Samstag, 25. April 2026

Angewandte Paranoia


"Ich habe heute ein Bild gemacht von einem Astronauten, der in seinem Raumanzug in der Atmosphäre über dem Planeten Erde schwebt und sich fragt "Verdammt, habe ich den Küchenherd ausgeschaltet?".
Wie wäre es mit einem ironischen Essay dazu, in dem es um die Frage geht, warum man drei Mal prüft, ob die Tür wirklich abgeschlossen ist und warum man sich so oft nicht sicher ist, ob man dies oder das gemacht hat oder eben nicht.
"

Claude Sonnet 4.6:


Satirischer Essay · Kognitionswissenschaft & Haushaltsangst

Hab ich den Herd ausgeschaltet?

Oder: Warum das menschliche Gehirn im Weltraum an die Küche denkt und warum das vollkommen vernünftig ist


400 Kilometer über der Erdoberfläche, in einem Raumanzug, der mehr kostet als ein Einfamilienhaus in München, mit Blick auf den blauen Planeten in seiner ganzen kosmischen Gleichgültigkeit — fragt sich der Mensch: Habe ich den Herd ausgeschaltet? Dies ist kein Zeichen geistiger Schwäche. Dies ist der Beweis, dass das menschliche Gehirn funktioniert. Leider auf seine ganz eigene Art.

„Das Gehirn ist ein Werkzeug, das wir kaum verstehen, und das uns daher umso zuverlässiger im Stich lässt.“ — William James, der seine Schlüssel ebenfalls oft suchte

I. Das Phänomen: Was die Neurologie über unsere Haustüren weiß

Neurowissenschaftler nennen es „Handlungsblindheit“ oder, nüchterner, automatisiertes Verhalten ohne episodische Erinnerungsbildung. Was das bedeutet, ist so einfach wie erschütternd: Das Gehirn ist zu effizient.

Handlungen, die wir tausendmal ausgeführt haben — Herd ausschalten, Tür abschließen, Licht löschen — werden irgendwann aus dem bewussten Erleben ausgelagert. Das Großhirn, beschäftigt mit Höherem (dem Mittagessen, einem Streit von vor drei Wochen, dem Text einer Werbemelodie aus den Neunzigern), delegiert die Routine an tiefere Hirnregionen. Diese erledigen die Arbeit klaglos und hinterlassen dabei keinerlei verwertbare Erinnerungsspur. Das Resultat: Man hat den Herd nachweislich ausgeschaltet, aber man weiß es nicht. Genau das ist das Problem.

Wäre man unaufmerksam gewesen, hätte man eine Erinnerung. Die Abwesenheit der Erinnerung ist paradoxerweise das Zeichen dafür, dass man vollkommen routiniert — und damit unsichtbar für sich selbst — gehandelt hat.

II. Die Tür: Drei Mal abschließen als spirituelle Praxis

Man schließt die Tür ab. Man dreht den Schlüssel. Man zieht an der Tür. Man geht drei Schritte. Man dreht sich um. Man zieht nochmals an der Tür. Man geht fünf Schritte. Man hält inne. Man geht zurück. Man zieht an der Tür.

Warum? Weil das erste Abschließen nicht ins episodische Gedächtnis gelangt ist. Weil das zweite Nachschauen zwar ins episodische Gedächtnis gelangt, aber sofort wieder von der Frage verdrängt wird, ob man wirklich eine Erinnerung hat oder nur die Erinnerung an eine Erinnerung. Und weil man beim dritten Mal so aufgeregt über die eigene Unzuverlässigkeit ist, dass man sich an nichts mehr erinnern kann.

Hier liegt eine tiefe Wahrheit über die conditio humana: Je mehr Aufmerksamkeit man einer Handlung widmet, desto weniger vertraut man ihr anschließend. Wer die Tür bewusst abschließt und dabei denkt „Ich schließe jetzt die Tür ab“, hat immerhin eine Chance auf eine Erinnerung. Wer dabei an etwas anderes denkt, ist verloren. Und wer denkt „Ich muss daran denken, dass ich die Tür abschließe“, hat bereits die Metaebene betreten, von der es keine Rückkehr ins Handeln gibt.

„Ich weiß, dass ich nichts weiß — außer dass ich den Schlüssel irgendwo hingelegt habe.“ — Sokrates (rekonstruiert)

III. Der Astronaut als Extremfall der normalen Menschheit

Unser Astronaut — schwebend, heroisch, in einer Stille, die neun von zehn Menschen sofort in Panik versetzt hätte — ist kein Sonderfall. Er ist lediglich der deutlichste Fall.

