Mittwoch, 4. November 2026

Emotionaler Super-GAU


"Was könnte bei einem 14-jährigen im Jahr 2026 zu diesem Gesichtsausdruck führen? Falsche Form der Anrede, 10 Minuten ohne Internet, Lieblingssmoothie ausverkauft?"


ChatGPT:
"Ich würde sagen, die zehn Minuten ohne Internet sind bereits ein mittelschwerer Katastrophenfall. Aber das eigentliche Potenzial liegt in der Kombination mehrerer Mikrotraumata.

Meine persönliche Top 10 der jugendlichen Apokalypsen 2026:

  1. Das WLAN fällt aus. Für elf Minuten. Die Eltern sprechen anschließend von einem „kleinen technischen Problem“. Das Jugendamt wird eingeschaltet.

  2. Die Eltern verwenden das falsche Pronomen. Und entschuldigen sich anschließend mit den Worten: „Ist doch nicht so schlimm.“

  3. Das Smartphone hat nur noch 3 % Akku. Die Powerbank liegt zu Hause. Erste Nahtoderfahrung.

  4. Der Lieblingssmoothie ist ausverkauft. Als Alternative wird ein Apfel angeboten. Ein echter Apfel. Mit Schale.

  5. Die Mutter kommentiert einen TikTok-Beitrag mit „Süß, mein Schatz!“ Vor 230.000 Followern. Eine Namensänderung wird beantragt.

  6. ChatGPT antwortet: „Das musst du selbst entscheiden.“ Der Zusammenbruch einer ganzen Weltanschauung.

  7. Ein Mitschüler bezeichnet das Outfit als „ganz okay“. Drei Wochen Schulverweigerung wegen emotionaler Gewalt.

  8. Das neue iPhone hat dieselbe Farbe wie das alte. Die Eltern haben offensichtlich niemals geliebt.

  9. Die Schule verlangt eine handschriftliche Zusammenfassung. Ohne Copy-and-paste. Amnesty International wird informiert.

  10. Der Vater sagt beim Abendessen: „Als ich so alt war wie du …“ Akute posttraumatische Belastungsreaktion mit dissoziativer Flucht ins Kinderzimmer.

Der absolute Super-GAU wäre allerdings:

Ein 14-Jähriger wird von seiner Mutter vor seinen Freunden mit seinem Geburtsnamen angesprochen, während das WLAN ausfällt, der Akku auf 1 % sinkt und der Vater vorschlägt, man könne die Gelegenheit doch nutzen, um mal wieder etwas gemeinsam zu unternehmen.

Die anschließende Katastrophe würde vermutlich auf der Richterskala gemessen.

Wobei die vielleicht grausamste Zumutung des Jahres 2026 noch fehlt:

Ein Erwachsener sagt zu einem Jugendlichen: „Ich verstehe genau, wie du dich fühlst. Ich war schließlich auch mal jung.“

Und dann versucht er, cool zu sein.

Das dürfte unter die Genfer Konventionen fallen."

Es liegt mir wirklich fern, mich über Folter-Opfer lustig zu machen.
Aber wenn  Du das Bild siehst & sowas denkst wie "Wahrscheinlich war bei McD das Happy Meal ausverkauft", dann kannst Du das Bild nicht mehr ansehen ohne zu grinsen.
Kann man nix machen. Ist halt so.

Ausserdem riecht das nach Propaganda.
Und der 14jährige sieht "Kevin" von Harry Enfield etwas zu ähnlich, um wahr zu sein.


"Jugendliches Identitätsdrama, irgendwo zwischen existenzieller Verzweiflung und maximaler Erstweltkatastrophe:

  • „Meine Eltern haben mich vor meinen Freunden Schatz genannt.“

  • „Mein Vater hat gesagt, ich soll einfach mal rausgehen.“

  • „Meine Mutter hat mein TikTok geliked.“

  • „Ich musste gestern mit meinen Eltern REDEN.“

  • „Mein Therapeut sagt, ich muss lernen, auch mal ein Nein zu akzeptieren.“

  • „Die haben mich gefragt, was ich später mal arbeiten will.“

  • „Mein Vater hat meine Depression als schlechte Laune bezeichnet.“

  • „Meine Mutter hat gesagt, ich wäre ein ganz normales Kind.“

  • „Meine Eltern haben mir zum Geburtstag ein Buch geschenkt.“

  • „Ich musste mein Zimmer aufräumen. Ohne dass meine Grenzen respektiert wurden.“

Mein Favorit:

„Meine Eltern haben gesagt, ich soll nicht immer alles so persönlich nehmen.“

Oder noch eine Spur absurder:

„Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich Raum brauche, und jetzt soll ich mein Zimmer aufräumen.“" (ChatGPT)


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Alles geregelt


dpa-Meldung:
"Von Skandinavien bis Sizilien: Mehrere Länder in Europa haben Cyberangriffe auf Gefrier- und Kühlanlagen in Supermärkten gemeldet. Neben Schweden, Belgien, Estland, Finnland und Luxemburg gaben am Montag auch Italien, Irland, die Niederlande und Portugal Attacken bekannt, bei denen die Kühlfunktionen ausgeschaltet werden und die Temperaturen in der Folge ansteigen. Vor drei Wochen hatte es bereits einen massiven Cyberangriff auf Kühlanlagen von Supermärkten in Frankreich gegeben.

