Montag, 15. April 2024

Fick den Scheiß


David Cameron: Angriff des Irans auf Israel war "rücksichtslos"

Journalist: "Was würde Großbritannien tun, wenn unser Konsulat plattgemacht würde?"

David Cameron: "Äh... Wir würden, äh, sehr hart durchgreifen."

"Die ganze Welt trollt inzwischen den Westen. Doppelmoral und Heuchelei auf Schritt und Tritt."

Ich hatte mich eben grad gefragt, wie lange es wohl noch dauern möge bis die ersten MitgliederInnen der so genannten Eliten ganz direkt & ehrlich öffentlich sowas sagen wie:
"Es ist uns absolut scheißegal was Ihr denkt, Ihr habt hier überhaupt nichts zu melden & wir machen sowieso das was uns von oben gesagt wird."

Direkt danach sah ich dann dieses kurze Video mit dem britischen Außenminister & ich denke - das ist eigentlich schon genau dieselbe Aussage, nur halt noch nicht in denselben Worten.
Aber jeder, der halbwegs klar denken kann & sich das ansieht bzw anhört, muß es so verstehen: "Es ist uns scheißegal was Du denkst, Du Bauer."

Man muß es sich klarmachen & immer im Hinterkopf behalten: ALLE Leute da draußen, die sich überhaupt für irgendetwas interessieren außerhalb von Arbeiten/Ficken/Fressen/Fernsehen, wissen inzwischen ganz genau daß diese ganze westliche scheiß Gesellschaft hier nichts als ein Witz ist, und die spielen ALLE nur noch so lange mit, wie sie etwas zu verlieren haben bzw so lange ihre Angst vor Konsequenzen noch groß genug ist.

Bei der erstbesten Gelegenheit werden die ALLE sagen:

Fick den Scheiß!



Sonntag, 14. April 2024

"Theater ist ein wichtiger Faktor"

 Naja.

Der ganz große Knaller war's mal wieder nicht.
Niemals passiert wirklich etwas.
Immerhin ein paar coole Bilder, und das Benzin wird endlich teurer.


Jetzt komt erstmal wieder jede Menge Schwanzparade, dann machen die Kindermörder wieder irgendwas kaputt was dem Iran gehört & so weiter.

Interessante Analyse zu der Attacke -

"Zum Angriff des Iran:

In Stanford nahm ich an einem Meisterkurs über Militärstrategie teil, der von einer Person mit jahrzehntelanger Erfahrung geleitet wurde, die unter anderem auf höchster Ebene in Militär und Regierung tätig war.

Eine seiner Lektionen, an die ich mich immer erinnern werde, war diese: Er fragte uns: "Nehmen wir an, die USA beschließen, den Irak mit einem neuen Tarnkappenflugzeug anzugreifen, das sie noch nie zuvor eingesetzt haben und das alle Radaranlagen umgeht? Der Angriff war ein Erfolg. War er strategisch?" Viele in der Klasse hoben die Hand und sagten: "Ja, er hat sein Ziel erreicht". Aber der Professor sagte: "Vielleicht war er es nicht".
Und warum?



"Weil deine Gegner jetzt deine Fähigkeiten kennen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie Wege finden, sie zu umgehen. Wenn dieser Angriff auch mit konventionellen Waffen durchgeführt werden könnte, ist es besser, die besten Waffen zu behalten, bis man sie braucht. Wenn man sie einsetzt, ist man im Nachteil.

Meine Analyse ist, dass das Ausmaß des iranischen Angriffs, die Vielfalt der angegriffenen Orte und der eingesetzten Waffen Israel dazu gezwungen hat, den Großteil der Raketenabwehrtechnologien aufzudecken, über die die USA und Israel in der gesamten Region verfügen.

Die Iraner haben keine Waffen eingesetzt, von denen Israel nicht wusste, dass sie vorhanden sind, sie haben nur viele davon eingesetzt. Aber die Iraner haben jetzt wahrscheinlich eine fast vollständige Karte des israelischen Raketenabwehrsystems und wissen auch, wo in Jordanien und am Golf die USA Anlagen haben. Sie wissen auch, wie lange es dauert, sie vorzubereiten, wie die israelische Gesellschaft darauf reagiert usw.

Dies ist ein enormer strategischer Preis für Israel, während die arabischen Regime, insbesondere die jordanische Monarchie, von ihren Völkern dafür gerügt werden, dass sie nichts zum Schutz der Menschen im Gazastreifen unternommen haben, dann aber alles tun, um Israel zu schützen.

