Sonntag, 4. Oktober 2026

Bruder hilf mir mal


"Vor zwei Wochen hat Berlin gewählt – und könnte künftig von Rot-Grün-Rot regiert werden. Die Gespräche zwischen Linken, Grünen und Sozialdemokraten laufen. Antisemitismus und Verbindungen zur organisierten Kriminalität von Mitgliedern der Berliner Linken machen diese Konstellation jedoch hochbrisant, auch über die Grenzen der deutschen Hauptstadt hinaus. Wegen seiner Kontakte zu Mitgliedern des berüchtigten Remmo-Clans steht der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak (47) aus Neukölln besonders im Fokus.

Während die Partei und der Politiker eine offensichtliche Nähe zu der berüchtigten Großfamilie seit Tagen herunterspielen, zeigen „Bild“-Recherchen, wie eng die Verbindung zwischen Koçak und dem Clan tatsächlich ist. Demnach belegen Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Berlin: Familienmitglieder des Linken-Politikers waren Mieter in einer Remmo-Immobilie." (Welt.de)



"Was kannst Du mir über die Verbindungen zwischen dem Neuköllner Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak und dem Remmo-Clan sagen?"

ChatGPT:
"Nach dem derzeit öffentlich belegbaren Stand gibt es mehr als nur ein zufälliges Foto, aber zugleich keinen öffentlich belegten Nachweis, dass Ferat Koçak mit kriminellen Geschäften der Remmo-Familie zusammengearbeitet, dafür Gegenleistungen erhalten oder interne Polizeiinformationen weitergegeben hätte. Der Kern der Affäre besteht aus mehreren Kontakten, die zusammen politisch erheblich problematischer wirken als jeder einzelne für sich.

Was tatsächlich belegt ist

1. Koçak hatte direkten Kontakt zu Firas Remmo, einem Sohn von Issa Remmo. Der Chat wurde von Firas Remmo selbst veröffentlicht und von Koçak als echt bestätigt. Darin schrieb Koçak unter anderem „Grüße mit Respekt zurück an deinen Vater“, beide redeten sich mit „Bruder“ an, und Koçak bot ein persönliches Treffen an. Später bat er Firas Remmo, eine seiner Reden zu verbreiten: „Bruder hilf mir mal … sagt allen euren Leuten, die sollen das teilen bitte.“ taz.de

Das betreffende Video war ausgerechnet eine Rede, in der Koçak den politischen Umgang mit dem Begriff „Clankriminalität“ kritisierte. Koçak bestreitet nicht, dass er Firas Remmo zu diesem Zeitpunkt bereits identifiziert hatte. Seine heutige Darstellung lautet: Das Weiterschicken der Rede an ihn sei ein Fehler gewesen. Team Ferat

2. Der Kontakt begann nach Koçaks Darstellung mit einer Handy-Spendenaktion. Koçak hatte öffentlich nach gebrauchten Mobiltelefonen für Aktivisten gesucht. Firas Remmo meldete sich und bot eines an. Koçak sagt, er habe zunächst nicht gewusst, mit wem er kommunizierte. Beim persönlichen Abholen des Handys sei ihm klar geworden, dass Firas der Sohn von Issa Remmo sei; Issa Remmo sei dort ebenfalls gewesen. Team Ferat

Das ist eine wichtige Nuance: Die Geschichte lautet inzwischen nicht mehr, Koçak habe während des gesamten Nachrichtenaustauschs nicht gewusst, wer Firas Remmo war. Vielmehr sagt er selbst, dass er es beim persönlichen Treffen erfuhr und danach noch Kontakt bestand.

3. Issa Remmo erschien am 20. September 2026 auf der Wahlparty der Neuköllner Linken. Die Partei erklärte, er sei nicht eingeladen gewesen und habe nicht auf der Gästeliste gestanden. Nach Darstellung des Bezirksverbandes wurde er aufgefordert, die Veranstaltung zu verlassen. Koçak sagt, er sei bei Remmos Erscheinen selbst nicht anwesend gewesen. ZDFheute

Das Auftauchen Remmos war allerdings der Auslöser dafür, dass Firas Remmo anschließend den älteren Chat veröffentlichte.

