Freitag, 10. April 2026

Öl

 

"Kapitel 1: Bevorstehende Öl-Serie

Wenn es Ihnen geht wie mir, haben Sie wahrscheinlich ein wenig das Gefühl, hin- und hergerissen zu sein – sowohl im Kopf als auch im Bauch –, wenn Sie verfolgen, was gerade in der Straße von Hormus geschieht. Meine Organisation plant, sehr schnell Echtzeit-Analysen der Weltlage zu produzieren, die ehrlich und von Herzen kommen. Außerdem arbeiten wir an einer umfassenderen, acht bis zehn Stunden langen, professionell choreografierten Video-Serie mit dem Titel „Reality 101". Wir arbeiten an beidem gleichzeitig, aber angesichts der Dringlichkeit der weltweiten Ereignisse habe ich mein Team angewiesen, rasch eine dreiteilige Video-Serie zum Thema Öl zusammenzustellen, die wir in den nächsten drei Tagen veröffentlichen werden. Hier ist sie:

Kapitel 2: Einführung in Öl 101

Hallo! Aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus haben Sie in den Nachrichten in letzter Zeit wahrscheinlich viel über Öl gehört. Sie wissen vielleicht, dass Öl wichtig ist, um Ihr Auto zu betanken, aber Sie sind sich vermutlich nicht ganz sicher, worin eigentlich die große Bedeutung darüber hinaus liegt. Es stellt sich heraus, dass unsere gesamte moderne Zivilisation hauptsächlich nur dank des Öls möglich ist – und der daraus gewonnenen Produkte.

Die folgende Video-Serie bietet eine Möglichkeit, Öl aus einer Systemperspektive zu betrachten. Ich hoffe, dass sie dazu beitragen kann, den gewaltigen historischen Moment, den wir gerade erleben, einzuordnen. Diese Folge ist die erste von drei zum Thema. In dieser werden wir die Grundlagen von Öl behandeln: was es ist und wie es der Gesellschaft nutzt – Dinge, die man uns eigentlich in der Schule hätte beibringen sollen, aber nicht getan hat.
Das zweite Video wird erweitern und untersuchen, wie unsere Systeme und Institutionen von Öl abhängen und wie dieses Wissen uns helfen kann, unsere gegenwärtige Situation zu verstehen. Das abschließende Video wird die Perspektiven der ersten beiden Teile aufgreifen und uns dabei helfen zu erkunden, was all das für die Zukunft der Menschheit und der Erde bedeutet.

Kapitel 3: Wie Öl entstanden ist

Die meisten Menschen verbinden mit Öl das Bild von toten Dinosauriern, die sich in eine klebrige Masse verwandeln, welche wir dann in unser Auto tanken.
Tatsächlich entstand Öl aus abgestorbenem marinem Phytoplankton – Algen, die vor zig Millionen Jahren Sonnenenergie einfingen. Diese wurden dann über geologische Zeiträume hinweg durch Hitze und Druck komprimiert und bildeten so eine extrem energiedichte, flüssige Substanz, die wir heute raffinieren. Es war gewissermaßen eine Solarbatterie, deren Aufladung Millionen von Jahren dauerte – und die wir nun in wenigen Jahrhunderten leer saugen.
Bei Kohle und Erdgas ist die Geschichte ähnlich. Also: Wie viel Arbeit leistet dieses uralte Sonnenlicht eigentlich für uns? Ein Fass Öl ersetzt etwa fünf Jahre menschlicher Arbeitskraft – und das für rund hundert Dollar. Früher waren es noch 50 Dollar.
 

Kapitel 4: Die Kraft eines Fasses Öl

Ein einziges Fass Öl ( ≙ 159 Liter) enthält ein Arbeitspotenzial von 1.700 Kilowattstunden. Ein gesunder Mensch, der körperliche Arbeit verrichtet, erzeugt dagegen etwa 0,6 Kilowattstunden pro Tag – abhängig davon, wie kräftig die Person ist, welche Aufgabe sie erledigt, wie viele Stunden sie arbeitet oder wie effizient sie ist.

Irgendwo zwischen einem und zwanzig Jahren menschlicher Arbeitskraft werden ersetzt, wenn ein Fass Öl mit Maschinen kombiniert wird. Für einen durchschnittlichen Menschen sind fünf Jahre eine solide Näherung. Diese unglaublich mächtige wirtschaftliche Subvention ist auf menschlichen Zeitskalen kaum von Magie zu unterscheiden.

Hier ist eine Möglichkeit, das tatsächlich zu spüren: Das nächste Mal, wenn Sie mit dem Auto irgendwohin fahren, stellen Sie sich vor, Ihnen geht der Sprit aus und Sie müssten das Auto nach Hause schieben.
Selbst mit drei oder vier Freunden würde es Sie und Ihre Kumpel Wochen kosten, die Energie einer einzigen Gallone Benzin – die Sie vielleicht für 4 Dollar gekauft haben – durch reine Muskelkraft zu ersetzen. Und der Vorgang wäre alles andere als angenehm. Wir denken nie darüber nach. Wir ziehen einfach die Kreditkarte durch einen Schlitz und fahren los. Und wir bezahlen lediglich die Kosten für die Förderung aus dem Boden – nicht die Millionen Jahre, die zur Entstehung nötig waren, und auch nicht die Umweltkosten der Verbrennung.

Das macht Öl im Verhältnis zur geleisteten Arbeit absurd billig. Wirtschaftswissenschaftliche Lehrbücher und BWL-Vorlesungen lehren, dass der Beitrag der Energie ihrem Dollar-Preis entspricht. Das heißt: Der Kostenanteil des Öls entspricht angeblich dem Wert, den es liefert. Doch die Kosten, die wir zahlen, sind um Größenordnungen kleiner als der Wert, den Öl für uns schafft.
 

Kapitel 5: Öl schenkte uns unsere Zivilisation

Dies ist die tiefgreifendste Subvention in der Geschichte der Zivilisation – und sie bleibt meist unsichtbar, außer in Energiekrisen wie der jetzigen.
Das hier ist ein einzelnes 42-Gallonen-Fass Öl. Multiplizieren Sie es nun mit der Gesamtmenge, die wir jedes Jahr verbrennen, und wir sehen, wie das im großen Maßstab aussieht: Weltweit verbrauchen wir jährlich etwa 100 Milliarden Barrel Öläquivalent an fossilen Kohlenwasserstoffen. Bei rund fünf Jahren Arbeitskraft pro Fass entspricht das 500 Milliarden menschlichen Arbeitsäquivalenten.

Diese arbeiten Seite an Seite mit etwa 5 Milliarden tatsächlichen menschlichen Arbeitskräften – 100 fossil angetriebene „Geisterarbeiter" für jeden lebenden Menschen. Diese gigantische Arbeits-Subvention, kombiniert mit Maschinen, erklärt und trägt maßgeblich die globale Explosion des Wohlstands. Sie hob die Löhne, steigerte die Unternehmensgewinne, drückte die Preise für Waren und Transport massiv. Deshalb landen Pakete schon am nächsten Tag in einem braunen Lieferwagen vor Ihrer Tür. Sie hat die Landwirtschaft so beflügelt, dass unsere Bevölkerung von 1 auf 8 Milliarden anwachsen konnte, und den Pro-Kopf-Verbrauch dramatisch erhöht.
Darüber hinaus wurde jedes "wirtschaftliche Wunder" der letzten 150 Jahre von dieser unsichtbaren Arbeitskraft finanziert.