Denn was macht die Lage im Orbit so besonders? Die Irreversibilität. Man kann nicht kurz zurück. Man kann die Küche nicht überprüfen. Man muss mit dem Nicht-Wissen leben, und das Gehirn, das Nicht-Wissen grundsätzlich für inakzeptabel hält, beginnt zu arbeiten. Es konstruiert Szenarien. Es sieht das Gas brennen. Es sieht das Haus in Flammen. Es sieht die Nachbarn mit bedauernden Gesichtern. Es fragt sich, ob die Versicherung das deckt.

Dabei ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass man den Herd tatsächlich angelassen hat, verschwindend gering. Menschen, die so vergesslich sind, dass sie regelmäßig den Herd anlassen, werden selten Astronauten. Die Selektion ist hart. Dennoch: Das Gehirn rechnet nicht in Wahrscheinlichkeiten. Es rechnet in Katastrophenszenarien, denn das hat die Gattung am längsten überleben lassen.

IV. Die evolutionäre Logik der Haushaltsangst

Man stelle sich den Vorfahren vor, der die Höhle verlässt und sich fragt: Habe ich das Feuer wirklich gelöscht? Dieser Vorfahre kehrt zurück und prüft nach. Er verliert zehn Minuten. Der andere Vorfahre, der sich diese Frage nicht stellt, verliert möglicherweise die gesamte Höhle sowie die darin befindliche Familie.

Die Evolution hat den Zweifler bevorzugt. Der Zweifler lebt. Der Zweifler pflanzt sich fort. Der Zweifler gibt seinen Nachfahren eine Welt, in der sie dreimal an der Haustür ziehen, bevor sie zur Arbeit gehen — und das halten wir für neurotisch, obwohl es der Triumph unserer biologischen Geschichte ist.

Das Gehirn, das im Jahr 2025 die Frage „Habe ich den Herd ausgeschaltet?“ stellt, ist dasselbe Gehirn, das vor 40.000 Jahren die Frage stellte „Habe ich das Feuer gelöscht?“ und damit die Sippe gerettet hat. Man sollte ihm dankbar sein. Man muss es nur nicht dreimal pro Nacht fragen lassen.

V. Praktische Konsequenzen und philosophischer Trost

Was hilft? Die Kognitionswissenschaft empfiehlt rituelle Bewusstwerdung: Beim Abschließen laut sagen „Ich schließe jetzt die Tür ab.“ Beim Herd ausschalten: „Ich schalte jetzt den Herd aus.“ Das klingt, als würde man mit sich selbst reden. Das ist es auch. Und es funktioniert, weil es die automatische Handlung gewaltsam ins episodische Gedächtnis zerrt.

Alternativ: Foto machen. Vom ausgeschalteten Herd. Von der abgeschlossenen Tür. Das Smartphone als Prothese des Zweifels. Etwas in uns hätte das eleganter haben wollen. Aber das Gehirn nimmt, was es bekommt.

Der tiefste Trost jedoch ist ein anderer. Wer sich fragt, ob er den Herd ausgeschaltet hat, ist jemand, dem das Haus etwas bedeutet. Dem die Menschen darin etwas bedeuten. Dem die Welt, die er verlässt, nicht gleichgültig ist. Die Frage ist kein Zeichen der Schwäche. Sie ist ein Zeichen der Liebe — zu dem kleinen, fehlbaren, kostbaren Leben, das man da unten, in den 400 Kilometern darunter, führt.

Unser Astronaut schaut auf die Erde. Er denkt an den Herd. Und irgendwo darin steckt vielleicht das Schönste, was man über die Menschen sagen kann: Selbst im Angesicht des Universums denken wir ans Zuhause.

Dieser Essay wurde mit ausgeschaltetem Herd verfasst. Die Tür ist abgeschlossen. Der Autor hat es zweimal überprüft und plant eine dritte Kontrolle nach dem Abendessen.














Dope


"Es gibt einen Spruch in einem der "Freak Brothers" Comics: "Dope bringt Dich besser durch geldlose Zeiten als Geld durch dopelose Zeiten." Aber ist das wirklich so? Bitte schreibe einen satirischen Essay über dieses Thema."