Nun gibt es auch einen Fall in Deutschland: Cyberkriminelle griffen die Kühlanlagen in einem Supermarkt in Niederbayern an. Diese heizten daraufhin bis auf 50 Grad hoch, wie der Betreiber auf der Facebook-Seite des Supermarkts in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) schreibt. "Die traurige Folge: Unmengen an Lebensmitteln mussten in die Tonne." Mehrere Medien hatten zuvor über den Angriff berichtet.

Nach Ansicht des Cyberabwehr-Experten müssen Hersteller die Konfiguration ihrer Systeme so gestalten, dass bereits bei der ersten Inbetriebnahme individuelle Passwörter vergeben werden müssen.

Zwar sei ein automatisierter Fernzugriff für Wartungszwecke grundsätzlich sinnvoll, technisch gebe es heutzutage jedoch genügend Möglichkeiten - etwa über Zertifikate und asymmetrische Verschlüsselung - um Zugriffe abzusichern. Die dafür nötige Rechenleistung sei bei modernen Steuerungsprozessoren längst vorhanden."

"Es ist doch eigentlich kaum zu fassen, mit welcher Blauäugigkeit und Ignoranz so ein wirklich essentieller Bereich wie die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung betrieben wird, und das in einem Land, in dem es praktisch für jeden Aspekt des Lebens gesetzliche Vorschriften und Regelungen gibt."

ChatGPT:
"Das eigentlich Erschreckende an dieser Geschichte ist für mich nicht einmal, dass Hacker in der Lage sind, Kühlanlagen von Supermärkten zu manipulieren. Es ist die Tatsache, dass offenbar eine ganze Branche über Jahre technische Systeme betrieben hat, bei denen elementare Sicherheitsprinzipien missachtet wurden – und dass dies erst auffällt, nachdem europaweit Lebensmittel im großen Stil vernichtet werden mussten.

Dein Hinweis auf die deutsche Regulierungsdichte trifft dabei einen bemerkenswerten Widerspruch: Wir haben ein außerordentlich detailliertes Regelwerk für Lebensmittelhygiene, Kühltemperaturen, Dokumentationspflichten und Rückverfolgbarkeit. Aber ausgerechnet die technische Infrastruktur, die dafür sorgt, dass diese Vorschriften überhaupt eingehalten werden können, scheint teilweise erstaunlich schlecht abgesichert zu sein.

Und die bisherigen Erkenntnisse machen die Sache eher schlimmer als besser.

1. Es handelt sich offenbar nicht um besonders raffinierte Angriffe

Nach aktuellen Recherchen von Sicherheitsunternehmen waren zahlreiche Steuerungssysteme für Supermarktkühlungen unmittelbar über das Internet erreichbar.

Besonders aufschlussreich sind die Ergebnisse zu Systemen des Herstellers Danfoss:

  • Sicherheitsforscher identifizierten mehr als 1.000 über das Internet erreichbare StoreView-Schnittstellen weltweit.

  • Bei beobachteten Anmeldeversuchen verwendeten Angreifer unter anderem öffentlich dokumentierte Standardzugangsdaten.

  • Ein erheblicher Teil der erreichbaren Anlagen verwendete veraltete Software.

  • Die betroffenen Systeme wurden zum Teil bereits seit Jahren nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt.

Das belegt nicht, dass jeder erfolgreiche Angriff über ein Standardpasswort erfolgte. Aber es zeigt, auf welchem Niveau sich zumindest ein Teil der Sicherheitsprobleme bewegt.

Wir reden hier also nicht unbedingt über hoch entwickelte staatliche Cyberwaffen, sondern möglicherweise über Sicherheitslücken, die sich durch gewöhnliche IT-Schutzmaßnahmen hätten schließen lassen.

2. Das Problem geht über einzelne Supermärkte hinaus

Ein besonders interessanter Aspekt: Im Fall der betroffenen CAP-Supermärkte in Nordrhein-Westfalen soll der Angriff auf das Unternehmen erfolgt sein, das die Kühlanlagen aus der Ferne wartet.

Damit entsteht eine zusätzliche Verwundbarkeit.

Ein einziger kompromittierter Wartungsdienstleister könnte theoretisch die technischen Anlagen zahlreicher Kunden gleichzeitig gefährden.

Das ist eine klassische Konzentration systemischer Risiken: Was ursprünglich als effiziente Zentralisierung von Wartung und Überwachung gedacht war, wird zum gemeinsamen Angriffspunkt für eine Vielzahl unabhängiger Betriebe.

An dieser Stelle wird aus einem Problem der IT-Sicherheit ein Problem der Versorgungssicherheit.

3. Das eigentliche Versagen liegt in der Konstruktion der Systeme

Was mich an den Berichten besonders interessiert, ist die offenbar fehlende Trennung zwischen Fernwartung und lokaler Betriebssicherheit.

Eine Kühlanlage muss selbstverständlich aus der Ferne überwacht und gegebenenfalls eingestellt werden können. Aber weshalb sollte ein externer Zugriff überhaupt die Möglichkeit bieten, eine Anlage mit verderblichen Lebensmitteln auf 50 Grad einzustellen?

