamentale Ressource, Vertrauensverlust, geopolitische Fragmentierung | Fokus: Spritpreis an der Zapfsäule, Pendlerpauschale, Kartellamt |
Fragen: „Könnten die USA verlieren?", „Was passiert, wenn Vertrauen schneller schwindet als Öl?" | Fragen: „Wie begrenzen wir Gewinne der Konzerne?", „Wer bekommt wie viel Entlastung?" |
Denkmodell: Globaler Superorganismus, Komplexität, nicht-lineare Risiken | Denkmodell: Marktregulierung, Umverteilung, politische Zuständigkeit |
Handlungsebene: Individuelle Resilienz + systemische Transformation | Handlungsebene: Gesetzliche Preisdeckel + Steueranpassungen |
🎯 Was der Artikel ausblendet (und Hagens benennt)
- Physische Grenzen: Kein Preisdeckel der Welt repariert beschädigte Förderstätten, ausgelaufenes Öl im Persischen Golf oder unterbrochene Düngemittellieferungen.
- Vertrauenskrise: Während Berlin über Kfz-Steuer debattiert, fragen sich nicht-alignierte Nationen: „Können wir den USA noch vertrauen?" – mit Folgen für Handelsströme, Währungen, Allianzen.
- Eskalationsrisiken: Keine Erwähnung der Möglichkeit nuklearer Eskalation – und deren globalen Folgen für Energiemärkte, Lieferketten, Ernährungssicherheit.
- Systemische Fragilität: Die „schwarze Farbe von Fukushima"-Frage – welches scheinbar kleine Element könnte das System zum Kippen bringen? – findet im politischen Diskurs keinen Platz.
- Adaptions-Paradox: Hagens zeigt: Individuen simplifizieren, Staaten expandieren. Die Politik adressiert nur Symptome, nicht diese fundamentale Spannung."
Für die offizielle Realität oder für die, die immer klarer zu erkennen ist und immer schwerer zu ignorieren wird?
Wenn A, dann B. Dies folgt logisch aus dem Entscheidungsbaum:
Wenn die Leute, die hier angeblich das Sagen haben, die sich anbahnende Monsterwelle tatsächlich ernsthaft abreiten wollen, indem sie "die hohen Spritpreise bekämpfen" & "die Autofahrer entlasten", und wenn die schon "Strategische Notreserven" einsetzen, nur weil die Preise etwas gestiegen sind, dann weißt Du, daß diese Leute Dich entweder komplett verarschen oder tatsächlich grunzdumm sind, wenn nicht sogar beides gleichzeitig, UND Du weißt, daß dieses Schiff untergeht, während die Kapelle immer lauter spielt.
Und Du kannst nicht mehr so tun, als wüsstest Du das nicht - Du bekommst es buchstäblich ins Gesicht gedrückt.
Also weißt Du auch, daß Du Dich mit deren Realität nicht mehr zu beschäftigen brauchst.
Möge die natürliche Auslese ihres Amtes walten.
Ich beantworte nur die Frage von Hagens: "Dies ist entweder eine Generalprobe oder der Ernstfall. Wenn es eine Generalprobe ist: Was lernen Sie? Worüber sprechen Sie mit Ihren Freunden und Ihrer Familie? Welche Verhaltensänderungen nehmen Sie vor?"
- Ich lerne, so viel ich kann, über alles mögliche außer Geschichte, Politik & Wirtschaft.
- Ich rede mit niemandem über etwas anderes als das Wetter.
- Ich verbringe immer weniger Zeit online, und die hauptsächlich um etwas zu lernen oder mich über nützliches Zeug zu informieren.
- Ich gebe soviel Geld wie es geht für Dinge aus, die ich vermissen werde, wenn es sie plötzlich nicht mehr nach Belieben für bedrucktes Papier zu erwerben gibt.
Bei Amazon gibt es 5 Lesebrillen von guter Qualität mit der gewünschten Dioptrie ab 10 €.
Ebenfalls bei Amazon bekomme ich für ungefähr 13 € genug Kalorien, Kohlenhydrate und Protein in Form von Nudeln und Thunfisch, um davon für eine Woche gut leben zu können, wenn ich ein wenig Fett zufüge. Und das Zeug hält sich für Jahre.
Billiger als jetzt werde ich solche Sachen wohl niemals mehr bekommen.
Ansonsten sehe ich der Entwicklung milde interessiert zu.