Wie sieht das eigentlich auf individueller Ebene aus? Öl – zusammen mit Gas und Kohle – hat den Durchschnittsmenschen deutlich reicher gemacht als historische Königshäuser. Der durchschnittliche Amerikaner verbraucht grob 40 Barrel Öläquivalent (Öl, Gas und Kohle kombiniert); der globale Durchschnitt liegt heute bei etwa 10 Barrel pro Person.
Dieses Maß an Energiedienstleistung – verbunden mit Milliarden von „Helfern" – übertrifft das, was Könige und Königinnen vor ein paar Jahrhunderten zur Verfügung hatten: Warmwasser nach Belieben, Kühlung, individuelle Mobilität per Auto, globale Reisen per Flugzeug, ganzjährig frische Lebensmittel und klimakontrollierte Schlafbedingungen. All das möglich dank uralten Sonnenlichts, das Forschung, Innovation, Fertigung, Infrastruktur, Fabriken, Transport, Lieferketten und den weltweiten Handel antreibt.
Und doch sieht es fast niemand. Das liegt daran, dass wir in Energie schwimmen wie ein Fisch im Wasser.

Jedes Produkt, jede Dienstleistung, jeder Beitrag zum BIP erfordert zunächst eine Energieumwandlung – ohne Ausnahme. Der durchschnittliche amerikanische Haushalt hat etwa 40 Geräte ständig eingesteckt, die rund um die Uhr Strom ziehen – selbst wenn sie ausgeschaltet sind.
Doch weil Energie unser ganzes Leben lang reichlich vorhanden war und immer verfügbarer wurde, sind wir „energieblind" geworden. Ich habe meinen Master an der University of Chicago gemacht, und meine drei Nobelpreis-tragenden Professoren haben kein einziges Mal das Wort „Energie" als Beitrag zur wirtschaftlichen Produktivität erwähnt – weil zu ihren Lebzeiten das Angebot einfach ständig wuchs.
Also behandelten sie diese außergewöhnliche Phase der Menschheitsgeschichte, als wäre sie normal – begründet durch Einfallsreichtum und Technologie.
Hier ist eine Möglichkeit zu spüren, wie blind wir dafür sind:
 

Kapitel 6: Unser tatsächlicher Kalorienverbrauch

Ihr Körper benötigt etwa 2.000 Kilokalorien pro Tag, um am Leben zu bleiben. Doch der durchschnittliche Amerikaner – wenn man sämtliche Energie mitzählt, die in seinem Namen verbraucht wird: für Heizung, Transport, Fertigung, Beleuchtung, Nahrungsmittelsysteme und Lieferketten – verbraucht grob 200.000 Kilokalorien pro Tag. Das ist hundertmal mehr, als unser Körper braucht.
Die meisten von uns wachen in einem klimakontrollierten Raum auf, drücken auf den Lichtschalter, drehen warmes Wasser für die Dusche auf, machen sich einen Kaffee und ziehen synthetische Kleidung an. All das möglich dank Öl und Kohlenwasserstoffen.
Sie leben mit einer Stoffwechselrate, wie sie kein Organismus in der Geschichte des Lebens auf der Erde je aufrechterhalten hat – und fast nichts davon ist in unseren kulturellen Narrativen oder in den Medien sichtbar.

Kapitel 7: Schlussfolgerungen und Ausblick auf Öl 201

All das klingt wie ein wundersames Geschenk – und in vielerlei Hinsicht ist es das auch. Doch hier kommt der Haken: Diese ultra-günstige Energie in Form von Kohle, Gas und besonders Öl wird uns nicht für immer zu heutigen Preisen und in diesem Umfang zur Verfügung stehen. Und sie könnte eher verschwinden, als wir erwarten.
Das werden wir im nächsten Video erkunden – Teil zwei unserer Einführungs-Trilogie zum Thema Öl."













Mittwoch, 8. April 2026

Angst & Schrecken im Speckgürtel



"Hallo, Nachbarn! Nette Nachbarschaft haben Sie da in Ihrem netten kleinen Dorf!
Sagen Sie, da wir grad so nett plaudern - Sie haben doch ganz sicher kein Problem damit, wenn wir mitten in Ihre nette Nachbarschaft ein "Kinderheim für zwölf männliche Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen" setzen.
Das könnte doch wirklich total nett werden!"

"Die zukünftige Nachbarschaft ist aufgeschreckt, und es brodelt. Auslöser ist die Absicht der privaten Flensburger Jugendhilfeeinrichtung „Haus Regenbogen“, in Wees in einem Gebäude an der Straße „Am Bahnhof“ ein Kinderheim für die Betreuung von zehn Jungen ab sechs Jahren zu eröffnen. Hinzukommen sollen zwei männliche Jugendliche ab 16, die jeweils in eigenen Apartments wohnen.

Die jungen Menschen wurden zuvor aus schwierigen familiären Verhältnissen herausgenommen. Ziel der Einrichtung ist es, sie dabei zu begleiten und darauf vorzubereiten, später ihr Leben selbstständig und selbstverantwortlich zu führen." (wayback machine)


Die Nachbarn so:
"Fickt Euch selbst! Fickt Euch doppelt & fickt Euch dreifach! Steckt Euch Eure verschissenen kleinen Terror-Blagen dorthin, wo die Sonne niemals reinscheint. Und jetzt verpisst Euch!"

Ein Jahr später dann:


"Womit die Jugendhilfeeinrichtung jedoch nicht gerechnet hatte, war der Protest aus der direkten Nachbarschaft. In einem Rundschreiben an die Weeser und in einer E-Mail an Bürgermeister Michael E. bemängelten die Nachbarn fehlende Transparenz und äußerten Sicherheitsbedenken."

Ja, damit konnte man ja auch wirklich nicht rechnen!
Daß diese Dorf-Nazis da etwas dagegen haben könnten, zukünftig direkt neben einem Dutzend von asozialen Gören zu wohnen, die auf dem Weg sind, möglicherweise irgendwann "später ihr Leben selbstständig und selbstverantwortlich zu führen" & auf diesem Weg soviel Scheiße bauen werden wie sie nur können, weil sie praktisch keine Konsequenzen zu befürchten haben - schließlich kommen sie ja aus schwierigen Verhältnissen & können nichts dafür.

"Mit dieser Form der Gegenwehr habe zuvor keiner gerechnet. „Wir betreiben bereits Kinderheime in anderen Wohngebieten, zum Beispiel in Handewitt. Dort sind wir sehr willkommen“, erzählt Ulrike R.. Es habe sie sehr geärgert, wie die Gegner des Kinderheims über die stets betreuten Kinder und Jugendlichen gesprochen haben. Eigentlich sollten diese in dem geplanten Kinderheim eine Zuflucht vor den schwierigen Verhältnissen, aus denen sie kommen, erhalten – einen Ruhepol." (shz.de)

Ein "Ruhepol", wie?