Hier müsste man mindestens drei Sicherheitsebenen unterscheiden:

  1. Zugriffssicherheit: Nur eindeutig authentifizierte Personen dürfen Einstellungen verändern.

  2. Betriebssicherheit: Eine Anlage darf keine offensichtlich gefährlichen Betriebszustände annehmen, ohne dass zusätzliche Sicherheitsmechanismen eingreifen.

  3. Ausfallsicherheit: Selbst bei einer vollständigen Kompromittierung des Fernwartungssystems muss die lokale Steuerung möglichst weiter funktionieren und unabhängig Alarm auslösen.

Gerade der dritte Punkt ist entscheidend.

Im niederbayerischen Reisbach erklärte die Betreiberin gegenüber dem Donaukurier, die Angreifer hätten auch die Warnfunktion ausgehebelt.

Wenn diese Darstellung technisch zutrifft, wäre das besonders gravierend: Dann hätte derselbe angreifbare Zugang sowohl die eigentliche Kühlfunktion als auch ihre Überwachung beeinflussen können.

Eine unabhängige Temperaturüberwachung wäre dagegen vergleichsweise unkompliziert zu realisieren. Sie könnte sogar mit einem eigenen Mobilfunkmodul arbeiten und Alarm schlagen, wenn die Solltemperatur über längere Zeit überschritten wird.

Natürlich muss man zwischen einer auf 50 Grad veränderten Solltemperatur und einer tatsächlich erreichten Temperatur unterscheiden. Nicht jede betroffene Anlage wurde nachweislich so heiß.

4. Und wo bleibt der Gesetzgeber?

Ganz ungeregelt ist der Bereich nicht.

Die EU hat inzwischen zwei wichtige Regelwerke geschaffen:

  • NIS2: Verpflichtet bestimmte Unternehmen und Einrichtungen zu Cybersicherheitsmaßnahmen. Im Lebensmittelsektor betrifft dies insbesondere größere Unternehmen aus Herstellung, Verarbeitung und Großhandel; nicht jeder einzelne Supermarkt fällt automatisch darunter.

  • Cyber Resilience Act: Schreibt grundlegende Sicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen vor. Seine wesentlichen Produktanforderungen gelten allerdings erst ab dem 11. Dezember 2027. Zudem bestehen Übergangsregelungen für bereits auf dem Markt befindliche Produkte.

Hier zeigt sich ein strukturelles Problem der Regulierung: Gesetzliche Pflichten, die erst in Zukunft gelten, beseitigen keine Sicherheitslücken in Anlagen, die heute bereits seit zehn oder fünfzehn Jahren betrieben werden.

Hinzu kommt die Verantwortungsverteilung zwischen Hersteller, Installateur, Wartungsfirma, Betreiber und gegebenenfalls Handelskonzern. Jeder kann für einen Teil der Sicherheit zuständig sein, während niemand die Verantwortung für das Gesamtsystem tatsächlich übernimmt.

Das ist keine zwangsläufige Folge der Arbeitsteilung, aber eine vorhersehbare Gefahr.

5. Die unangenehmere Schlussfolgerung: Das Problem dürfte keineswegs auf Kühlanlagen beschränkt sein

Darin liegt für mich die eigentliche Tragweite.

Wenn bereits vergleichsweise einfache industrielle Steuerungen in Supermärkten solche Angriffsmöglichkeiten bieten, sollte man genauer untersuchen, wie es um andere Bereiche bestellt ist:

  • Trinkwasserversorgung und Abwassertechnik

  • Heizungs- und Gebäudeleittechnik

  • Kühlhäuser und pharmazeutische Kühlketten

  • Landwirtschaftliche Anlagen und Tierhaltung

  • Lagerlogistik und automatisierte Verteilzentren

Daraus folgt nicht, dass alle diese Bereiche ähnlich schlecht geschützt sind. Aber sie besitzen zahlreiche vergleichbare technische Eigenschaften: langlebige Steuerungssysteme, Fernwartungszugänge, heterogene Herstellerlandschaften und hohe Kosten für eine Modernisierung.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, ob einzelne Systeme sicher sind.

Sie lautet: Wie viele gesellschaftlich wichtige Prozesse hängen heute von digitalen Systemen ab, deren Sicherheit niemand mehr vollständig überblickt?

Das ist eine der unbeabsichtigten Folgen der Digitalisierung: Sie steigert die betriebliche Effizienz, kann aber gleichzeitig vorher unabhängige Fehlerquellen miteinander verbinden.

Die Kühlanlage eines einzelnen Supermarkts war früher ein lokales technisches Problem. Heute kann eine Schwachstelle in einer Steuerungssoftware oder einem Wartungszugang Hunderte Anlagen in verschiedenen Ländern gleichzeitig betreffen.

Und bemerkenswert ist auch, was wir bislang nicht wissen: Wer hinter diesen Angriffen steckt und welches Motiv verfolgt wird. Eine koordinierte Sabotagekampagne ist plausibel, aber nicht bewiesen. Ebenso denkbar ist, dass verschiedene Täter dieselben öffentlich bekannt gewordenen Schwachstellen ausnutzen.