Entscheidend ist, dass der Iran nun alle aus diesem Angriff gewonnenen Informationen nutzen kann, um einen noch tödlicheren Angriff glaubwürdig zu machen. Während die USA und Israel ihr derzeitiges Modell, das kompromittiert wurde, umgestalten müssen. Der Erfolg bei der Verhinderung dieses choreografierten Angriffs wird daher noch sehr kostspielig sein.



Da zudem die Gefahr eines regionalen Krieges, den weder die USA noch die arabischen Regime wollen, näher rückt, wird der Druck auf Israel, sich zurückzuhalten, wahrscheinlich zunehmen, so dass ein Waffenstillstand eher möglich ist.

Wer annimmt, dass es sich hier nur um Theater handelt, verkennt den Kontext, in dem Militärs Strategie und Taktik bewerten. Theater ist ein wichtiger Faktor, aber das Sammeln von Informationen über die Haltung des "Feindes" ist wertvoller, vor allem wenn man glaubt, dass man sich in einem langen Zermürbungskrieg befindet.

Netanjahu und die israelische Regierung bevorzugen einen schnellen, heißen und dringenden Krieg, bei dem sie Amerika mit einbeziehen können. Die Iraner bevorzugen einen längeren Zermürbungskrieg, der Israel seiner Abschreckungsfähigkeit beraubt und es zu einem Verbündeten für die Araber und die USA macht, der zu teuer ist, um ihn zu haben.



Und schließlich: Wenn Sie den Krieg hassen und Frieden wollen, ist der beste und einzige Weg in der Region, den palästinensischen Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Würde zu unterstützen. Solange die Palästinenser unter einem unterdrückerischen Apartheidsystem leben, ist kein dauerhafter Frieden möglich."

 

 

Meine Meinung lautet nach wie vor:
Das ist alles nur Theater. 


 

 

 

 

Ouvertüre


Geht's nun endlich mal los?
Die Warterei ist so ermüdend.

 

 

 

 

Samstag, 13. April 2024

Niemals wieder! (Oder vielleicht doch.)


"Hier gibt es nichts zu sehen, nur dass die deutsche Polizei heute den dritten Juden verhaftet hat. Den Aktivisten Udi Raz."

"Ein Video, das ich soeben erhalten habe, zeigt, wie die Berliner Polizei den Sprecher der Jüdischen Stimme für den Frieden in Deutschland, Udi Raz, verhaftet, während entsetzte Schaulustige inmitten dieser Szenen, die so sehr an die deutsche Nazi-Vergangenheit (Gegenwart) erinnern, "Nie wieder!" rufen."

Es ist so wunderschön.

"»Kinder, wie isses schön«, sagte meine Mutter, »nein, wie isses schön«, und drückte die Geranien fest." (Tadelloeser-und-Wolff)


Es ist so wunderschön, wie sich dieser lächerliche Clownzirkus, genannt "Bundesrepublik Deutschland", in all seiner unfaßbaren Dummheit & Verlogenheit selbst zerlegt.

Wie sie da extra diesen bebrillten, sensibel wirkenden, jungen & bierblonden doitschen Polizei-Clown ausgewählt haben, der den hebräischen Delinquenten geradezu liebevoll in einen sanften Armhebel nimmt -

"Ist es nicht niedlich, wie der deutsche Rüpel, der den jüdischen Aktivisten in einer Kipa verhaftet, aussieht wie "Siegfried" aus dem zentralen Casting in Goebbels' Babelsberger Studios? Ich meine, gibt es irgendetwas, das diese Zeiten(w)ende Deutschen auslassen?"


Dieser Tarik Cyril Amar hat auf Xitter immerhin fast 14000 Follower & schreibt über sich "... ich bin Deutscher durch meine Staatsbürgerschaft und meine frühe Sozialisation. Ich habe sogar (ohne Auszeichnung, würde ich sagen) in der damaligen westdeutschen Armee gedient (ja, so alt bin ich).
Wie viele Deutsche bin ich oft alles andere als stolz auf Deutschland; in meinem Fall vor allem, wenn seine "Eliten" einen Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine und einen israelischen Völkermord an den Palästinensern unterstützen. Das ist NICHT meine Vorstellung von Deutschland."

Leute wie er sitzen inzwischen überall und auf allen Ebenen in den Strukturen & Hierarchien des verfaulten "deutschen" Staates und dieser zerfallenden doitschen Gesellschaft. Allein schon diese eine unfaßbar plumpe & dumme Aktion bringt eine Menge von denen gegen diesen Staat und diese Gesellschaft auf.
Das wird böse enden.