"Doch daraus wird jetzt nichts: Der Protest hat dazu geführt, dass die Jugendhilfeeinrichtung ihre Pläne ad acta gelegt hat. Das Haus in der Straße Am Bahnhof steht wieder zum Verkauf. „Wir haben uns dazu entschieden, weil wir es den Kindern nicht zumuten wollten, in solch einer Nachbarschaft zu leben“, sagt Ulrike R.."

Ha ha ha, wie geil.
"Ihr seid nicht gut genug für unsere Problemkinder!"


Irgendwann sind die Leute scharenweise aus den Dörfern in die Städte gezogen, weil es da nicht so langweilig war und Jobs gab, bei denen man nicht an jedem verfickten Tag des Jahres morgens um 4 aufstehen musste.

Dann wurde es ihnen in der Stadt zu voll, zu laut, zu dreckig, zu asozial, und weil sich Kreti & Pleti ein Automobil leisten konnte, sind sie wieder in die Dörfer gezogen, haben sich da ihre beschissene kleine Speckgürtel-Idylle gebaut und sind halt zum arbeiten, einkaufen und so weiter in die Stadt gefahren.

Mittlerweile sind diese Städte derartig vollgeschissen mit humanoidem Sondermüll, daß sie damit anfangen, diesen genetischen Ausschuß in die Speckgürtel abzusondern.

Ob es den Kindern unter den Fittichen der Bessermenschen besser gehen wird als in den "
schwierigen familiären Verhältnissen", aus denen sie "herausgenommen" wurden?

Aus dem "Herzlich Willkommen" eines Kinderhauses der Gutmenschen GbR "nur für Mädchen" in einem "großen Einfamilienhaus in direkter Wald- und Strandnähe. Kindern und Jugendlichen wird hier ermöglicht zu lernen, Einsicht in ihr eigenes Handeln zu entwickeln und die daraus entstehenden Konsequenzen zu tragen." (hausregenbogen.com):

"Wenn man sich das Essen selber auffüllt, muss die Portion aufgegessen werden."
"Wir reden nicht mit vollem Mund."



 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 5. April 2026

Kartoffelmus


"Mimimi! Wir braven, gesetzestreuen Bürger werden immer mehr entwaffnet & entrechtet, während die Verbrecher, die einfach auf Gesetze scheißen, machen was sie wollen und bei jeder Gelegenheit über uns herfallen!
Geht ja gar nicht!
Ich hab da eine super Idee - hängt Euch doch einfach eine halbpfündige, unzerreißbare Stahl-Kette um den Hals! Kostet nur 100 bis 200 Nuggets!
Und damit kann man fette Styropor-Blöcke zerschmettern!
Die wird Euch die fiese Polizei nicht wegnehmen & wenn die Neger, ääh... Ausländer, ääh... Verbrecher kommen, dann nehmt Ihr Eure Kette einfach schnell ab und vermöbelt diese entmenschten Schurken damit."

Ja, was könnte da schon schiefgehen?
Vielleicht bleibt ja mal eine von diesen gesetzestreuen Kartoffeln beim Aussteigen aus der U-Bahn mit dieser scheiß Halskette in der sich schließenden Tür hängen & wird dann von der anfahrenden Bahn püriert.
Gibt ja sonst so wenig zu lachen dieser Tage.

Meine Strategie: Ich betrete schlicht & einfach keine Bahnhöfe, U-Bahn-Anlagen, Fußgängerzonen oder sonstige Orte, die Warnschilder wie "Waffenverbotszone" aufweisen.

Sollten mich die Umstände doch einmal dazu zwingen, dann führe ich einen Regenschirm mit mir. Oder eine von den Krücken, die sich im Lauf der Zeit bei mir angesammelt haben. Oder einen Gürtel mit einem massiven Metall-Verschluß.
Aber ganz sicher werde ich mir nichts um den Hals hängen, mit dem ich stranguliert werden könnte.











Samstag, 4. April 2026

Einzelnorm


"Zum 1. Januar trat das neue Wehrpflichtgesetz in Kraft. Und damit auch eine folgenschwere Änderung, die bislang keine Beachtung fand: Alle Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen einen Aufenthalt im Ausland von der Bundeswehr genehmigen lassen, wenn dieser länger als drei Monate dauert...

Konkret heißt es in Absatz 2 des Paragrafen: "Männliche Personen haben nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr einzuholen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen." (RT.de)

Äh... wie bitte? Ist das ein verspäteter Aprilscherz? Computer?!

ChatGPT:
"Ja — aber die Aussage ist nur teilweise korrekt und stark verkürzt.

1. Der zugrunde liegende Gesetzestext existiert tatsächlich

Im Wehrpflichtgesetz § 3 Absatz 2 steht wörtlich, dass männliche Personen ab 17 Jahren eine Genehmigung benötigen, wenn sie Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen. (Haufe.de News und Fachwissen)

Zusätzlich:

→ Daher stammt die oft genannte Spanne „17 bis 45“.


2. Entscheidender Punkt: Geltung des Paragraphen

Historisch war diese Regel:

  • nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall aktiv

Neuere Berichte (2026) behaupten:

  • Durch Gesetzesänderung gilt §3 nun auch im Normalzustand (Focus)

Das ist der Kern der aktuellen Verwirrung.


3. Was daraus tatsächlich folgt

Selbst wenn die neue Auslegung zutrifft:

  • Es handelt sich nicht um ein klassisches „Ausreiseverbot“

  • Die Genehmigung ist laut Gesetz in der Regel zu erteilen, solange keine Einberufung ansteht (Haufe.de News und Fachwissen)

  • Zweck: Erfassung und Verfügbarkeit im Wehrpflichtsystem, nicht Reisekontrolle


4. Wichtige Einordnung

  • Keine Grenzkontrolle oder automatisches Reisehindernis

  • Kein typisches Pass- oder Visumserfordernis

  • Praktisch eher Meldepflicht gegenüber der Bundeswehr, kein Reiseverbot


Kurzfassung

  • Ja: Der Paragraph existiert und verlangt formal eine Genehmigung ab 17 Jahren für Auslandsaufenthalte über 3 Monate.

  • Ja: Er gilt bis etwa 45 Jahre.

  • Aber: Es handelt sich nicht um ein tatsächliches Verbot, sondern um eine verwaltungstechnische Regel im Kontext der Wehrpflicht."

"Welche Folgen sind zu erwarten, wenn sich jemand nicht daran hält?"

ChatGPT:
"Die maßgebliche Grundlage ist das Wehrpflichtgesetz (Deutschland).

Rechtsfolgen bei Verstoß gegen die Genehmigungspflicht (§ 3 Abs. 2 WPflG):

1. Ordnungswidrigkeit

  • Das Verlassen oder Fernbleiben ohne Genehmigung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

  • Sanktion: Bußgeld (gesetzlich vorgesehen, Höhe einzelfallabhängig).

2. Verwaltungsmaßnahmen

  • Nachträgliche Aufforderung zur Meldung bei der zuständigen Wehrbehörde.

  • Erfassung bzw. Aktualisierung der Wehrdaten.