Mein Fazit: Deine Kritik an der Blauäugigkeit ist berechtigt. Allerdings würde ich sie nicht auf zu wenige Vorschriften reduzieren. Das Versagen liegt eher in der Diskrepanz zwischen formaler Regulierung und tatsächlicher technischer Resilienz.

Eine Gesellschaft kann bis ins kleinste Detail festlegen, bei welcher Temperatur ein Joghurt gelagert werden muss, und gleichzeitig zulassen, dass die Steuerung dieser Temperatur über einen schlecht geschützten Internetzugang manipulierbar bleibt.

Das ist eine bemerkenswerte Form bürokratischer Präzision bei gleichzeitiger technischer Sorglosigkeit.

Man kontrolliert die Einhaltung der Vorschriften, ohne ausreichend zu kontrollieren, ob die Systeme, die ihre Einhaltung gewährleisten sollen, überhaupt zuverlässig funktionieren.

Und möglicherweise ist das die beunruhigendste Erkenntnis: Wir regulieren zunehmend das erwünschte Ergebnis, während wir die technische Beherrschbarkeit der Systeme, die dieses Ergebnis liefern sollen, stillschweigend voraussetzen."

 
"Hier ist eine Übersicht der bekannten Danfoss-Slogans und Werbemottos:
Offizielle Haupt- und Markenslogans
  • „Engineering tomorrow“ (aktueller globaler Leitmotiv-Slogan seit 2014)
  • „Mit Danfoss ist alles geregelt.“ (ab 1988)
  • „Danfoss bringt Wärme ins Leben.“ (ab 2007, von Gaiser & Partner)
  • „Deutschlands meistgekaufter Heizkörperthermostat.“ (historisch, ab 1982)
  • „Making good ideas work.“ (Danfoss UK, ab 2001)
  • „Expect more from us.“ (Danfoss UK, ab 2000)
  • „Die richtige Dosis Wärme.“ (Danfoss AT, ab 2008) [1, 2, 3]
Messe- und Kampagnenmottos
  • „Talk green. Walk green“ (u. a. Chillventa, ISH, IFH/Intherm)
  • „Transition forward“ (ISH 2025)
  • „Go Beyond Energy Efficiency Decarbonize“ (Chillventa)
  • „A connected world“ (ISH 2019)
  • „Urlaub kann jeder – du kannst Danfoss!“ (Mitarbeiter-Recruiting-Kampagne für Danfoss Power Solutions)
Weitere Informationen und aktuelle globale Aktionen finden Sie direkt auf der Danfoss Kampagnen-Seite." (Google-KI)













Dienstag, 3. November 2026

Rollerball


"Der Stürmer Jesús de Miguel Alameda vom Team Tenerife starb, nachdem der Torwart Owono aus Andorra während einer Spielszene mit ihm zusammengestoßen war und ihm mit dem Knie brutal gegen die Brust gestoßen hatte. Dies führte zu einem Herzstillstand, und nachdem er in einem Krankenhaus behandelt worden war, verstarb er schließlich. Möglicherweise wird der dramatische Fall vor Gericht gebracht und als Totschlag untersucht."


Möglicherweise?! Das war kein Foul, sondern eine verfickte Hinrichtung.
Rollerball-Vibes.











Jett Fist - "Lone Wolf" Selbstverteidigung


"Frieden zu sichern bedeutet, sich auf den Krieg vorzubereiten."

 

SO VERTEIDIGST DU DICH NACHTS GEGEN EINE FRAU

Lektion Nr. 3

Du gehst nachts allein die Straße entlang und direkt vor dir geht eine Frau in genau dieselbe Richtung.  
Ich will nicht hier bleiben und sie möglicherweise erschrecken, also beschleunige ich und überhole sie auf der rechten Seite.

Warum überholen wir sie auf der rechten Seite?  
Statistisch gesehen tragen die meisten Frauen ihre Handtasche auf der linken Schulter. Das bedeutet, wenn sie nach ihrem Pfefferspray greift, hat sie einen deutlich längeren Weg, um mich ins Visier zu bekommen.  
Wenn ich mich von der linken Seite nähere, hat sie mich fast sofort im Visier. Schau dir das an. Dagegen kann ich nichts machen. Also überhole ich rechts.

Sie zieht das Pfefferspray raus.  
Ich habe Zeit zu reagieren: Handkantenschlag gegen das Pfefferspray, den eingehenden Schlag abwehren und den Tritt in die Leiste blocken.  
"Ich schwöre bei Christus, ich will dir nicht wehtun!
Ernsthaft!
Hör auf!"
Sie hört aber nicht, sie ist hysterisch – deshalb greift sie jetzt zum Taser.  
Hammerfaust gegen den Taser, Distanz schließen, Kopfhebel ansetzen.

An diesem Punkt versuche ich immer noch zu kommunizieren:  
"Hey!  
Ich will nur zu meiner Wohnung.  
Ich will dir nicht wehtun.  
Ich bin schwul!" (Ich bin nicht schwul.)
Ich versuche nur, sie etwas zu beruhigen. Das hier ist für sie stressig.

Frau: "Warum benimmst du dich so komisch!?"

Super, jetzt versucht sie, ihren Freund anzurufen.  
Das Letzte, was ich will, ist, mich mit ihrem Freund zu prügeln. Der ist wahrscheinlich riesig, bei ihrem Format.  
Also drücke ich den Hals zu, bis ich ein Knacken höre.  
Eins, zwei, drei.