 

 

 

Mittwoch, 10. April 2024

Remote wage slavery 2 - "Schon wieder zuviele Finger!"


"Amazon belog Kunden: Hinter „neuer Technologie“ steckten in Wahrheit indische Arbeiter." (kontrast.at)


Ha ha ha.
Heute nachmittag hatte ich grad hier geschrieben:
"
Warum steckt man nicht einfach die billigsten Arbeitskräfte, die sich irgendwo auf dem Globus finden lassen, in Motion Capture-Anzüge und läßt sie damit Roboter steuern, welche in New York oder Berlin Straßen fegen, Hecken schneiden oder medizinische Operationen durchführen."

Wie es aussieht, passiert so etwas ähnliches schon seit einiger Zeit -

"Überwachung mit Kameras und Sensoren, um nicht mehr an der Kassa anstehen zu müssen: Das war das Konzept von Amazons Just-Walk-Out-Technologie, die das Unternehmen in seinen Fresh-Supermärkten eingeführt hatte. Nun wird das System abgedreht, wie das Fachmedium "The Information" berichtet."


("Die Just-Walk-Out-Technologie ermöglicht es Unternehmen, Verbrauchern eine schnelle und reibungslose Möglichkeit zu bieten, einzukaufen, ohne dass sie sich mit dem Auschecken befassen müssen." amazon.com )

"Probleme hatte es mit Just Walk Out viele gegeben. Eines davon ist, dass die propagierte Automatisierung keine ist. Denn während es in den Läden selbst kein Personal an der Kassa gibt, sind über 1.000 Menschen in Indien damit beschäftigt, Kamera-Feeds zu überwachen, um korrekte Abläufe zu gewährleisten." (derstandard.de)


"Just Walk Out wurde erstmals 2016 vorgestellt und stellte Amazons größte und kühnste Innovation beim Lebensmitteleinkauf dar. Die Technologie schien unglaublich, aber es gab auch einige Stolpersteine. Es dauerte oft Stunden, bis die Kunden nach dem Verlassen des Ladens eine Quittung erhielten, vor allem, weil die Kassierer:innen im Ausland die Videos erneut ansahen und die Artikel verschiedenen Kunden zuordneten. Das System aus Scannern und Videokameras in jedem Geschäft ist außerdem unglaublich teuer." (gizmodo.com)

"Unglaublich teuer", lol.


"Nach Angaben von The Information benötigten 700 von 1.000 Just Walk Out-Verkäufen ab 2022 menschliche Prüfer. Damit wurden die internen Ziele von Amazon, weniger als 50 Begutachtungen pro 1.000 Verkäufe zu erreichen, weit verfehlt."

70% statt angestrebten 5 % - das kann man wohl als Griff ins Klo bezeichnen.

"
Amazon bezeichnete diese Darstellung als ungenau und bestreitet, wie viele Käufe Bewertungen erfordern.
"Die Hauptaufgabe unserer Machine Learning Data Associates besteht darin, Videobilder zu kommentieren, was für die kontinuierliche Verbesserung des zugrunde liegenden maschinellen Lernmodells notwendig ist", sagte ein Amazon-Sprecher gegenüber Gizmodo.
Der Sprecher räumte jedoch ein, dass diese Mitarbeiter "eine kleine Minderheit" der Shopping-Besuche validieren, wenn die KI einen Kauf nicht bestimmen kann."

Amazon hat jetzt herausgefunden, wie man die Sache in den Griff kriegen kann - man lässt einfach den Kunden die ganze Arbeit selbst machen, dreht ihm während des Einkaufs Produkte an die er eigentlich garnicht will oder braucht & greift obendrein alle möglichen Daten ab:

"Laut Amazon ist das Abdrehen der automatisierten Systeme Teil einer umfassenden Erneuerung des Einzelhandelsgeschäfts. So soll stattdessen nun eine Technologie namens Dash Cart zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um "smarte Einkaufswagen", in die sich Kunden einloggen, indem sie einen QR-Code auf ihrem Smartphone scannen.