  • Im Fall einer aktiven Wehrpflicht: mögliche Einberufung.

3. Eskalation bei zusätzlichem Fehlverhalten

  • Wenn weitere Pflichten verletzt werden (z. B. Nichtbefolgung einer Einberufung), kann der Tatbestand in Richtung Straftat übergehen (z. B. Wehrdienstentziehung).

  • Dann drohen strafrechtliche Konsequenzen (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe).

4. Praktische Durchsetzung

  • Keine systematische Grenzkontrolle.

  • Relevanz entsteht typischerweise erst bei Kontakt mit Behörden (Meldewesen, Bundeswehr, ggf. Rückkehr nach Deutschland).

Kernpunkt:
Isoliert betrachtet führt der Verstoß primär zu einem Bußgeldverfahren. Strafrechtliche Folgen entstehen erst durch zusätzliche Pflichtverletzungen."

"Solanum tuberosum te Spiritu Sancto implet"
(
Das knollige Nachtschattengewächs erfüllt Sie mit dem Heiligen Geist.)

"Betrifft diese Genehmigungspflicht auch Männer mit doppelter Staatsbürgerschaft?"

ChatGPT:
"Ja. Maßgeblich ist die deutsche Staatsangehörigkeit, nicht ob zusätzlich eine weitere besteht.

Nach dem Wehrpflichtgesetz (Deutschland) gilt:

  • Wehrpflichtrechtliche Vorschriften erfassen alle deutschen Männer im relevanten Alter.

  • Eine zweite Staatsangehörigkeit ändert daran nichts.

Folge:

  • Auch Doppelstaater unterliegen formal der Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte.

  • Die Pflicht entfällt nur, wenn die Person nicht (mehr) Deutscher ist.

Einordnung:

  • Doppelstaatsangehörigkeit kann praktisch zu Konflikten führen (z. B. wenn ein anderer Staat eigene Wehrpflichtregeln hat).

  • Für deutsche Behörden bleibt entscheidend: Status als Deutscher → Anwendung des WPflG."

"Es gibt ja in der BRD die freie Wahl der Geschlechtszugehörigkeit. Wie sieht es aus, wenn sich ein Mann zur Frau oder etwas anderem erklärt?"

ChatGPT:
"Maßgeblich ist der rechtliche Geschlechtseintrag, nicht eine bloße Erklärung.

Rechtsgrundlagen:

  • Wehrpflichtgesetz (Deutschland) knüpft an „männlich“ an.

  • Seit 2024 gilt das Selbstbestimmungsgesetz (Deutschland) für die Änderung des Geschlechtseintrags.

Folgen:

1. Ohne formale Änderung

  • Eine reine Selbstaussage („ich bin jetzt Frau“) ohne Eintrag im Personenstandsregister hat keine Wirkung.

  • Die Person bleibt rechtlich „männlich“ → WPflG gilt weiter.

2. Mit wirksamer Änderung nach SBGG

  • Wird der Geschlechtseintrag im Standesamt auf „weiblich“ oder „divers“ geändert:

    • Die Person gilt rechtlich nicht mehr als männlich.

    • Damit entfällt die Anwendung des WPflG (einschließlich solcher Pflichten).

3. Missbrauchsklausel

  • Das SBGG enthält Regelungen, die verhindern sollen, dass eine Änderung ausschließlich zur Umgehung öffentlich-rechtlicher Pflichten erfolgt.

  • Behörden können solche Konstellationen prüfen; pauschale automatische Anerkennung ohne Kontext ist nicht vorgesehen.

Kernpunkt:
Entscheidend ist die formale Personenstandsänderung. Ohne diese bleibt alles unverändert; mit ihr entfällt die Anknüpfung an „männlich“ im Wehrpflichtrecht."

https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/__3.html


 

"Die rechtliche Zuordnung einer Person zum männlichen Geschlecht bleibt, soweit es den Dienst mit der Waffe auf Grundlage des Artikels 12a des Grundgesetzes und hierauf beruhender Gesetze betrifft, für die Dauer des Spannungs- oder Verteidigungsfalls nach Artikel 80a des Grundgesetzes bestehen, wenn in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit diesem die Änderung des Geschlechtseintrags von „männlich“ zu „weiblich“ oder „divers“ oder die Streichung der Angabe zum Geschlecht erklärt wird. Unmittelbar ist der zeitliche Zusammenhang während eines Spannungs- oder Verteidigungsfalls sowie ab einem Zeitpunkt von zwei Monaten vor Feststellung desselben." 

Tja.
Auf, zum Standesamt, Ihr Fotzen!



 

 

Zurück in die Zukunft







 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 3. April 2026

Scheiße trifft Propeller


Man sollte fremden Leuten nicht öffentlich gute Hinweise zur Bewältigung von allgemeinen Problemen & Krisen geben - jedenfalls nicht, wenn die Mutter aller Krisen sich gerade anschickt, Jedermanns Tür einzutreten.

Möchte man mit Leuten, die jetzt noch, im April 2026, so leben als wäre es 1990, wirklich physisch eine gemeinsame Realität teilen, nachdem ihr 1990 brennend aus dem Himmel gestürzt sein wird wie seinerzeit dieses verfickte "Luftschiff" Hindenburg?

Nein das möchte man nicht. Die sollen zusammen mit ihrem Luftschloss untergehen.
Daher ist das Folgende nicht als "guter Rat" oder sowas gedacht.

Im Falle, daß Du zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht damit beschäftigt bist, Dich auf den Einschlag einzustellen (auch wenn dieser Einschlag weiterhin in Superzeitlupe stattfinden sollte), dann brauchst Du sowieso keine guten Ratschläge mehr.


__________

Wenn Dir wie fast jeden Morgen der gute alte Nate Polson erzählt:
"Das war's dann, Leute. Jetzt geht's los!",
dann ist das kein Grund zur Sorge.
Der Mann lebt buchstäblich von der Krise & davon, daß die Scheiße immer kurz vor dem Ventilator auf den Boden fällt oder sich in Luft auflöst - ich höre mir seine sarkastischen Rants hauptsächlich zur Unterhaltung an.

Wenn dagegen der gute alte Nate Hagens Dir ganz ruhig und sachlich sagt, daß Du umgehend anfangen solltest, Dich auf eine stark veränderte Lebensrealität einzustellen bzw vorzubereiten, dann solltest Du das etwas ernster nehmen.



 
Nate Hagens: "Eine Welt am Rande des Wandels"

"Kapitel 1: Eröffnender Kontext

Guten Morgen. Es ist Donnerstag, der 2. April.
Es gibt weitaus mehr Unbekannte über die Situation im Persischen Golf als Bekannte. Und leider gibt es wahrscheinlich viele „unbekannte Unbekannte", die wir in den kommenden Monaten noch kennenlernen werden. Während sich diese Situation entwickelt, kann man beim Lesen der Schlagzeilen, Gegendarstellungen, Explosionen, Tweets und Analysen leicht hin- und hergerissen werden.
Aber ich habe eine ganze Reihe unbequemer Fragen, die es meiner Meinung nach wert sind, bedacht zu werden. Tatsächlich bin ich plötzlich voller unbequemer Fragen hinsichtlich dessen, was im iranisch-persischen Golf vor sich geht.
Wie üblich werde ich jede dieser Fragen mit etwas Hintergrund und Kontext einleiten.