4. Es gibt außerdem eine familiäre Überschneidung über eine Immobilie. Welt berichtete am 2. Oktober, Verwandte Koçaks hätten in einem Haus in der Neuköllner Wildenbruchstraße gewohnt, das zum Immobilienkomplex der Remmo-Familie gehörte und später beschlagnahmt wurde. DIE WELT

Das ist eine reale Verbindung zwischen den sozialen Umfeldern. Sie beweist für sich genommen allerdings weder eine persönliche Beziehung Koçaks zur Familie noch irgendeine kriminelle Zusammenarbeit.

Der politisch interessanteste Punkt: Koçaks frühere Polizeianfragen

Hier wird die Sache komplizierter.

Koçak beschäftigte sich bereits 2022, damals als Berliner Abgeordneter, gemeinsam mit dem Linken-Innenpolitiker Niklas Schrader parlamentarisch mit Polizeieinsätzen gegen sogenannte Clankriminalität. Eine offizielle Schriftliche Anfrage vom 25. Februar 2022 fragte unter anderem nach:

  • Orten, Tagen und Uhrzeiten der Einsätze,
  • Zweck und Anlass,
  • beteiligten Behörden und Einheiten,
  • Zahl der eingesetzten Beamten und Einsatzstunden,
  • sowie dem offenen Tragen von Maschinenpistolen bzw. Schnellfeuerwaffen und den zugrunde liegenden Gefahrenprognosen.

Das steht tatsächlich in der Originaldrucksache des Berliner Abgeordnetenhauses. Pardok Berlin

Seit Bekanntwerden der Remmo-Kontakte wird daraus teilweise der Verdacht konstruiert, Koçak könne Informationen für das Clan-Milieu beschafft haben. Dafür gibt es bislang keinen öffentlich belegten Nachweis. Die Anfrage war eine öffentliche parlamentarische Anfrage, gemeinsam mit einem weiteren Abgeordneten gestellt, und solche Anfragen zur Polizeipraxis waren Teil der innenpolitischen Arbeit der Linksfraktion. Aus der bloßen Existenz dieser Anfrage lässt sich deshalb keine Weitergabe von Informationen an Remmos ableiten.

Gleichzeitig entsteht retrospektiv natürlich ein politisches Problem: Ein Politiker, der staatliche Maßnahmen gegen „Clankriminalität“ kritisch kontrolliert, steht wenige Jahre später in freundlichem persönlichem Kontakt mit einem Mitglied gerade der prominentesten dieser Familien. Das erklärt, weshalb die Angelegenheit nicht mit der Formel „irgendein Bürger hat ihm geschrieben“ verschwunden ist.

Koçaks eigene Konsequenz

Koçak hat inzwischen ausdrücklich eingeräumt, dass sein Verhalten falsch gewesen sei. Er sagt, er sei „naiv“ und mit der Situation „überfordert“ gewesen, bestreitet aber jede Unterstützung organisierter Kriminalität und erklärt, weder Geld noch persönliche Zuwendungen erhalten zu haben. Das einzige Objekt sei das gebrauchte Telefon gewesen, das für die Spendenaktion bestimmt gewesen sei. Team Ferat

Zunächst ließ er seine Funktionen ruhen; am 30. September 2026 gab er seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestages vollständig auf. Seine Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter setzt er fort. rbb24.de

Mein gegenwärtiger Faktenstand

Man kann die Affäre daher in drei Ebenen trennen:

BehauptungStand
Koçak kannte Mitglieder der Remmo-FamilieBelegt
Es gab persönlichen Kontakt und freundschaftlich wirkende Nachrichten mit Firas RemmoBelegt
Koçak wusste bei späteren Nachrichten, wer Firas Remmo warBelegt / von Koçak eingeräumt
Issa Remmo war bei der Linken-WahlpartyBelegt, laut Linker unangemeldet
Koçaks Verwandte wohnten in einer Remmo-ImmobilieMedial berichtet
Koçak stellte detaillierte parlamentarische Fragen zu Anti-Clan-EinsätzenBelegt durch Originaldrucksache
Er beschaffte diese Informationen für die RemmosNicht belegt
Er gab Polizeiinformationen an Remmos weiterNicht belegt
Geld oder andere persönliche Vorteile flossenBislang nicht belegt; Koçak bestreitet es
Beteiligung Koçaks an organisierter KriminalitätKein öffentlich belegter Nachweis

