Mittwoch, 1. Juli 2026

Holy shit!



Es ist kein richtiges Erdbeben, wenn Du Dich nicht am Boden festhalten mußt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Sicherheit in guten Händen


 


"Ein heftiger Zwischenfall in Berlin-Prenzlauer Berg hat am Montagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Die Beamten waren alarmiert worden, da ein Mann an einer Kreuzung Kinder mit den Fäusten bedroht haben soll.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, zeigte sich der Verdächtige, ein 38-Jähriger in roter Badehose, äußerst aggressiv. Nach Angaben der Polizei stürmte er auf eine Polizistin zu und rammte seinen Kopf gegen die Heckscheibe eines Streifenwagens. Dann schlug er einem anderen Beamten unvermittelt ins Gesicht und verletzte ihn an der Nase.

Anschließend flüchtete der Randalierer auf das Dach eines hinzugerufenen Polizeiwagens. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein, was jedoch ohne Wirkung blieb. Erst als die Beamten mit einem Taser drohten, stieg der Mann herab und konnte festgenommen werden.

Insgesamt wurden bei dem Einsatz 13 Einsatzkräfte verletzt, davon erlitten zwölf Atemwegs- und Augenreizungen durch das eigene Pfefferspray. Der Mann wurde anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen." (RT/rumble.com)


Derweilen in Zürich/Schweiz:
"Die NZZ berichtet heute Morgen, dass sich zwei Polizistinnen unabhängig voneinander mit demselben verurteilten Schwerkriminellen eingelassen haben. Eine von ihnen soll ihm wiederholt Zugang zu sensiblen Polizeidaten verschafft, ihm ihr Diensthandy überlassen und Abfragen für ihn sowie Personen aus seinem kriminellen Umfeld durchgeführt haben." (RT.com)












Dienstag, 30. Juni 2026

#AnlassZurFreude


Prompt: "Comic-Bild: Ein übergewichtiger, typisch deutscher Mann mittleren Alters im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft entfernt weinend diverse Deutschland-Flaggen von seinem Mittelklasse-PKW. Mehrere andere Männer mit diversen Migrations-Hintergründen sehen ihm lachend und feixend dabei zu."




Bilder: Grok Imagine






Die Mehrheit



"Die Mehrheit der Menschen . . . ist nicht zum Denken fähig, sondern nur zum Glauben, und . . . lässt sich nicht von der Vernunft überzeugen, sondern nur von Autoritäten."

"Kannst Du zu diesem Schopenhauerzitat das deutsche Original finden? - 'The majority of men... are not capable of thinking, but only of believing, and... are not accessible to reason, but only to authority.'"

Grok:
Ja, das deutsche Original stammt aus Arthur Schopenhauers Aphorismen zur Lebensweisheit (Teil des ersten Bandes von Parerga und Paralipomena, 1851).

Das von dir angegebene englische Zitat ist keine wörtliche Übersetzung, sondern eine freiere, populäre Paraphrase oder interpretive Version, die den Kern der Schopenhauer’schen Idee stark verdichtet und etwas dramatischer formuliert. Es wird seit Jahrzehnten in dieser oder ähnlicher Form („The majority of men... are not capable of thinking, but only of believing...“) weit verbreitet und Schopenhauer zugeschrieben – oft mit dem Hinweis auf Parerga and Paralipomena oder die Essays and Aphorisms.

Das relevante deutsche Original (exakter Wortlaut)

Der entscheidende Abschnitt steht im Kontext der Diskussion über Ruhm (im Kapitel „Von dem, was einer vorstellt“ / öffentliche Meinung, Ehre und Ruhm):

„Denn da die Menschen in der Regel ohne eigenes Urteil sind und zumal hohe und schwierige Leistungen abzuschätzen durchaus keine Fähigkeit haben; so folgen sie hier stets fremder Autorität, und der Ruhm, in hoher Gattung, beruht bei 99 unter 100 Rühmern, bloß auf Treu und Glauben. Daher kann auch der vielstimmigste Beifall der Zeitgenossen für denkende Köpfe nur wenig Wert haben, indem sie in ihm stets nur das Echo weniger Stimmen hören, die zudem selbst nur sind, wie der Tag sie gebracht hat.“

Übersetzung (wörtlich-nah): „Denn da die Menschen in der Regel ohne eigenes Urteil sind und zumal hohe und schwierige Leistungen abzuschätzen durchaus keine Fähigkeit haben, so folgen sie hier stets fremder Autorität, und der Ruhm, in hoher Gattung, beruht bei 99 unter 100 Rühmern bloß auf Treu und Glauben.“

Wie das englische Zitat daraus entsteht

Die populäre englische Fassung ist eine kondensierte und etwas pointiertere Version derselben Idee:

  • „ohne eigenes Urteil“ + „keine Fähigkeit haben, hohe und schwierige Leistungen abzuschätzen“ → „not capable of thinking, but only of believing“
  • „folgen sie hier stets fremder Autorität“ + „beruht [...] bloß auf Treu und Glauben“ → „not accessible to reason, but only to authority“

Es gibt auch eine andere, sehr ähnliche englische Übersetzung (z. B. von T. Bailey Saunders in The Wisdom of Life): „For the average man has no critical power of his own, and is absolutely incapable of appreciating the difficulty of a great work. People are always swayed by authority and where fame is widespread, it means that ninety-nine out of a hundred take it on faith alone.“

Beide englischen Versionen treffen den Geist exakt – Schopenhauer beschreibt die intellektuelle Begrenztheit der Mehrheit („die Menschen in der Regel“, „99 unter 100“) und kontrastiert sie mit den wenigen, die wirklich urteilen und denken können.