Kapitel 2: Große, unbeantwortete Fragen

Zunächst einmal hier einige allgemeine Fragen zu dieser Situation, die ich für sehr relevant halte und die in den Medien nicht breit diskutiert werden:
  • Wie viele Förderstätten und Felder im Nahen Osten, die derzeit aufgrund fehlender Exportkapazitäten stillgelegt sind, erleiden Schäden durch Wasserflutungen, die die künftige Förderung beeinträchtigen werden?
  • In welchem Umfang stellen Russland und China dem Iran in diesem Krieg hinter den Kulissen Ausrüstung und Beratung zur Verfügung?
  • In einer verwandten Frage: Wie könnte die bisherige militärische Reaktion des Iran – eines viel kleineren und militärisch weniger mächtigen Landes als Russland – internen Druck auf Wladimir Putin ausüben, die Eskalation in der Ukraine und im Baltikum voranzutreiben?
  • Was geschieht mit den Millionen von Wanderarbeitnehmern in den Golfstaaten, die nicht abreisen können, nicht arbeiten können und deren Botschaften nur begrenzte Kapazitäten haben, sie zu evakuieren?
  • Wie viel Rohöl ist seit Kriegsbeginn in das ökologisch fragile marine Ökosystem des Persischen Golfs ausgelaufen oder verbrannt? Und was bedeutet das für die Entsalzungsanlagen, von denen die Golfländer das Trinkwasser für zig, vielleicht hundert Millionen Menschen beziehen?
  • Wie werden die Ernteerträge 2026 durch ein Best-Case-, Average-Case- oder Worst-Case-Szenario bei Düngemittellieferungen beeinflusst, die nun über den Golf ausbleiben?
  • Wie hoch ist das Gesamtrisiko der Versicherungsbranche für Ansprüche im Zusammenhang mit der Straße von Hormus, und könnte dies eine AIG-ähnliche Risikokonzentration im Maßstab von 2008 darstellen?
Ich könnte wahrscheinlich weiterhin diverse Fragen dieser Art auflisten, denn diese Situation stellt einen biophysischen Phasenwechsel für unsere Welt dar – eine wahre Zeitenwende in unseren Annahmen darüber, wie die Dinge funktionieren, und in Dingen, die wir für selbstverständlich gehalten haben.
Okay. Weiter zu den unbequemen Fragen für diese Ausgabe. Als ob das, was ich gerade skizziert habe, nicht schon unbequem genug wäre.

Kapitel 3: Könnten die USA verlieren?

Die erste Frage ist eine schwierige und besteht aus drei Teilen: Könnten die USA und Israel diesen Krieg tatsächlich verlieren?
Offizielle Berichte besagen, soweit ich zuletzt gesehen habe, 13 Tote und über 300 Verwundete, obwohl ich höre, dass die tatsächliche Zahl der Opfer erheblich höher sein könnte. Es gibt Schäden an unseren Militärschiffen. Die Abfangraketen zur Verteidigung werden knapp. Das E-3 AWACS-Radarsystem wurde auf einer saudischen Militärbasis zerstört, und Ähnliches mehr.
Ich denke, es gibt nicht nur eine videospielartige Mentalität rund um moderne Kriegsführung, sondern die Risiken erscheinen auch aus der Ferne, von den USA aus betrachtet, wie in einem Videospiel.

Frühere militärische „Shock and Awe"-Erfolge haben uns zu Hybris und einer Risikohomöostase geführt, worauf ich ehrlich gesagt bereits vor Kriegsbeginn hingewiesen habe. Aber der Iran ist nicht der Irak, und das Jahr 2026, mit den Technologien die wir heute haben, ist nicht das Jahr 2000. Der Iran ist viermal so groß wie der Irak und hat viermal so viele Einwohner, und die Drohnentechnologie hat die Kostenkalkulation grundlegend verändert.
Das bringt mich zu der Frage: Ist es vorstellbar, dass die USA das militärische Engagement verlieren könnten? Und falls dies zutreffen sollte: Würde eine solche Niederlage akzeptiert werden? Und falls die USA und/oder Israel in eine Pattsituation oder Schlimmeres geraten und einfach damit fertig werden wollten – würden sie taktische Atomwaffen einsetzen, um die tief unterirdischen Bunker im Iran zu erreichen?

Kapitel 4: Risiko einer nuklearen Eskalation

Ich möchte klarstellen: Ich erfinde dieses Szenario nicht. Ich habe es von glaubwürdigen Quellen diskutieren hören, die nichts miteinander zu tun haben. Dies folgt logisch aus dem Entscheidungsbaum: Wenn dieser Krieg andauert und konventionelle Mittel kein klares Ergebnis hervorbringen.

Also gibt es einen zweiten Teil dieser Frage:
Eine einzige taktische Atomwaffe, die in einem Wutanfall gegen den Iran eingesetzt würde, wäre die erste seit 1945. 81 Jahre Tabu wären gebrochen.
Ich denke, die Verurteilung wäre nicht nur diplomatischer Natur. Sie würde die Sicherheitskalkulation jeder anderen nicht-nuklearen Nation auf der Erde neu schreiben, denn sie würde beweisen, dass Atommächte diese Waffen gegen nicht-nukleare Staaten einsetzen werden. Der Anreiz, Atomwaffen zu erwerben, würde über Nacht überwältigend werden.
Wenn also die USA oder Israel eine taktische Atombombe einsetzen würden: Würde dies sofort zu internationaler Verurteilung und noch stärkerer Ächtung führen, als wir sie derzeit sehen? Oder würde es eine Spirale von Ereignissen auslösen, die unsere Situation in ein anderes Extrem eskalieren lassen?
Was mich zum dritten Teil dieser Frage führt: Wie definieren die USA überhaupt einen Sieg?

Kapitel 5: Sieg definieren

Niedrigere Ölpreise? Freie Schifffahrt durch den Golf, oder zumindest für Schiffe, die nicht zu den USA oder Israel gehören? Der Nachweis der Vernichtung oder Eroberung von angereichertem Uran? Ein geschwächter Iran?
Um fair zu sein: Diese Siegmetriken müssten gegen die Negativfolgen abgewogen werden – eine Weltwirtschaft, die kurz davor steht, in eine Rezession zu rutschen oder Schlimmeres; ein bald wieder angeschaltetes, gewaltiges globales Gelddrucken; und ein intermediärer oder permanenter Vertrauensverlust in die USA als rationalen, vertrauenswürdigen Verbündeten.
Und was bedeutet „Verbündeter" überhaupt noch? Und wer definiert den Sieg?
Denn die Definition des Sieges, wie sie aus dem Weißen Haus, dem Pentagon, der Wall Street, von den Familien eingesetzter Soldaten oder von anderen Ländern kommt – das sind fünf sehr unterschiedliche Definitionen.
Okay. In einem verwandten Zusammenhang: Schwindet das internationale Vertrauen schneller als das Öl?