Anschließend scannen sie die Produkte selbst im Einkaufswagen und erhalten "Vorschläge für Produkte in der Nähe, um einfach zu finden, was sie brauchen". Der Einkaufswagen enthält außerdem eine Waage zum Abwiegen von Obst und Gemüse. Die Kosten des aktuellen Einkaufs werden live addiert, Kundenbindungsprogramme synchronisiert. Durch diese Features soll es mit dem smarten Einkaufswagen schließlich möglich sein, die Warteschlange an der Kassa zu vermeiden." (derstandard.de)

Das Video dazu ist einfach nur geil:

Die potenziellen Kunden sind noch skeptisch:

"Klingt ä!hnlich praktisch wie die "Selbstbedienungskassen" bei uns:
Man muss alles dem Wagerl herausklauben, auf eine kleine Fläche legen, von wo alles runterrollt, das rund ist, dann ruft man wegen einer Flasche Bier einen Aufseher, legt wieder alles ins Wagerl, zahlt, und dann steht jemand beim Ausgang, der einem nicht glaubt, dass man alles bezahlt hat, und will im Wagel herumstierln.
Welch ein Fortschritt!" (Michael B.)

Das wird aber schon noch, wenn alle diese "Boomer" endlich unter der Erde sind.

(Eine künstliche Intelligenz erstellte dieses Bild nach der Vorgabe "ein boomer wühlt sich müde ins erdreich". Oder ein verdammt schneller Inder hat's gemalt... was ist mit den Fingern, street shitter!?!?)




Remote wage slavery


"Eine neue Restaurantkette in New York City lagert ihr Personal auf die Philippinen aus und setzt Bildschirme mit Hostessen ein, die per Zoom-Anruf die Kunden begrüßen und beim Bezahlen helfen, anstatt persönlich anwesend zu sein.

Die auf Brathähnchen und Ramen spezialisierten Läden machen sich das enorme Wohlstandsgefälle zwischen New York City, wo der Mindestlohn 16 Dollar pro Stunde beträgt, und einer südostasiatischen Nation zunutze, in der der Stundenlohn eher bei 3,75 Dollar liegt." (New York Post)


"Aber wenn Kunden bei Sansan Chicken, Sansan Ramen oder Yaso Kitchen - mit Standorten in Manhattan, Queens und Jersey City - auschecken, werden sie immer noch aufgefordert, ein Trinkgeld von bis zu 18 % zu ihrer Rechnung zu zahlen.

An einem Nachmittag im Sansan Chicken in Long Island City wurde ein Reporter von The Post von Pie begrüßt, einer 33-jährigen Hostess, die von ihrem Wohnzimmer in der philippinischen Stadt Subic aus arbeitet.
Die fröhliche Fernarbeiterin erzählte, dass sie bei einer Firma namens Happy Cashier angestellt ist und dass ihr die Arbeit Spaß macht."

"Die Funktionsweise des Betriebs scheint im Verborgenen zu liegen. Es ist nicht klar, ob die Hostessen für das Restaurant arbeiten oder für ein Drittunternehmen, das sie vermietet.

Es ist auch nicht klar, wem die Restaurants gehören und wieviel die Hostessen verdienen.

Die Post konnte den Eigentümer der Restaurants nicht erreichen, und die Angestellten wollten auf Nachfrage eines Reporters keine Informationen über ihre Chefs preisgeben.

Obwohl die neuen Restaurants zwei der von den Amerikanern am wenigsten geschätzten Dinge miteinander verbinden - Trinkgeld und die Auslagerung von Arbeitsplätzen - könnte dies die Zukunft des Kundendienstes sein, meint ein Technikexperte.

Brett Goldstein, ein 33-jähriger Tech-Unternehmer, der in einem inzwischen viralen Thread auf X über Sansan Chicken in der Mercer Street in Manhattan berichtete, wies darauf hin, dass die externen Mitarbeiter eine "klare Möglichkeit zur Kostensenkung" darstellen, die in Zukunft zu noch seltsameren dystopischen Fortschritten führen könnte.

"Heute ist dies eine philippinische Frau hinter einem Bildschirm, die ein Kassensystem steuert - aber es ist nicht verrückt zu glauben, dass dies vielleicht in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ein KI-Avatar sein könnte, der all die gleichen Dinge tut", sagte er."

Ja, so wird es kommen.
Oder warum steckt man nicht einfach die billigsten Arbeitskräfte, die sich irgendwo auf dem Globus finden lassen, in Motion Capture-Anzüge und läßt sie damit Roboter steuern, welche in New York oder Berlin Straßen fegen, Hecken schneiden oder medizinische Operationen durchführen.


"Unter Motion Capture, wörtlich Bewegungs-Erfassung, versteht man ein Tracking-Verfahren zur Erfassung und Aufzeichnung von Bewegungen, so dass Computer diese wiedergeben, analysieren, weiterverarbeiten und zur Steuerung von Anwendungen nutzen können."