Der meines Erachtens erklärungsbedürftigste Punkt ist deshalb weniger die ursprüngliche Handyspende als die Fortsetzung des Kontakts, nachdem Koçak nach eigener Aussage wusste, wen er vor sich hatte – insbesondere die Bitte, seine politische Botschaft über Firas Remmos Umfeld weiterzuverbreiten. Genau dort kollidiert seine anfängliche Erklärung „Ich wusste nicht, wer das war“ mit dem später bekannt gewordenen Verlauf. Team Ferat

Und wichtig: Die Geschichte entwickelt sich gerade noch. Erst gestern, am 2. Oktober, kamen sowohl Koçaks ausführlichere Erklärung als auch die Meldung über die familiäre Mietverbindung hinzu. Es ist also durchaus möglich, dass weitere Chatteile oder Kontakte bekannt werden."


Eine sehr erfreuliche Entwicklung, aus meiner Sicht.
Dieser Saftladen von Staat ist eh am Ende - warum sollten Politiker nicht zur Abwechslung mal mit Profis arbeiten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 3. Oktober 2026

Hallo?!


"Eine mysteriöse Einbruchserie bei Abgeordneten beschäftigt Finnland. Die Hausbesuche, bei denen nie etwas entwendet wird, erinnern an Spitzelmethoden aus Sowjetzeiten. Die Polizei ermittelt, die Politik ist alarmiert....

Allzu viel sei bisher nicht bekannt, sagt der Präsident des finnischen Parlaments, Jussi Halla-aho, auf einer Pressekonferenz: "In den Wohnungen wurden Spuren hinterlassen, auf die die Abgeordneten möglicherweise nicht sofort geachtet haben. Es ist möglich, dass diese Spuren absichtlich hinterlassen wurden, damit der Bewohner sie bemerkt..."

Alle 200 Abgeordnete hätten ein Schreiben bekommen, erklärte die stellvertretende Parlamentspräsidentin Paula Risikko. Man müsse jetzt wachsam bleiben: "Uns ist sehr wichtig, dass jeder Abgeordnete eine Strafanzeige erstattet", sagte Risikko." (tagesschau)

Jussi Halla-aho?! Paula Risikko?! Hallo?! WTF?!

Das können nur diese verdammten Russen gewesen sein!

"Was hat es mit dieser Geschichte auf sich?"

ChatGPT:
"Die Geschichte ist tatsächlich ungewöhnlicher, als die knappe Meldung vermuten lässt. Nach dem Stand vom 3. Oktober 2026 gibt es Hinweise auf weniger als 20 mutmaßliche unbefugte Zutritte zu Wohnungen finnischer Parlamentsabgeordneter innerhalb ungefähr des vergangenen Jahres. Auffällig ist gerade, dass sie nicht wie gewöhnliche Einbrüche aussehen. Yle.fi

Was konkret passiert sein soll

Yle hat inzwischen mit mehreren betroffenen Abgeordneten gesprochen. Die bisher bekannt gewordenen Fälle umfassen beispielsweise:

  • Eine Wohnungstür stand offen, obwohl der Bewohner sicher war, sie geschlossen zu haben.
  • In einer anderen Wohnung brannte Licht, das der Abgeordnete nach eigener Erinnerung nicht eingeschaltet hatte.
  • Ein Abgeordneter berichtete heute von zwei mutmaßlichen Zutritten. Bei einem davon war eine Steckdose auseinandergenommen worden und eine Fußleiste lag mitten im Raum.
  • Ein anderer berichtete von geöffneten Innentüren beziehungsweise anderen eindeutigen Veränderungen in seiner Zweitwohnung in Helsinki.
  • In keinem der bislang öffentlich beschriebenen Fälle wurde etwas gestohlen.
  • Ebenso bemerkenswert: Es gibt offenbar keine klassischen Einbruchsspuren an Türen oder Fenstern. Yle.fi

Gerade der Fall mit der demontierten Steckdose macht die Sache interessanter. Denn damit wird die Erklärung „jemand hat vergessen, das Licht auszuschalten“ für zumindest einen Teil der Vorfälle weniger befriedigend.