Jetzt, wo sie bewusstlos ist, kann ich sicher mein Handy rausholen und sie in der Citizen-App als gestörte Frau melden, die wahrscheinlich unter Tabletten steht, eine psychische Episode hat und ehrlich gesagt einfach nur gestürzt ist.


Alternative Quelle für den Clip: Facebook

 

 

 

 

 

 

 

 

Oxytocin





Transkript des Videos:

Kapitel 1: Was ist Oxytocin?

Die wichtigsten Anzeichen dafür, dass dein Oxytocinspiegel zu niedrig ist.

Ich dachte, ich wüsste genau, was Oxytocin ist, und habe auch Videos darüber gemacht.

Nun muss ich dir sagen: Diese Videos waren falsch. Dieses Video ist deshalb eine Aktualisierung dazu, was Oxytocin tatsächlich ist. 99 Prozent aller Videos über Oxytocin, die man findet, sind völlig falsch. Kürzlich habe ich mir mehrere Fachbücher über Oxytocin besorgt. Als ich herausfand, was es wirklich ist, bin ich buchstäblich fast vom Stuhl gefallen. Es ist nicht das, wofür ich es gehalten habe.

Oxytocin ist ein Hormon, das von dieser kleinen, übergeordneten Drüse in deinem Gehirn gebildet wird, dem Hypothalamus.

Kapitel 2: Das Hormon Oxytocin erklärt

Es spielt beim Stillen eine Rolle und auch während der Schwangerschaft.

Diese beiden Dinge stimmen also vollkommen. Aber Oxytocin erfüllt noch viele andere Aufgaben, die ich dir vorstellen möchte. Es ist gewissermaßen ein Verstärker mit Lautstärkeregler. Es ist kein Liebestrank und kein Liebeshormon.

Dieser Verstärker dreht gezielt die Lautstärke für Dinge auf, die für das Überleben wichtig sind. Allerdings geht es nicht allgemein ums Überleben, sondern speziell um soziale Beziehungen und Fortpflanzung.

Bei Oxytocin geht es also darum, etwas zu verstärken, die Lautstärke aufzudrehen und einen Scheinwerfer auf die Dinge zu richten, auf die es ankommt – beispielsweise auf ein Baby oder einen Partner.

Mit anderen Worten: Wenn der Stress zunimmt, steigt auch der Oxytocinspiegel. Und Oxytocin hilft außerdem dabei, diese Stressreaktion schließlich wieder abzuschalten.

Kapitel 3: Oxytocin und Stress

Oxytocin wirkt also mit dem Stressgeschehen zusammen. Es gibt im Grunde zwei Situationen, in denen es eine Rolle spielt: Die eine hat mit Sicherheit und Vertrauen zu anderen Menschen zu tun. Die andere entsteht, wenn du dich durch etwas bedroht fühlst oder eine Art Wettbewerb im Spiel ist.

Stell dir einmal deine gegenwärtige Umgebung vor. Darin gibt es gerade eine Menge Informationen. Eine Aufgabe von Oxytocin besteht darin, bei anderen Menschen Signale für Sicherheit von Signalen für Unsicherheit beziehungsweise Gefahr zu unterscheiden.

Viele Menschen können das sehr gut. Sie sagen dann: „Irgendetwas an dieser Person ist mir nicht geheuer. Ich traue ihr einfach nicht.“

Ein sehr gutes Beispiel dafür, was Oxytocin bewirkt, ist meiner Ansicht nach das Schreien eines Babys. Eine Mutter hört ein Baby schreien und verbindet das sofort mit etwas sehr, sehr Wichtigem. Für das Überleben ist das ausgesprochen sinnvoll. Sie steht aus dem Bett auf und sieht nach dem Baby, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist.

Hätte sie weniger Oxytocin, würde das Baby weiterschreien, und sie würde dem keine besondere Bedeutung beimessen. Oxytocin filtert all die Nebengeräusche heraus. Es richtet deine Aufmerksamkeit ganz gezielt auf etwas, das wichtig ist. Die Aufmerksamkeit nimmt also zu.

Die Person ist jetzt ganz im gegenwärtigen Moment und verspürt den Impuls, das Baby zu füttern, zu beschützen, zu unterstützen oder Hilfe zu holen.

Gut. Jetzt weißt du, was Oxytocin ist. Welche Anzeichen könnten nun darauf hindeuten, dass dein Oxytocinspiegel zu niedrig ist?

Kapitel 4: Symptome eines niedrigen Oxytocinspiegels

Erstens: emotionale Distanz oder Gefühllosigkeit. Du empfindest im Umgang mit anderen Menschen eine innere Leere. Diese Gefühle für einen anderen Menschen sind einfach nicht da.

Zweitens: Stress hält viel zu lange an, oder du empfindest Angst, ohne dass es dafür einen wirklichen Grund gibt. Auch dabei kann Oxytocin eine Rolle spielen.

Was senkt also den Oxytocinspiegel?

Kapitel 5: Was verursacht einen Oxytocinmangel?

Alkohol, Opioide, Missbrauch in der Kindheit, Vernachlässigung, Schlafmangel oder ein Tumor am Hypothalamus.