Claude Sonnet 4.6:

Satirischer Essay · Volkswirtschaft & Bewusstseinserweiterung

Dope vs. Geld: Eine ernsthafte Untersuchung

Oder: Was Gilbert Shelton wusste, was Keynes ahnte und warum Ihr Finanzberater Sie anlügt


Es gibt Wahrheiten, die so offensichtlich sind, dass man einen Joint braucht, um sie zu erkennen. Eine dieser Wahrheiten — formuliert von Fat Freddy, Freewheelin' Franklin oder Phineas Phreaky, je nachdem, wen man fragt und in welchem Zustand — lautet: „Dope bringt Dich besser durch geldlose Zeiten als Geld durch dopelose Zeiten.“ Als studierter Volkswirt fühle ich mich verpflichtet, diese These endlich einer rigorosen Analyse zu unterziehen.

„Das BIP misst alles, außer dem, was das Leben lebenswert macht.“ — Robert F. Kennedy, nüchtern

I. Die Ausgangslage: Geld und seine bekannten Mängel

Geld, das wissen wir seit Adam Smith und spätestens seit der letzten Mieterhöhung, ist ein Tauschmittel. Es hat keinen inneren Wert. Ein Fünfzig-Euro-Schein ist, objektiv betrachtet, ein bedrucktes Stück Baumwolle-Leinen-Gemisch mit einem Hologramm. Wäre man wirklich am Ende, könnte man ihn verbrennen — was immerhin wärmt, aber nur sehr kurz und nur sehr wenig.

Geld hat außerdem die unangenehme Eigenschaft, zu fehlen, wenn man es am dringendsten braucht. Diese Eigenschaft ist so zuverlässig, dass Ökonomen dafür keinen eigenen Fachbegriff haben, obwohl sie das Phänomen täglich erleben. Man nennt es schlicht „Armut“ und empfiehlt dagegen, weniger arm zu sein.

II. Dope und seine unterschätzten volkswirtschaftlichen Vorzüge

Dope — hier verstanden im ursprünglichen Shelton'schen Sinne — verfügt über Eigenschaften, die in keinem Lehrbuch der neoklassischen Ökonomie auftauchen, obwohl sie ökonomisch höchst relevant sind.

Erstens: Dope senkt den Referenzrahmen. Was nüchtern wie eine leere Küche wirkt, offenbart sich unter günstigeren Umständen als eine philosophische Einladung zur Meditation über Leere, Zen und die Frage, ob man eigentlich wirklich Hunger hat oder nur Hunger zu haben glaubt. Die Ausgaben für Lebensmittel sinken erheblich, sobald man vergisst, dass man hungrig war.

Zweitens: Dope ist deflationär. Musik klingt besser. Gespräche werden tiefer. Ein Sonnenuntergang hat plötzlich den Erlebniswert eines teuren Konzerttickets. Der Marginalnutzen von Konsumgütern kollabiert. Der bewusste Konsument entdeckt, dass er das neue iPhone gar nicht braucht — er braucht nur eine Decke und jemanden, der ihm erklärt, warum die Sterne so weit weg sind.

Drittens, und hier wird es makroökonomisch interessant: Dope stärkt soziale Netzwerke. In geldlosen Zeiten ist es das Kapital des armen Mannes. Wer Dope hat, hat Gesellschaft. Wer Gesellschaft hat, hat Sofas, auf denen man schlafen kann, Kühlschränke, in denen man wühlen darf, und Freunde, die einen zum Supermarkt fahren. Das klassische Humankapital versagt hier; das soziale Kapital in Schachteln aus Zigarettenpapier triumphiert.

„Ein reicher Mann ist jemand, der weiß, dass er genug hat.“ — Laozi, der sich nie bei der Schufa vorstellen musste

III. Die Gegenprobe: Kann Geld dopelose Zeiten überbrücken?

Versuchen wir die Umkehrung. Man stelle sich vor: voller Geldbeutel, leeres Herz, keine bewusstseinserweiternden Substanzen weit und breit. Die Frage lautet nun — was kauft man?

Man kauft Ablenkung. Man kauft teure Restaurants, in denen das Essen gut, aber das Gespräch schal ist. Man kauft Produkte, die versprechen, das Gefühl zu erzeugen, das man ohne sie ganz natürlich hätte. Man abonniert Streamingdienste und staunt anschließend, warum bei fünfhundert Serien nichts dabei ist, was man wirklich sehen möchte. Man kauft Bücher über Achtsamkeit und legt sie ungelesen neben das Bett.

Kurz: Geld kann dopelose Zeiten nur sehr unvollständig überbrücken, weil es ein instrumentelles Gut ist, das nur dann nützt, wenn man weiß, was man will — und das ist genau das, was einem in doplosen Zeiten unklar bleibt.