Noch ist nicht einmal sicher, ob eine zusammenhängende Serie vorliegt

Hier lohnt sich sprachliche Präzision: Die Polizei hat bislang keine eigentliche strafrechtliche Voruntersuchung („esitutkinta“) eröffnet, sondern zunächst eine Vorabklärung („esiselvitys“) gestartet. Dabei soll festgestellt werden, ob Straftaten vorliegen, welche Fälle tatsächlich zusammengehören und ob anschließend eine formelle Ermittlung eröffnet wird.

Federführend ist die Polizei Helsinki, unterstützt vom finnischen National Bureau of Investigation (KRP). Auch der finnische Nachrichtendienst Supo kennt die Fälle, äußert sich aber nicht zur möglichen Urheberschaft. Yle.fi

Das Parlament selbst nimmt die Sache allerdings ausgesprochen ernst. Nachdem einzelne Abgeordnete Meldungen gemacht hatten, begann die Parlamentsverwaltung systematisch nach weiteren Fällen zu fragen. Alle Abgeordneten erhielten Sicherheitsanweisungen und sollen ungewöhnliche Beobachtungen melden. Eduskunta

Warum sofort Geheimdienste ins Spiel kommen

Das Muster ist zumindest kompatibel mit einer alten Geheimdienst- und Einschüchterungsmethode: Man dringt heimlich ein, stiehlt nichts und hinterlässt absichtlich eine kleine Anomalie.

Die Botschaft wäre dann nicht:

„Wir wollten etwas aus deiner Wohnung.“

sondern:

„Wir können jederzeit in deine Wohnung.“

Der schwedische Geheimdienstforscher Johan Matz weist darauf hin, dass solche Praktiken historisch aus autoritären Staaten bekannt sind. Der ehemalige Moskau-Korrespondent Malcolm Dixelius beschreibt sehr ähnliche Vorgänge aus der Sowjetunion bzw. Russland: Wohnungen ausländischer Journalisten wurden während ihrer Abwesenheit betreten und geringfügig verändert – offenbar gerade so, dass die Bewohner bemerkten, dass jemand dort gewesen war. tagesschau.de

Das erklärt auch das ansonsten etwas paradoxe Verhalten: professionell genug hineinkommen, ohne die Tür aufzubrechen – aber anschließend absichtlich Licht brennen oder eine Tür offen lassen.

Wenn das tatsächlich Absicht wäre, wäre das Hinterlassen der Spuren nicht das Versagen des Eindringlings, sondern der eigentliche Zweck der Operation.

Russland?

Das ist momentan eine Hypothese, keine Ermittlungserkenntnis.

Ministerpräsident Petteri Orpo hält die Beteiligung eines ausländischen Staates ausdrücklich für möglich. Auf die entsprechende Frage antwortete er sinngemäß, dies sei in der gegenwärtigen Lage durchaus möglich. Gleichzeitig vermied er es, Russland konkret verantwortlich zu machen. Der Guardian

Parlamentspräsident Jussi Halla-aho ist noch vorsichtiger: Es gebe derzeit keine Erkenntnisse über Täter oder Motiv, und Spekulationen seien verfrüht. Yle.fi

Interessant ist außerdem, was nicht ins Muster passt, falls man eine gezielte politische Einschüchterung einzelner Personen vermutet: Nach bisherigen Erkenntnissen verbindet die Betroffenen weder Partei noch Geschlecht noch ein anderer offensichtlicher politischer Faktor. Yle.fi

Drei plausible Erklärungsmodelle

Im Moment würde ich die Geschichte deshalb nicht auf „russische Agenten brechen bei finnischen Abgeordneten ein“ reduzieren. Es gibt mindestens drei ernsthafte Hypothesen:

1. Staatliche Einschüchterungs-/Aufklärungsoperation.
Das ungewöhnliche Muster – kein Diebstahl, keine Einbruchsspuren, dafür wahrnehmbare Veränderungen – passt dazu. Ein Zweck könnte Einschüchterung sein; ein anderer die Suche nach Dokumenten, Geräten oder Informationen. Die demontierte Steckdose eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, dass nach Technik gesucht oder etwas installiert werden sollte. Dafür gibt es bislang aber keinen veröffentlichten Beweis.