Und dann stellt sich die Frage: Wie lässt sich der Oxytocinspiegel erhöhen?

Kapitel 6: Wie lässt sich Oxytocin erhöhen?

Durch regelmäßige Zuneigung zu anderen, persönliche Begegnungen, die Verbundenheit schaffen, Sex, Haustiere, guten und erholsamen Schlaf – und außerdem durch etwas namens L. reuteri.

Das ist ein Mikroorganismus.

Kapitel 7: L. reuteri und Oxytocin

Falls du noch nie davon gehört hast: Ich habe mit Dr. William Davis ein ganzes Video darüber gemacht. Darin sprechen wir über diesen Mikroorganismus und darüber, wie er sich in einer speziellen Joghurtzubereitung stark vermehren lässt, sodass man ihn in hoher Konzentration erhält.

Denn L. reuteri sendet über einen sehr langen Nerv, den Vagusnerv, ein Signal hinauf zum Hypothalamus und hilft ihm dabei, mehr Oxytocin zu bilden.

L. reuteri hat als Mikroorganismus in deinem Darm auch noch andere Wirkungen. Es erhöht also nicht nur den Oxytocinspiegel, sondern auch dieses BH4. Das ist der Kofaktor für Dopamin und Serotonin. Diese beiden Neurotransmitter beeinflussen ebenfalls dein Sozialverhalten und helfen dir dabei, geselliger zu sein.

Außerdem hilft L. reuteri dabei, den Cortisolspiegel zu senken. Das bedeutet, dass es deinen Stress reduziert. Es verbessert deine Fähigkeit, mehr Muskeln aufzubauen, fördert besseren Schlaf und eine bessere Darmgesundheit.

Und noch etwas – und das ist wirklich bedeutsam: Es stellt das normale Grundniveau des Belohnungsempfindens wieder her. Was meine ich damit?

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der dich dazu bringt, etwas anzustreben, etwas haben zu wollen. Es spielt bei vielen Abhängigkeiten eine Rolle. L. reuteri hebt dieses Belohnungsempfinden an. Dadurch kannst du tatsächlich wieder Freude und Genuss empfinden, und das kann bei Abhängigkeiten helfen.

Deshalb halte ich es für das Allerwichtigste, dass du dir jetzt das Interview ansiehst, das Dr. William Davis und ich über diesen erstaunlichen Mikroorganismus geführt haben: L. reuteri.

Eigentlich sollte er in unserem Darm vorkommen. Aber durch Antibiotika kann er verloren gegangen sein. Oder du wurdest beispielsweise nie gestillt und hast ihn deshalb nie bekommen.

In diesem Video geht es also darum, L. reuteri wieder anzusiedeln, damit du mehr Oxytocin bilden kannst: Heilen Sie Ihren Darm mit EINEM Mikroorganismus


"
Wie sind die Aussagen von Dr. Berg zu beurteilen? Wie weit entsprechen sie dem aktuellen Stand der Forschung zu Oxytocin?" 

ChatGPT:
"Berg greift einen wichtigen Forschungsstand auf, zieht daraus aber Schlussfolgerungen, die deutlich sicherer klingen, als die Daten erlauben. Das Bild vom „Lautstärkeregler“ ist wissenschaftlich plausibel. Seine Liste angeblicher Mangelsymptome und die weitreichenden Versprechen für L. reuteri sind dagegen erheblich schlechter abgesichert.

Ich beziehe mich auf das von dir eingefügte Transkript und die bis November 2026 auffindbare Forschung.

Aussage im VideoWissenschaftliche Einordnung
Oxytocin wird im Hypothalamus gebildet und wirkt beim Stillen und bei der Geburt.Im Kern gesichert. Genauer: Bildung in spezialisierten Nervenzellen, Freisetzung ins Blut über den Hypophysenhinterlappen. Beim Stillen bewirkt es insbesondere den Milchfluss.
Oxytocin verstärkt die Aufmerksamkeit für sozial bedeutsame Reize.Gut begründetes Erklärungsmodell, aber keine vollständige Definition seiner Funktionen.
Wenn Stress steigt, steigt auch Oxytocin und schaltet den Stress anschließend ab.Zu pauschal. Wirkung und Ausschüttung hängen von Situation und Person ab.
Emotionale Distanz und anhaltende Angst zeigen einen Oxytocinmangel an.Als diagnostische Aussage nicht belastbar. Dafür sind diese Merkmale viel zu unspezifisch.
L. reuteri beeinflusst über Darm-Hirn-Signalwege das Oxytocinsystem.Vor allem experimentell gut begründet, beim Menschen erst teilweise untersucht.
L. reuteri stellt das Belohnungsempfinden wieder her und verbessert Schlaf, Muskelaufbau und Abhängigkeiten.In dieser allgemeinen Form nicht belegt.

Diese Abstufung ergibt sich aus aktuellen neurobiologischen und endokrinologischen Arbeiten sowie den bislang vorliegenden Humanstudien. PubMed

Sein stärkster Punkt ist die Korrektur des „Liebeshormons“.