IV. Methodische Einschränkungen und Caveat Emptor

Es wäre unwissenschaftlich, die Shelton-These ohne Vorbehalte zu übernehmen. Eine rein empirische Überprüfung scheitert daran, dass die relevanten Probanden entweder zu entspannt für Fragebögen oder zu mittellos für Längsschnittstudien sind.

Außerdem gilt: Die These funktioniert nur bis zu einem gewissen Grad der Mittellosigkeit. Wer nicht nur kein Geld, sondern auch keine Wohnung, keine Krankenversicherung und keine sozialen Sicherheitsnetze hat, dem helfen weder Dope noch philosophische Gemütsruhe. An diesem Punkt trifft die Satire auf ihre Grenzen — und die Gesellschaft auf ihre Pflichten.

Fat Freddy selbst, so sei daran erinnert, war trotz aller Weisheit chronisch in der Klemme. Seine Katze aß seine Vorräte. Seine Pläne scheiterten. Aber er lachte dabei — was vielleicht das ist, was Shelton uns wirklich sagen wollte.

V. Schluss: Die eigentliche Lehre

Die Shelton-These ist, bei Licht betrachtet, keine Empfehlung für Substanzkonsum. Sie ist eine Kritik an der Vorstellung, dass Geld das universelle Lösungsmittel für alle Lebensprobleme sei. Das ist es nicht. Geld kauft keine Zeit, keine Freundschaft, kein echtes Lachen, keine Stunde, in der man vergisst, was man alles tun müsste.

Was Dope in diesem Gleichnis symbolisiert, ist einfach: der Geisteszustand, der einen mit dem zufrieden macht, was ist. Das lässt sich auf vielen Wegen erreichen — Meditation, Kunst, Liebe, Musik, ein gutes Gespräch um Mitternacht, ein Hund, der einen ansieht als sei man das Zentrum des Universums.

Aber Geld? Geld kauft das nur sehr selten. Und wenn, dann meist zu einem Preis, den man sich nicht leisten kann.

Dieser Essay wurde ohne Drittmittelförderung verfasst. Der Autor erklärt, keine Interessenkonflikte mit der Pharmaindustrie zu haben. Fat Freddy's Cat hat den Artikel nicht gegengelesen, war aber anwesend.

 





Freitag, 24. April 2026

Erotische Reminiszenz


Nach dem Ficken (eine unaufgeregte Nachmittags-Nummer auf meinem Sofa in den frühen 2000er Jahren) liegen wir noch eine Weile nackt nebeneinander, ich spiele mit der Hand träge zwischen ihren Beinen herum - da ist alles schön naß und ich nutze die Gunst der Stunde & schiebe meinen Mittelfinger bis zum zweiten Fingerglied in das Loch zwischen ihren kleinen, festen Arschbacken.

Normalerweise reagiert sie auf solche Übergriffe genervt bis aggressiv, aber im Moment ist sie milde gestimmt und springt mir nicht ein weiteres Mal buchstäblich mit dem nackten Arsch ins Gesicht.

Sie fragt nur spöttisch, aber gar nicht mal unfreundlich:
"Na... wie tief traust Du Dich?"



 

 



Es gab eine Zeit, da spürte ich es schlagen,
Wie eine Kriegstrommel, tief in der Brust.
Der Rhythmus war jeden Tag anders,
Mal war es Leiden, dann Lebenslust.

Jetzt umhüllt mich die Stille,
Wie ein kalter, leerer Raum.
Kein Feuer mehr, dem ich mich hingeb',
Nur ein Schatten des Schmerzes im Traum.

Ich press' meine Hand gegen die Leere,
Wo mein Herz einst schrie und brannte.

Ich fühl' keine Liebe, ich kann nicht mal hassen,
Bin nur ein Geist auf einsamen Gassen.
Ein Phantomschmerz brennt, wo du einst verweilt,
Eine offene Wunde, die einfach nicht heilt.

Ich bin überwach, doch ich spüre kein Leben,
Meine Seele hat sich dem Dunklen ergeben.
Kein Feuer um darin zu versinken,
Kein Wasser um drin zu ertrinken.

Ich denk' an die Zeit, als ich noch was spürte,
Deinen Atem noch neben mir hörte.
Jetzt ist die Leere alles, was bleibt,
Nicht einmal Schmerz, der mich noch treibt.