2. Unterschiedliche Vorfälle werden nachträglich zu einer Serie zusammengefügt.
Nachdem das Parlament alle 200 Abgeordneten aufgefordert hat, verdächtige Beobachtungen zu melden, entstehen zwangsläufig auch Meldungen wie „Das Licht war an, obwohl ich dachte, ich hätte es ausgeschaltet“. Yle weist ausdrücklich darauf hin, dass bei einzelnen Fällen Missverständnisse möglich seien. Yle.fi

3. Eine reale Serie existiert, aber der Hintergrund ist nicht staatlich.
Auch Stalking, politische Aktivisten, organisierte Kriminalität oder andere Täter wären prinzipiell denkbar. Dafür gibt es derzeit ebenfalls keine belastbaren öffentlichen Hinweise.

Der interessante Punkt wird deshalb sein, ob die Polizei bei den Fällen eine gemeinsame technische Signatur findet: gleiche Schließsysteme, identische Manipulationen, zeitliche Zusammenhänge, Überwachungsbilder, Mobilfunkdaten oder Spuren an Steckdosen und anderen Installationen. Erst dann wird aus einer Sammlung merkwürdiger Beobachtungen eine nachweisbare Operation.

Und ausgerechnet die heute bekannt gewordene Geschichte mit der zerlegten Steckdose und herausgenommenen Fußleiste ist dafür wesentlich aussagekräftiger als das bisher viel zitierte „Licht war plötzlich an“."


 

 

 

 

 

 

 

 

Messi oder was


ClownCops bei der Arbeit, Abteilung Frankreich.

"Alter, ist das Messi oder was?"




 DOINK!



WorldWarZ


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Les morts-vivants


Heilige Scheiße, was geht denn eigentlich schon wieder in Fronkreisch ab?
Sieht aus & hört sich an wie etwas aus dem Intro zu einem Zombie-Film.

"Die von der extremen Linken und „La France insoumise“ gesteuerten Schülerproteste nehmen in #Bordeaux an Fahrt auf!"

 
"Ist das Video echt?"

Grok:
"Ja, das Video ist echt und passt zu den aktuellen Ereignissen.

Am 1. Oktober 2026 (heute) gibt es in Bordeaux und anderen französischen Städten anhaltende und teilweise gewalttätige Schülerproteste (Lycée-Blockaden) gegen schlechte Lernbedingungen, Lehrermangel, überfüllte Klassen und Kürzungen im Bildungssystem.

Dabei wurden mehrfach Mülltonnen und Barrikaden angezündet, Eingänge von Schulen (u. a. Lycée Mauriac und Lycée des Menuts) in Brand gesetzt, und es steigen deutlich sichtbare Rauchsäulen über der Stadt auf. Das bestätigen Berichte und Bilder von AFP, The Local, französischen Medien und Behörden. Es gab Hunderte Festnahmen und Verletzte landesweit.

Das Video zeigt genau solche Rauchwolken über der Skyline von Bordeaux (mit den bekannten Kirchtürmen) und ist mit dem Datum „Bordeaux 1er Octobre 2026“ versehen. Es stammt von einer erhöhten Position (Balkon o. ä.) und deckt sich mit den dokumentierten Vorfällen vor Ort.

PressTV Extra (iranisches Staatsmedium) hat das Material verbreitet, der Inhalt selbst ist jedoch durch unabhängige Quellen gedeckt."

 

 

 

 

 

 

 

 

Omni-ethnisches Marketing


Generative KI:
"Welche ethnische Gruppe soll das Bild repräsentieren?"

Marketing-Fuzzi:
"Alle."

 


"Omni-ethnisch (englisch omni-ethnic) beschreibt ein Konzept, eine Ausrichtung oder eine Gruppe, die alle ethnischen Zugehörigkeiten und kulturellen Identitäten einschließt. Das Präfix „omni-“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „all-“ oder „jeder-“. Häufig wird der Begriff in folgendem Zusammenhang verwendet:

• Marketing und Medien: Kampagnen oder Inhalte, die gezielt so gestaltet sind, dass sie Menschen jeglicher ethnischer Herkunft ansprechen und repräsentieren, ohne sich auf eine bestimmte Zielgruppe zu beschränken." (Google-KI)











Schnarchen in der Todeskammer


"Was ist über die gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee bekannt? Wie ist der Gesundheitszustand der Frau und wie wird es für sie in Hinsicht auf die Hinrichtung weitergehen?"