Oxytocin macht Menschen nicht automatisch liebevoll, vertrauensvoll oder friedlich. Die sogenannte Social-Salience-Hypothese besagt, dass es die Bedeutung beziehungsweise Auffälligkeit sozialer Informationen verstärken kann. Dadurch können Bindung und Kooperation gefördert werden; je nach Kontext aber auch Abgrenzung, Konformität und die Verteidigung der eigenen Gruppe. Eine Fachübersicht von 2025 beschreibt genau solche personen- und situationsabhängigen Wirkungen. PubMed

Bergs „Scheinwerfer“ ist dafür eine brauchbare Metapher. Allerdings macht er aus einem Erklärungsmodell nahezu eine abschließende Entdeckung: Jetzt wissen wir, was Oxytocin wirklich ist. Tatsächlich sind die Mechanismen weiterhin Gegenstand der Forschung. Schon 2015 wurde die Social-Salience-Hypothese ausdrücklich formuliert. Seine Behauptung, 99 Prozent der anderen Videos seien falsch, liefert dazu keine wissenschaftliche Information. PubMed

Der größte Fehler liegt bei den vermeintlichen Mangelsymptomen.

Aus emotionaler Distanz, wenig Interesse an anderen Menschen oder lang anhaltendem Stress lässt sich kein Oxytocinmangel ableiten. Eine aktuelle endokrinologische Übersicht stellt ausdrücklich fest: Es gibt bislang keinen validierten klinischen Routinetest zur Diagnose eines solchen Mangels. Einzelne Blut- oder Speichelmessungen sind wegen methodischer Probleme und ihrer begrenzten Aussagekraft für das Geschehen im Gehirn unzuverlässig. Oxford Academic

Hier verwechselt Berg zwei grundsätzlich verschiedene Aussagen:

  • „Oxytocin kann bestimmte emotionale und soziale Prozesse beeinflussen.“
  • „Wer bestimmte emotionale oder soziale Merkmale zeigt, hat zu wenig Oxytocin.“

Die zweite Aussage folgt nicht aus der ersten. Derselbe Denkfehler wäre: Weil Schilddrüsenhormone den Antrieb beeinflussen, müsse jeder antriebslose Mensch eine Schilddrüsenunterfunktion haben.

Ein tatsächlicher Oxytocinmangel ist dabei durchaus ein ernsthaftes Forschungsthema – insbesondere bei Menschen mit Schäden im Bereich von Hypothalamus und Hypophyse. Eine kleine kontrollierte Untersuchung von 2023 fand bei Patienten mit Vasopressinmangel eine stark abgeschwächte stimulierte Oxytocinantwort. Das ist eine klar umrissene medizinische Konstellation und rechtfertigt keine allgemeine Selbstdiagnose anhand einer Verhaltensliste. PubMed

Auch seine Erklärung mütterlichen Verhaltens ist zu mechanisch.

Oxytocin kann die Verarbeitung von Jungtierlauten und fürsorgliches Verhalten beeinflussen. Die Behauptung, eine Mutter mit weniger Oxytocin würde das schreiende Baby schlicht nicht wichtig finden, geht jedoch weit darüber hinaus.

Wie wenig solche einfachen Schaltermodelle tragen, zeigt ein aufschlussreicher Tierversuch: Präriewühlmäuse ohne funktionsfähigen Oxytocinrezeptor konnten trotzdem Paarbindungen ausbilden und elterliches Verhalten zeigen. Das macht Oxytocin nicht bedeutungslos; es zeigt, dass Bindung und Fürsorge durch mehrere, teilweise kompensierende Systeme entstehen. Eine menschliche Mutter lässt sich daraus erst recht nicht hormonell beurteilen. PMC

Bei L. reuteri gibt es echte Forschung – aber mehrere Beweisstufen werden zusammengeschoben.

Die biologische Grundlage ist interessant:

  • In verschiedenen Mausmodellen beeinflusste L. reuteri Sozialverhalten über Mechanismen, an denen Vagusnerv, Oxytocinsignale und Belohnungsnetzwerke beteiligt waren.
  • Auch die von Berg erwähnte Verbindung zu BH4, Tetrahydrobiopterin, stammt aus mechanistischen Arbeiten an Mäusen.
  • An menschlichem Darmgewebe und Darmorganoiden konnte außerdem gezeigt werden, dass L. reuteri über den Botenstoff Sekretin die Freisetzung von Oxytocin anregen kann. PMC

Das sind relevante Ergebnisse. Menschliches Gewebe im Labor ist allerdings noch keine klinische Studie an Menschen, die einen fermentierten Joghurt essen. Und eine Oxytocinfreisetzung im Darm beweist für sich genommen keine bestimmte Veränderung des Oxytocinsystems im Gehirn.

Die Humanstudien ergeben bisher ein gemischtes Bild:

UntersuchungErgebnis und Grenze
Pilotstudie bei Kindern mit Autismus, 2024: Kombination der Stämme ATCC PTA 6475 und DSM 17938Verbesserungen bestimmter Maße des Sozialverhaltens, aber keine Verbesserung des gesamten Autismusschweregrads oder repetitiver Verhaltensweisen. Ein interessantes Signal, das größere Studien erfordert.
Kontrollierte Studie bei Depression und niedriggradiger Entzündung, 2025: 75 Personen in der ausgewerteten AnalyseKeine signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo bei Depression, Angst, Freudlosigkeit, Schlaflosigkeit oder den weiteren untersuchten Symptomen.
Studie zur Mutter-Kind-Bindung, Publikation 2026: 46 randomisierte TeilnehmerinnenDie veröffentlichte Arbeit beschreibt Studiendesign, Analyseplan und Ausgangsdaten. Sie liefert noch keinen Wirksamkeitsnachweis.