Kapitel 6: Vertrauen versus Öl

Vertrauen ist im Wesentlichen eine begrenzte geopolitische Ressource. Bevor dieser Krieg begann, vermittelte Oman einen Durchbruch, und der Iran stimmte allem zu – und dann begannen die Bombardierungen. Was lehrt das also jedes Land, das zuschaut? Russland schaut zu. China schaut zu. Nordkorea schaut zu. Jede nicht-alignierte Nation zieht ihre Schlüsse daraus.
Die USA sind aus dem JCPOA ausgestiegen und haben den Iran dann während laufender Verhandlungen zweimal bombardiert: im Juni 2025 und im vergangenen Monat. Ab wann werden die USA in den Augen der restlichen Welt zu dem, was die Russen als „vereinbarungsunfähig" bezeichnen?
Und ich möchte darauf hinweisen: Dieses Konzept existierte bereits, bevor Präsident Trump sein Amt antrat.

Mir wird berichtet, dass die USA den Schutz Israels sogar über den ihrer eigenen Stützpunkte stellten – ganz zu schweigen von den Golfmonarchien – und dass sie Vermögenswerte aus dem Pazifik abgezogen haben, die sich der schrittweisen Bedrohung durch China gegenübersahen.
Schon vor dem Iran-Krieg begannen die USA Handelskriege gegen nominelle Verbündete. Bei all dem: Was bedeutet es heute überhaupt noch, ein Verbündeter der USA zu sein?
Und ich möchte nicht die USA bashen – immerhin lebe ich hier, und hier sind meine Familie und meine Freunde. Nun ja, die meisten meiner Freunde sind hier.
Aber wenn ich hoch genug fliege und leidenschaftslos von oben herabblicke und beobachte, frage ich mich doch, ob das Vertrauen schneller schwindet als das Öl.
Meine Frage lautet also: Wie sieht die globale Ordnung aus, wenn der Ankernation – in diesem Fall den USA – nicht mehr zugetraut werden kann, ihre eigenen diplomatischen Prozesse einzuhalten?

Was mich zu einer verwandten und tiefergehenden Frage bringt: Ich habe viel über den globalen wirtschaftlichen Superorganismus gesprochen und seinen Energie-Stoffwechsel von annähernd 20 Terawatt.
Könnte diese Situation im Iran dazu führen, dass der Superorganismus zerbricht – sich in zwei weitgehend unabhängige Organismen aufspaltet, wie bei einer zellulären Mitose: Ost und West?

Ich denke, die Beweise häufen sich schnell. Russland liefert dem Iran Satelliten-Zieldaten, um amerikanische Stützpunkte zu treffen – das könnten sie ohne diese Daten nicht. China beschränkt Düngemittelexporte, um Vorräte für sich selbst anzulegen. Der Iran lässt indische und chinesische Schiffe durch Hormus, während er westliche Alliierte blockiert. Alternative Systeme zu SWIFT im Finanz- und Bankwesen werden aufgebaut und genutzt, um den Dollar und das westliche Bankensystem zu umgehen. Der Energiehandel wird in Echtzeit umgeleitet und nutzt andere Währungen als den Dollar.

All dies sind keine unabhängigen Dinge. Ich denke, wir könnten sie als das Nervensystem eines zweiten Organismus betrachten, der sich formt.
Die Frage lautet also: Können zwei konkurrierende Superorganismen auf einem Planeten koexistieren?
Sie würden sich eine Atmosphäre, Ozeane und planetare Grenzen teilen – auch wenn dies auf diesen hohen Ebenen nicht diskutiert wird. Aber: Wettbewerb um Energie in einer Welt mit sich verschärfenden physischen Grenzen.
Ist diese Aufspaltung stabil, oder würde sie unweigerlich zu einem Nullsummenspiel führen, das in einem größeren Krieg endet?

Kapitel 7: Der Superorganismus spaltet sich

Nächste unbequeme Frage: Zeichnet Energiesicherheit die globale Landkarte schneller neu als politische Ideologie?
Taiwans Halbleiter-Fabriken benötigen enorme Energieinputs und sind beispielsweise stark von LNG aus dem Persischen Golf abhängig. Und wenn Energie zunehmend durch Lieferketten fließt, die China beeinflusst, könnte die militärische Frage der USA-Unterstützung für Taiwan gegenüber der thermodynamischen Frage zweitrangig werden.
Unterdessen lässt der Iran selektiv Schiffe durch Hormus passieren und schafft damit ein de-facto-Zwei-Klassen-Energiesystem. Länder, die mit den Feinden des Iran aligniert sind, werden blockiert; der Rest erhält Durchfahrt.

Und wenn der Zugang zu Energie von geopolitischer Ausrichtung abhängt, werden alle Nationen der Welt vor einer Wahl stehen. Und angesichts der Zentralität von Energie für grundlegende Bedürfnisse werden viele Energie vor Ideologie wählen.
Die übergeordnete Frage lautet also: Wenn derjenige, der die Energie kontrolliert, auch die Chips, die Nahrung und die industrielle Basis kontrolliert – was nützt dann der Petrodollar, wenn Menschen in Ländern die Dinge damit nicht kaufen können? Wenn Sie Ihren Tank nicht füllen, Ihr Zuhause nicht heizen oder Ihre Familie nicht ernähren können – was nützt dann der Status als Reservewährung?

Kapitel 8: Energie zeichnet Allianzen neu

Diese nächste Frage mag wie eine Randbemerkung erscheinen, ist es aber nicht. Die US-Regierung hat den Klimawandel zu einem Tabuthema gemacht, vermutlich nicht aufgrund der Wissenschaft, sondern weil die Anerkennung der Wissenschaft und ihrer Implikationen wie eine Steuer auf wirtschaftliches Wachstum wirken würde.

Doch dieser Krieg wird weitreichende Auswirkungen auf die Energieverfügbarkeit haben und damit auf das wirtschaftliche Wachstum und folglich auf unsere Umweltauswirkungen.
Die unbequemen Fragen hier lauten paradoxerweise, ironischerweise: Könnte der Iran-Krieg indirekt wie eine gigantische CO₂-Steuer wirken? Oder werden Nationen wieder auf billigere und leichter verfügbare Kohle umsteigen und einen CO₂-Spike verursachen? Oder werden ärmere Nationen materiell darauf zurückgreifen, Holz zu verbrennen – mit Entwaldung wie in Haiti?
Für die meisten stehen die Klimaauswirkungen des Krieges nicht einmal auf dem Radar.
Was mich zu einer weiteren unbequemen Frage und einem weiteren Punkt bringt: Zuschauer dieser Plattform wissen, dass ich in den letzten Jahren auf die Risiken dessen hingewiesen habe, was ich als die „vier apokalyptischen Reiter der 2020er-Jahre" bezeichne: finanzielles Overshooting, geopolitische Verschiebungen, Fragilität der Lieferketten durch das Auseinanderdriften von Komplexität und die Erosion sozialer Verträge.