ChatGPT:
"Ja. Der Vorgang ist ungewöhnlicher, als die Formulierung „missglückte Hinrichtung“ zunächst vermuten lässt. Nach dem derzeitigen Informationsstand erhielt Christa Pike tatsächlich beide im Protokoll vorgesehenen Pentobarbital-Gaben – und überlebte trotzdem. Ein vergleichbarer Fall ist in der modernen US-Hinrichtungspraxis offenbar nicht dokumentiert. Bay News 9

Was am 30. September geschah

Die 50-jährige Pike sollte im Riverbend Maximum Security Institution in Nashville hingerichtet werden. Sie war 1996 wegen der 1995 begangenen Ermordung der 19-jährigen Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden; Pike war zur Tatzeit 18 Jahre alt. Am Morgen hatte der 6th Circuit Court of Appeals die Hinrichtung zunächst gestoppt. Der U.S. Supreme Court hob diesen Aufschub später am Tag auf, worauf Tennessee am Abend mit der Hinrichtung begann. Bay News 9

Das Hinrichtungsprotokoll Tennessees verwendet Pentobarbital. Vorgesehen sind zwei Spritzensätze: Wenn der Gefangene nach dem ersten nicht tot ist, wird ein zweiter verabreicht. Was geschehen soll, wenn auch der zweite nicht zum Tod führt, regelt das Protokoll offenbar nicht. ITVX

Genau das trat bei Pike ein. Nach Angaben ihrer Anwälte und der Medienzeugen wurden beide Dosen verabreicht. Pike verlor das Bewusstsein, hatte aber weiterhin einen Herzschlag und atmete. Zeugen berichteten von sehr lautem Schnarchen beziehungsweise röchelnden Atemgeräuschen, kräftigem Ausatmen und zeitweisem Keuchen. Zuvor hatte Pike noch den Kopf gehoben und gefragt, ob sich ihr Arm so anfühlen solle; was genau sie dabei empfand, ist nicht bekannt. Bay News 9

Die zweite Pentobarbital-Gabe war nach Zeugenaussagen gegen 20:26 Uhr Ortszeit abgeschlossen. Noch bis mindestens 20:53 Uhr war Pike hörbar am Leben. Danach wurde das Mikrofon abgeschaltet. Schließlich traf ein Krankenwagen ein und brachte sie in ein externes Krankenhaus. Bay News 9

Das Tennessee Department of Correction erklärte anschließend bemerkenswert knapp, man habe sämtliche Schritte des vorgeschriebenen Protokolls durchgeführt; dieses sehe keine weiteren Maßnahmen vor. Die Behörde bestätigte lediglich, dass Pike in eine externe medizinische Einrichtung gebracht worden sei. Tennessee State Government

Wie geht es ihr jetzt?

Hier ist die Informationslage Stand 1. Oktober 2026, etwa Mittag deutscher Zeit, noch erstaunlich dünn.

Gesichert ist lediglich: Pike hat die Hinrichtung überlebt und wurde lebend ins Krankenhaus gebracht. Ihr Anwaltsteam erklärte ausdrücklich, man sei bislang nicht über ihren medizinischen Zustand informiert worden. Es gibt derzeit keine seriöse öffentliche Bestätigung darüber, ob sie wieder bei Bewusstsein ist, selbstständig normal atmet oder welche neurologischen bzw. organischen Schäden möglicherweise entstanden sind. Bay News 9

Das ist medizinisch nicht trivial. Pentobarbital in der bei Hinrichtungen eingesetzten massiven Dosierung unterdrückt das zentrale Nervensystem und insbesondere die Atmung. Dass Pike nach zwei vorgesehenen Dosen weiterlebte, wirft deshalb die Frage auf, wie viel Wirkstoff tatsächlich in ihren Blutkreislauf gelangte. Ihre Anwälte nennen unter anderem problematischen Venenzugang, „blown veins“ und möglicherweise beeinträchtigtes Pentobarbital als denkbare Ursachen. Das sind momentan aber Behauptungen bzw. Hypothesen der Verteidigung, keine festgestellte Ursache. Bay News 9

Gerade die medizinischen Details dürften ein zentraler Gegenstand der nun angeordneten Untersuchung werden.