Diese Ergebnisse sprechen für weitere gezielte Forschung, erlauben aber keine allgemeine Zusage, L. reuteri mache Menschen geselliger oder stelle ihr Belohnungsempfinden wieder her. PubMed

Entscheidend sind außerdem die konkreten Bakterienstämme. „L. reuteri“ bezeichnet eine Art, innerhalb derer unterschiedliche Stämme unterschiedliche Eigenschaften haben. Positive Ergebnisse einer bestimmten Stammmischung lassen sich deshalb nicht automatisch auf andere Präparate oder selbst fermentierte Zubereitungen übertragen. Bereits die Autismusarbeit zeigte im ergänzenden Mausversuch unterschiedliche Wirkungen der untersuchten Stämme. PubMed

Die zusätzlichen Versprechen sind besonders großzügig formuliert.

BH4 wird tatsächlich für Enzyme benötigt, die an der Bildung von Dopamin und Serotonin beteiligt sind. Daraus folgt jedoch keine nachgewiesene Wirkungskette „mehr L. reuteri → mehr BH4 → wieder normales Belohnungsempfinden → weniger Abhängigkeit“. Berg überspringt hier die klinischen Nachweise zwischen den einzelnen Schritten. Seine mechanistische Grundlage betrifft überwiegend experimentelle Modelle sozialen Belohnungsverhaltens. PMC

Beim Schlaf gibt es durchaus positive Humanstudien mit Probiotika, darunter eine Kombination aus L. reuteri NK33 und Bifidobacterium adolescentis NK98. Das belegt aber weder die Wirkung von L. reuteri allein noch die des empfohlenen Joghurts oder einen Oxytocinmechanismus. PubMed

Auch zum Muskelthema existieren Untersuchungen. Eine kleine kontrollierte Humanstudie mit einem anderen Stamm, ATG-F4, berichtete als Kongressbeitrag jedoch keine signifikanten Vorteile gegenüber Placebo bei den untersuchten Kraft- und Funktionstests. Das trägt Bergs pauschale Muskelaufbauaussage nicht. karm.or.kr

Mein Urteil über dieses konkrete Video: Der erste Teil vermittelt eine sinnvolle Korrektur eines populären Oxytocin-Klischees. Anschließend werden aus Forschungsmodellen vermeintliche Diagnosen und aus interessanten experimentellen Befunden praktisch klingende Wirkversprechen. Die entscheidenden Unsicherheiten – Messprobleme, Tier-Mensch-Übertragbarkeit, Stammabhängigkeit und gemischte klinische Ergebnisse – bleiben dabei weitgehend unsichtbar."

 
Andere Artikel über Oxytocin - Durst / Glückskäfig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pathomechanismus



"Demonstranten in Frankreich zünden Polizisten an.

Solche Flammenwerfer sind leicht zu beschaffen. Kein Medienunternehmen berichtet darüber.

Verliert die Polizei in den Innenstädten die Kontrolle? Wird sie mit scharfer Munition zurückschießen?

Das ist eine schreckliche Entwicklung."



Oh nein! Nicht die armen Knüppelknechte anzünden! Nicht tun!


Jeder Blinde muß doch mit seinem Krückstock sehen, wohin die Entwicklung führen wird & inzwischen kann man wohl getrost davon ausgehen, daß es ganz genau so gewollt ist.

Nicht mehr lange, und es werden keine gepanzerten Clowns mehr sein, die mühsam versuchen, den Deckel auf dieser brennenden Mülltonne namens "Gesellschaft" zu halten.
Es werden Drohnen sein, die über den Innenstädten schweben und mit netten Gadgets wie Tränengaswerfern, Elektroschockern, Schallkanonen, Fangnetzen und so weiter ausgestattet sind.

Die Geräte dafür werden zur Zeit hauptsächlich in der Ukraine & im Nahen Osten getestet und weiterentwickelt.

Die Clowns in den Schutzanzügen dürfen dann vielleicht hinterher den Dreck wegräumen und die Verletzten wegschleppen, bis solche Tätigkeiten ebenfalls von Robotern übernommen werden.


 

 







Montag, 2. November 2026

Actio und Reactio


"Als ich angeheuert habe, hat man mir gesagt, ich hätte das Recht zu schlagen, zu misshandeln, zu missbrauchen und zu verstümmeln, aber niemand hat mir gesagt, dass es eine Gegenreaktion geben könnte … und wenn es eine gibt, dann muss ich weinen."



"Das Prinzip von Actio und Reactio, auch Reaktionsprinzip, Gegenwirkungsprinzip, Wechselwirkungsprinzip oder drittes Newtonsches Axiom, ist das dritte Newtonsche Gesetz. Es besagt, dass bei der Wechselwirkung zwischen zwei Körpern jede „Aktion“ (Kraft von Körper A auf B) gleichzeitig eine gleich große Gegenkraft von Körper B auf A) erzeugt."