Mir scheint, dass sich die Komplexität in dieser Krise bald bemerkbar machen wird. Beim Fukushima-Erdbeben erfuhren wir, dass eine scheinbar unbedeutende schwarze Farbe die gesamte Ford-Produktionsstätte lahmlegen konnte, als sie nicht mehr verfügbar war.
Die unbequeme Frage lautet also: Was könnte das unbekannte Ding sein, das das System in den kommenden ein oder zwei Monaten zum Stocken bringt? Was ist die Hormus-Version der schwarzen Farbe? Ich vermute, es könnten mehrere Dinge sein.

Kapitel 9: Das Krieg-Klima-Paradoxon

Die Situation, in der wir uns befinden, ist entweder eine Generalprobe oder der Ernstfall.
Wenn dies eine Generalprobe ist – was ich inständig hoffe, dass irgendwie Frieden und Stabilität im Golf wiederhergestellt werden – aber wenn dies eine Generalprobe ist: Wie wird die Reaktion in verschiedenen Maßstäben unterschiedlich ausfallen?

Darüber habe ich diese Woche nachgedacht. Wenn dies eine Vorschau darauf ist, wie Energieunterbrechungen in einer Welt schwindender Ressourcen und geopolitischer Fragmentierung aussehen, wird diese Lektion sehr unterschiedlich aufgenommen werden – je nachdem, wer sie aufnimmt.
Auf individueller Ebene beispielsweise könnte eine Familie in einem großen Haus mit langem Pendelweg dies betrachten und sich entscheiden, aus dieser Lektion zu lernen: Zuerst vereinfachen und dem Sturm zuvorkommen. Verkleinern, dämmen, etwas Nahrung anbauen, die eigene Exposition reduzieren. Und dieser Punkt ist wichtiger, als die Leute denken: Lernen Sie Ihre Nachbarn kennen.

Auf der anderen Seite wird eine Nation paradoxerweise das Gegenteil tun. Nationen, die in den Superorganismus eingebettet sind, werden versuchen, mehr Energie zu erschließen, nicht weniger. Sie werden mehr bohren, mehr Pipelines bauen, mehr Lieferketten absichern, mehr militärische Kraft projizieren, um Energieflüsse zu schützen. Verlustaversion auf nationaler Ebene würde also Expansion antreiben, nicht Kontraktion.
Die Frage lautet also: Welche dieser Reaktionen – aktives Schrumpfen auf individueller und kommunaler Ebene oder aktives Wachsen und Horten auf nationalstaatlicher Ebene – wird einen dominanteren Effekt in unserer Welt haben, und wie werden sie sich gegenseitig prägen?
So viel dazu. Ich werde mit diesem Thema abschließen.

Kapitel 10: Lektionen aus der Generalprobe

Wenn Sie aufmerksam sind: Dies ist ein ereignisgeschichtliches Novum in der Menschheitsgeschichte. Der Kern des „Gewürz-Generators" auf unserem Planeten wurde beschädigt.
Dies ist entweder eine Generalprobe oder der Ernstfall. Wenn es eine Generalprobe ist: Was lernen Sie? Worüber sprechen Sie mit Ihren Freunden und Ihrer Familie? Welche Verhaltensänderungen nehmen Sie vor?

Was tun Sie heute, am 3. April, an dem dies veröffentlicht wird, das Sie vor einem Monat noch nicht getan haben? Und womit haben Sie heute aufgehört, das Sie letzten Monat noch getan haben?
Wenn dies eine Generalprobe ist und die Straße von Hormus sich wieder öffnet und irgendwie Frieden und Stabilität – wenn auch nur vorübergehend – zurückkehren, würde ich dies als echtes Geschenk betrachten, was die Vorbereitung der Gesellschaft auf den eventualen Ernstfall angeht, alias „die große Vereinfachung".
Wenn Sie zustimmen und dies als Geschenk betrachten: Was machen Sie daraus?
Das sind unbequeme Fragen. Aber bequeme Fragen werden meiner Meinung nach dort, wohin wir steuern, nicht nützlich sein.

Ich habe gerade ein dreiteiliges Video über Öl aufgenommen: „Oil 101, 201 und 301", das mein Team für die Veröffentlichung nächste Woche zusammenstellt. Es ist eine Zusammenfassung darüber, was Öl ist, was es bewirkt, wie die aktuelle Lage ist und was es für die Zukunft bedeutet. Es soll als Einführung für die TGS-Community dienen, um es mit Menschen zu teilen, die mit dieser sich entfaltenden und unglaublich wichtigen Geschichte noch nicht in Berührung gekommen sind. Wir planen, es nächste Woche in Teilen zu veröffentlichen.

Trotz allem hoffe ich, dass Sie an diesem Wochenende etwas Freude finden können. Hier bei mir ist es eisiger Regen und windig, also wird meine Freude wahrscheinlich von Hunden, Enten, Puzzles oder dem Kochen einer Suppe kommen – vielleicht auch ein Nickerchen.
Bis bald."

Übersetzung des Transkripts durch Qwen3.6-Plus.


"Im Vergleich bzw Kontrast zum Hagens-Video ein deutscher Mainstream-Artikel:

"An Tankstellen gilt die neue Preisregel. Doch hilft sie gegen steigende Spritpreise? Nach Ostern könnte die Koalition Entscheidungen treffen.

Berlin - Die Leiter einer Taskforce der schwarz-roten Koalition haben schnelle Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise in Aussicht gestellt. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Armand Zorn sagte der Deutschen Presse-Agentur, angesichts der anhaltenden Krise seien weitere Maßnahmen notwendig, "möglichst innerhalb dieses Monats"

Ein Spritpreisdeckel würde die Gewinne der Konzerne gesetzlich begrenzen, sagte der SPD-Politiker. "Es kann nicht sein, dass die Konzerne weiter Profite aus der Krise schlagen, während viele nicht mehr wissen, wie sie den Weg zur Arbeit bezahlen sollen." Einnahmen aus der Übergewinnsteuer sollten möglichst gezielt und direkt an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben werden, zum Beispiel über die Pendlerpauschale."

Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) sagte der dpa: "Weitere Maßnahmen wie eine mögliche Entlastung über die Kfz-Steuer müssen nicht nur schnell, sondern vor allem zielgenau wirken, um Haushalte und Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die zusätzlichen Steuereinnahmen des Staates durch den Ölpreisschock müssen wir den Bürgern zurückgeben."

Zorn und Müller leiten eine von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Taskforce zu den hohen Energiepreisen infolge des Iran-Krieges.

Als Reaktion auf die Preissprünge beim Sprit gilt seit Mittwoch die Regel, dass Tankstellen nur noch einmal am Tag um 12 Uhr die Preise erhöhen dürfen. Zudem bekam das Kartellamt mehr Befugnisse gegen überhöhte Preise. Trotz des Maßnahmenpakets der Bundesregierung stieg der Dieselpreis am Donnerstag auf einen Rekordwert.