Wird Tennessee versuchen, sie noch einmal hinzurichten?

Grundsätzlich ist eine zweite Hinrichtung rechtlich nicht automatisch ausgeschlossen. Das ist ein wichtiger Punkt.

Der historische Präzedenzfall ist Louisiana ex rel. Francis v. Resweber (1947). Willie Francis überlebte 1946 einen Hinrichtungsversuch auf dem elektrischen Stuhl wegen eines technischen Defekts. Der U.S. Supreme Court entschied anschließend, dass ein erneuter Hinrichtungsversuch weder automatisch gegen das Verbot der „double jeopardy“ noch gegen den Eighth Amendment verstoße. Francis wurde 1947 beim zweiten Versuch hingerichtet.

Pikes Situation unterscheidet sich allerdings erheblich: Bei ihr wurde nicht lediglich vor Verabreichung des tödlichen Mittels abgebrochen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand erhielt sie das komplette im staatlichen Protokoll vorgesehene Verfahren einschließlich der zweiten Medikamentengabe und überlebte. Genau deshalb bezeichnet Robin Maher vom Death Penalty Information Center den Vorgang als „singular and unparalleled“: Andere Gefangene haben abgebrochene Hinrichtungsversuche überlebt, etwa wegen nicht auffindbarer Venen; dass jemand die vorgesehenen tödlichen Medikamente erhalten und dennoch überlebt hat, sei dagegen nicht bekannt. Bay News 9

Das eröffnet Pikes Anwälten wesentlich stärkere Argumente für einen neuen Eighth-Amendment-Einwand gegen „cruel and unusual punishment“: Ein Gericht könnte sich nun mit der Frage beschäftigen müssen, ob der Staat nach dem bereits erlittenen Vorgang dasselbe oder ein modifiziertes Verfahren erneut anwenden darf. Das Ergebnis ist keineswegs vorgegeben.

Vorerst wird nichts geschehen

Gouverneur Bill Lee hat inzwischen eine umfassende unabhängige Untersuchung des gescheiterten Hinrichtungsversuchs angeordnet. Gleichzeitig hat er die noch verbleibende Hinrichtung Tennessees für 2026 gestoppt. https://www.wsmv.com

Für Pike gibt es momentan keinen neuen Hinrichtungstermin. Sollte Tennessee erneut vollstrecken wollen, müsste zunächst ein neuer Termin festgesetzt werden; gleichzeitig ist mit umfangreichen neuen Verfahren ihrer Anwälte zu rechnen. Hinzu kommt, dass bereits vor der Hinrichtung Klagen gegen Tennessees Hinrichtungsprotokoll anhängig waren. Supreme Court

Besonders interessant dürfte daher die Frage werden, warum zwei vorgesehene Pentobarbital-Gaben nicht tödlich waren. Wenn sich etwa herausstellen sollte, dass ein erheblicher Teil des Mittels wegen eines fehlerhaften Venenzugangs ins Gewebe statt in den Blutkreislauf gelangte, wäre das juristisch und medizinisch etwas anderes als ein Versagen korrekt intravenös verabreichten Pentobarbitals.

Im Augenblick würde ich deshalb drei Dinge strikt auseinanderhalten: Pike lebt; ihr genauer Gesundheitszustand ist öffentlich noch unbekannt; und Tennessee hat derzeit keinen zweiten Hinrichtungsversuch angesetzt. Alles darüber hinaus entwickelt sich gerade erst.

https://www.reuters.com/world/us/tennessee-due-execute-woman-first-time-two-centuries-2026-09-30/

https://www.washingtonpost.com/national-security/2026/09/30/execution-tennessee-woman-blocked-by-federal-court-with-hours-spare/?utm_source=chatgpt.com

https://www.afp.com/en/tennessee-woman-hospital-after-execution-failed-lawyers?utm_source=chatgpt.com 

Da sich insbesondere ihr Gesundheitszustand wahrscheinlich in den nächsten Stunden klären wird, kann ich das weiter beobachten und dir Bescheid geben, sobald das Krankenhaus, ihre Anwälte oder Tennessee belastbare Angaben dazu machen."