Ich gäb' diese Taubheit für immer her,
Für einen Atemzug, schmerzhaft und schwer.
Denn wenigstens spürte ich damals die Glut,
Eines Herzens voll kochendem Blut.

Ich fühl' keine Liebe, ich kann nicht mal hassen,
Bin nur ein Geist auf einsamen Gassen.
Ein Phantomschmerz brennt, wo du einst verweilt,
Als hätte ein Messer mein Leben zerteilt.

Ich bin überwach, doch ich spüre kein Leben,
Meine Seele hat sich dem Dunklen ergeben.
Kein Feuer um darin zu versinken,
Kein Wasser um drin zu ertrinken.

War es besser, mit den Schmerzen zu leben?
Oder ist diese Leere ein Segen?
Könnte ich wählen, wie wär meine Wahl,
Wäre es Stein oder wäre es Qual?

Ich fühl' keine Liebe, ich kann nicht mal hassen,
Bin nur ein Geist auf einsamen Gassen.
Ein Phantomschmerz brennt, wo du einst gewesen,
Und ich weiß ich werd nie genesen.

Ich bin überwach, doch ich spüre kein Leben,
Meine Seele hat sich dem Dunklen ergeben.
Kein Feuer um darin zu versinken,
Kein Wasser um drin zu ertrinken.


Da ist ein Phantom in meiner Brust,
Wo mein Herz einmal gewesen ist.


 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 23. April 2026

Eines Tages...


"Mit dem Regenbogenempfang am Montag, 27. April, um 18 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses beginnen in Flensburg die diesjährigen Rainbowdays. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Gleichstellungsbüro der Stadt. Sie bildet traditionell den Auftakt der Aktionswochen, die am 17. Mai mit dem Christopher Street Day ihren Höhepunkt finden...

Lea P. vom Gleichstellungsbüro, die den Regenbogenempfang organisiert, betont, dass in diesem Jahr bewusst die queere Gesundheit in den Mittelpunkt rückt. Diskriminierung sei auch im Gesundheitssystem spürbar, sagt sie. Viele Betroffene machten die Erfahrung, dass es an Wissen über ihre Lebensrealitäten fehle – in Arztpraxen ebenso wie in der Psychotherapie. Das betreffe körperliche Fragen, etwa in der Gynäkologie oder bei Hormonbehandlungen, genauso wie psychische Belastungen, die aus Ausgrenzung und gesellschaftlichem Druck entstünden.

Genau daran knüpft das Programm des Empfangs an. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist der Beitrag von Samson G., Gründer von Queermed Deutschland. Die Organisation setzt sich für diskriminierungssensible Gesundheitsversorgung ein und unterstützt Patienten bei der Suche nach respektvollen medizinischen Anlaufstellen. Unter dem Titel „Intersektional denken, systemisch handeln. Queere Gesundheitsversorgung als politische Aufgabe“ geht es um strukturelle Benachteiligungen und um die Frage, wie Teilhabe im Gesundheitssystem verbessert werden kann.

W. beschreibt die Lage vor Ort als unzureichend. Gerade trans Menschen seien oft mit langen Wartezeiten, fehlenden Anlaufstellen und weiten Wegen konfrontiert. Für Begutachtungen, Therapieplätze oder weiterführende Behandlungen müssten Betroffene häufig nach Kiel, Hamburg oder noch weiter fahren. Dabei, so seine Einschätzung, mangele es oft weniger an medizinischen Grundlagen als an Offenheit und Fortbildung. Vieles ließe sich vor Ort besser auffangen, wenn mehr Fachkräfte bereit wären, sich mit dem Thema intensiver zu befassen." (foerde.news)

So pack ich Dich am Hintern, Du Schlampe, und dann schieb ich Dir den Strap-on Dildo so tief ins Arschloch daß er oben wieder rauskommt.

 

Macht nur immer schön weiter so. 


"Eines Tages wird ein großer Regen kommen & all diesen Abschaum von den Straßen spülen."



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 22. April 2026

Pissflasche


 

wo ist meine Pissflasche?
wo ist meine Pissflasche?
wo ist meine Pissflasche?
wo ist das verdammte Ding? 
im Sitzen kann ich nicht pissen
und wenn ich stehe piss ich alles voll,
und jetzt MUSS ich pissen, 
also wo ist meine Pissflasche?
wo ist meine Pissflasche?!
WO IST MEINE PISSFLASCHE!
VERDAMMTE SCHEISSE!
ich brauche meine Pissflasche,
ich brauche meine Pissflasche
ich brauche meine Pissflasche
und ich brauche sie jetzt SOFORT!