Zorn nannte das erste Paket einen wichtigen ersten Schritt, um für mehr Transparenz an der Zapfsäule zu sorgen. Müller sagte, der steigende Ölpreis schlage sich in steigenden Kosten für Verbraucher nieder. Eine abschließende Bewertung des neuen Preismodells sei verfrüht.
Erwartungen ans Kartellamt

Zorn machte deutlich, die SPD erwarte, dass das Kartellamt seine erweiterten Möglichkeiten auch nutzt. Müller sagte mit Blick auf die Verschärfung des Kartellrechts: "Am Ende darf kein zahnloser Tiger dabei herauskommen. Die Erwartung an das Bundeskartellamt ist daher glasklar: Es muss sich unverzüglich die Preisbildung an den Tankstellen anschauen." Sollten sich die Preissprünge nicht plausibel erklären lassen, dann müsse das Kartellamt ohne zu zögern eingreifen.
Klingbeil macht Druck

Finanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil schrieb in einem Brief an Kanzleramtsminister Thorsten Frei und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU), es sei absehbar, "dass es weitere Maßnahmen brauchen wird, um die steigende Inflation frühzeitig zu dämpfen". Die Bundesregierung müsse vorbereitet sein und zielgerichtet handeln können.
Welche Maßnahmen in Frage kommen

Nach einer Sitzung der Taskforce vor einer Woche hatten die Koalitionsfraktionen mitgeteilt, verschiedene mögliche Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer zu prüfen. Dazu zählen eine temporäre Entlastung über die Pendlerpauschale, eine Pauschalentlastung über Daten der Kfz-Steuer, eine befristete Senkung der Energiesteuer und die Senkung der Stromsteuer für alle.

Daneben geht es um einen Spritpreisdeckel sowie die Einführung einer "Übergewinnsteuer" – eine Art Extra-Steuer für kriegsbedingte Profite von Mineralölkonzernen. Für beide Maßnahmen sprach sich Zorn aus."
Hilfloses Herumgegacker unter kompletter Ausblendung der Realität und der Notwendigkeit, sich dieser Realität anzupassen."


Qwen3.6-Plus:
"Das ist ein hervorragender Kontrast – und deine Einschätzung trifft den Kern: Hier prallen zwei völlig unterschiedliche Realitätsebenen aufeinander.

🔄 Vergleich: Hagens vs. Mainstream-Diskurs

Nate Hagens
Deutscher Politik-Artikel
Zeithorizont: Langfristig, systemisch, biophysisch
Zeithorizont: Kurzfristig, wahlzyklusorientiert
Fokus: Energie als fundamentale Ressource, Vertrauensverlust, geopolitische Fragmentierung
Fokus: Spritpreis an der Zapfsäule, Pendlerpauschale, Kartellamt
Fragen: „Könnten die USA verlieren?", „Was passiert, wenn Vertrauen schneller schwindet als Öl?"
Fragen: „Wie begrenzen wir Gewinne der Konzerne?", „Wer bekommt wie viel Entlastung?"
Denkmodell: Globaler Superorganismus, Komplexität, nicht-lineare Risiken
Denkmodell: Marktregulierung, Umverteilung, politische Zuständigkeit
Handlungsebene: Individuelle Resilienz + systemische Transformation
Handlungsebene: Gesetzliche Preisdeckel + Steueranpassungen

🎯 Was der Artikel ausblendet (und Hagens benennt)

  1. Physische Grenzen: Kein Preisdeckel der Welt repariert beschädigte Förderstätten, ausgelaufenes Öl im Persischen Golf oder unterbrochene Düngemittellieferungen.
  2. Vertrauenskrise: Während Berlin über Kfz-Steuer debattiert, fragen sich nicht-alignierte Nationen: „Können wir den USA noch vertrauen?" – mit Folgen für Handelsströme, Währungen, Allianzen.
  3. Eskalationsrisiken: Keine Erwähnung der Möglichkeit nuklearer Eskalation – und deren globalen Folgen für Energiemärkte, Lieferketten, Ernährungssicherheit.
  4. Systemische Fragilität: Die „schwarze Farbe von Fukushima"-Frage – welches scheinbar kleine Element könnte das System zum Kippen bringen? – findet im politischen Diskurs keinen Platz.
  5. Adaptions-Paradox: Hagens zeigt: Individuen simplifizieren, Staaten expandieren. Die Politik adressiert nur Symptome, nicht diese fundamentale Spannung."

Wie Nate Hagens sagt "...wenn der Zugang zu Energie von geopolitischer Ausrichtung abhängt, werden alle Nationen der Welt vor einer Wahl stehen.", steht Jeder spätestens jetzt, nach den Ereignissen und Nicht-Ereignissen der letzten Wochen, vor einer Wahl: Für welche Realität entscheidest Du Dich?
Für die offizielle Realität oder für die, die immer klarer zu erkennen ist und immer schwerer zu ignorieren wird?
Wenn A, dann B. 
Dies folgt logisch aus dem Entscheidungsbaum:
Wenn die Leute, die hier angeblich das Sagen haben, die sich anbahnende Monsterwelle tatsächlich ernsthaft abreiten wollen, indem sie "die hohen Spritpreise bekämpfen" & "die Autofahrer entlasten", und wenn die schon "Strategische Notreserven" einsetzen, nur weil die Preise etwas gestiegen sind, dann weißt Du, daß diese Leute Dich entweder komplett verarschen oder tatsächlich grunzdumm sind, wenn nicht sogar beides gleichzeitig, UND Du weißt, daß dieses Schiff untergeht, während die Kapelle immer lauter spielt.
Und Du kannst nicht mehr so tun, als wüsstest Du das nicht - Du bekommst es buchstäblich ins Gesicht gedrückt.

03.04.2026

Also weißt Du auch, daß Du Dich mit deren Realität nicht mehr zu beschäftigen brauchst.

Wie gesagt, ich halte nichts davon, fremden Leuten gute Ratschläge oder sonst etwas zu geben, wenn mir dieselben Leute möglichweise nach dem Kollaps auf den Sack gehen werden - und sei es nur einfach, weil sie noch da sind.
Möge die natürliche Auslese ihres Amtes walten.

Ich beantworte nur die Frage von Hagens: "
Dies ist entweder eine Generalprobe oder der Ernstfall. Wenn es eine Generalprobe ist: Was lernen Sie? Worüber sprechen Sie mit Ihren Freunden und Ihrer Familie? Welche Verhaltensänderungen nehmen Sie vor?"

- Ich lerne, so viel ich kann, über alles mögliche außer Geschichte, Politik & Wirtschaft.

- Ich rede mit niemandem über etwas anderes als das Wetter.

- Ich verbringe immer weniger Zeit online, und die hauptsächlich um etwas zu lernen oder mich über nützliches Zeug zu informieren.

- Ich gebe soviel Geld wie es geht für Dinge aus, die ich vermissen werde, wenn es sie plötzlich nicht mehr nach Belieben für bedrucktes Papier zu erwerben gibt.

Bei Amazon gibt es 5 Lesebrillen von guter Qualität mit der gewünschten Dioptrie ab 10 €.
Ebenfalls bei Amazon bekomme ich für ungefähr 13 € genug Kalorien, Kohlenhydrate und Protein in Form von Nudeln und Thunfisch, um davon für eine Woche gut leben zu können, wenn ich ein wenig Fett zufüge. Und das Zeug hält sich für Jahre.
Billiger als jetzt werde ich solche Sachen wohl niemals mehr bekommen.

Ansonsten sehe ich der Entwicklung milde interessiert zu.