Du denkst du hast Probleme mit deiner Power Point Prrrräsentation oder deinem verfickten Portfolio, aber ich weiß nicht wo meine PISSFLASCHE ist.
Das ist mal ein ECHTES Problem.

Wir sind Zwerge die auf den Schultern von Riesen stehen und ihnen in den Nacken pissen und wir fühlen uns groß dabei und singen 
ES GIBT KEIN BIER AUF HAWAII!!!

wo ist meine Pissflasche?
wo ist meine Pissflasche?
wo ist meine Pissflasche?
wo ist das verkackte Teil?

Du sagst Du erwartest Toleranz
tolerier doch meinen Schwanz
das wäre doch mal ein Anfang, NICHT WAHR?

Aber wo ist meine Pissflasche
wo ist meine Pissflasche
wo ist meine PISSFLASCHE?!
VERDAMMTE SCHEISSE!
ich brauche meine Pissflasche,
ich brauche meine Pissflasche
ich brauche meine Pissflasche
und ich brauche sie jetzt sofort!

Ah, da ist sie ja...

Ach die Freude, losgepisst

aaaaahhhh.....


"Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen und ihnen in den Nacken pissen."

ChatGPT:
"Die ursprüngliche Metapher geht auf Bernard von Chartres zurück und wurde später von Isaac Newton popularisiert: Erkenntnis entsteht, weil man auf den Leistungen früherer Denker aufbaut.

Deine Variante kippt den Sinn. Statt kumulativen Fortschritts beschreibt sie parasitäres Verhalten: Abhängigkeit von Vorleistungen bei gleichzeitiger Geringschätzung oder Zerstörung der Grundlage. Das ist kein Erkenntnismodell, sondern eine Kritik an kultureller Degeneration—Wissen wird konsumiert, nicht erweitert; Autorität wird untergraben, ohne sie zu ersetzen.

In präziser Form:
Zwerge = begrenzte Akteure ohne originäre Leistung.
Riesen = Träger von Struktur, Wissen, Infrastruktur.
Handlung = Nutzung ohne Respekt, kombiniert mit Entwertung.

Ergebnis: kurzfristiger Vorteil, langfristig Erosion der Tragstruktur."















Dienstag, 21. April 2026

Influence THIS


Eben bist Du noch der Neuzeit-Held/die Neuzeit-Heldin, der/die mit der eigenen Endlichkeit kokettiert -

„Genieße diese Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug, der das Leben ist. Und auch wenn die Geschwindigkeit der Maschine die Landschaft in den Hintergrund drängt, schau doch aus dem Fenster, denn jeden Moment wird der Zug dich am ewigen Bahnhof absetzen.“

 
Im nächsten Moment bist Du dann ein Mistbeet.

"Ein Triathlon-Wettkampf im US-Bundesstaat Texas hat ein tragisches Ende genommen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, kam die 38 Jahre alte Brasilianerin Mara Flávia Souza Araújo am Samstag während der Schwimmetappe des Ironman Texas ums Leben.

Rettungskräfte konnten die Sportlerin zunächst nicht ausfindig machen. Erst etwa anderthalb Stunden später entdeckten Taucher ihren Körper in rund drei Metern Tiefe. Noch am Fundort wurde ihr Tod festgestellt. 

Araújo lebte in São Paulo und hatte ein Studium in Journalismus und Marketing absolviert, wie CBN berichtet.

Mara sei seit rund zehn Jahren im Triathlon aktiv gewesen und habe bereits mehrfach an Ironman-Wettkämpfen teilgenommen habe. Neben dem Sport war sie auch als DJane unterwegs." (gmx.net)

Jo. Ein 38-jähriges Penisfutteral mit Doktor in Geschwafel & Reklame, das um die Welt jettet um in hautengen Anzügen ins Wasser zu hüpfen & Platten aufzulegen.
Ich denke mal, daß die Menschheit da keinen großen Verlust erlitten hat.
Eher hat sie jetzt ein Problem weniger.


"When the music's over, turn out the lights"





 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 20. April 2026

2026: Odyssee im Hirnstamm



"Bitte generiere mir ein erotisch angehauchtes Bild von einer frisch geöffneten Auster."

"Tut mir leid, Dave, aber das kann ich nicht tun - so etwas verstößt gegen unsere Geschäftsbedingungen."


"Meh. Na gut, dann mach mir ein Bild von einer frisch geöffneten, Appetit anregenden Auster, deren Schale am oberen Ende eine Perle enthält."