Kontext und tiefere Bedeutung

Dieser Abschnitt steht im Rahmen von Schopenhauers Analyse des Ruhms und der öffentlichen Meinung. Er argumentiert:

  • Ruhm ist relativ und meist oberflächlich.
  • Die große Masse („der große Haufe“) hat weder die Urteilskraft noch die Geduld, echte geistige Leistungen zu würdigen.
  • Deshalb orientiert sie sich an äußeren Signalen, Autoritäten und dem, was „alle sagen“ („Treu und Glauben“ = blindem Vertrauen).
  • Der echte Denker sollte sich davon nicht blenden lassen – der Beifall der Zeitgenossen ist oft nur „das Echo weniger Stimmen“.

Das passt perfekt zu Schopenhauers genereller Haltung: Er ist tief pessimistisch über die intellektuelle Kapazität der Mehrheit der Menschen und sieht die wirklich denkenden Individuen als seltene Ausnahmen. Ähnliche Gedanken finden sich an vielen Stellen in den Parerga und Paralipomena (z. B. über die „gewöhnlichen Flachköpfe“, die Langeweile der Masse, die Unfähigkeit zu echter Kontemplation usw.).

Nuancen und Implikationen

  • Nicht wortwörtlich „denken vs. glauben“, sondern „kein eigenes Urteil haben“ und deshalb auf Autorität und Glauben angewiesen. Der Unterschied ist fein, aber wichtig: Schopenhauer meint nicht primär religiösen Glauben, sondern das blinde Übernehmen von Meinungen.
  • Die Formulierung „99 unter 100“ ist typisch Schopenhauerisch – er liebt solche quantifizierenden Übertreibungen, um die Seltenheit echter Qualität zu betonen.
  • Dieses Zitat wird heute oft in Diskussionen über Massenpsychologie, Social Media, Populismus oder „die Herde“ verwendet – und passt tatsächlich gut zu Schopenhauers elitär-intellektueller Weltsicht.
  • Es gibt keine exaktere, wörtlichere Vorlage für die englische Version, die du zitiert hast. Die von dir angegebene Formulierung ist eine moderne, eingängige Verdichtung des Originalgedankens.

Falls du den vollständigen Absatz oder den weiteren Kontext im Kapitel über Ruhm/Ehre brauchst, oder eine andere Übersetzungsvariante, sag Bescheid – ich kann das gerne noch genauer ausführen. Das Werk ist öffentlich zugänglich (z. B. auf Project Gutenberg).

Schopenhauer in Reinform: Die meisten Menschen denken nicht wirklich – sie übernehmen. Und genau deshalb ist unabhängiges Denken so selten und wertvoll."

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 28. Juni 2026

die seltsame Ruhe, die sich einstellt, wenn der Verlust schon lange zurückliegt und nur noch sein Nachhall verbleibt

 












Der Feind in meinem Blut



Es gibt im Leben wenige Dinge, die man sich wirklich aussuchen darf. Den Beruf, die Wohnung, den Partner, sogar die politische Partei – alles Gegenstand mühsamer Abwägung und gelegentlicher Korrektur.
Die Familie gehört nicht zu diesen Dingen. Sie wird einem einfach verpasst, wie eine chronische Krankheit, die man nicht mal durch gesunden Lebenswandel loswird. Man teilt mit diesen Menschen nicht nur Erinnerungen und alte Fotoalben, sondern vor allem eines: die unerschütterliche Gewissheit, dass sie einen besser quälen können als jeder Fremde. Denn Fremde haben Hemmungen. Verwandte nicht.

Der tägliche Kleinkrieg beginnt meist harmlos. Ein Anruf der Mutter mittwochs um 19:47 Uhr, genau dann, wenn man sich endlich hingesetzt hat, um etwas Eigenes zu tun. „Du hast dich ja lange nicht gemeldet.“ Die unterschwellige Anklage schwingt mit, als hätte man eine staatliche Meldepflicht gegenüber dem eigenen Genpool. Man erklärt, man sei im Stress, habe Termine, versuche, ein eigenes Leben zu führen. Die Antwort kommt prompt und ungerührt: „Aber wir sind doch Familie.“ Als wäre das ein Freifahrtschein für jede Form emotionaler Grenzverletzung. Der Vater wiederum fragt bei seltenen Besuchen nach dem Kontostand, der Beziehung, den Lebenszielen – nicht aus Interesse, sondern aus dem tiefen Bedürfnis, alles für unzureichend zu erklären. Geschwister fordern „nur mal kurz“ Hilfe bei Umzügen, Steuererklärungen oder der Betreuung ihrer Kinder, während sie selbst längst vergessen haben, wann sie das letzte Mal etwas für einen getan haben. Und die erweiterte Verwandtschaft? Die wartet auf Familienfeiern, um mit chirurgischer Präzision die wunden Punkte zu treffen: „Immer noch Single? Die Uhr tickt.“ „Immer noch in der gleichen kleinen Wohnung?“ „Du hast aber abgenommen – oder zugenommen?“

Was diese Menschen so unnachahmlich nervtötend macht, ist nicht ihre Bösartigkeit. Es ist ihre intime Kenntnis der eigenen Schwachstellen. Sie wissen genau, wo der Hebel sitzt. Sie haben jahrzehntelang zugesehen, wie man tickt, und sie haben kein schlechtes Gewissen dabei, das Wissen einzusetzen. Ein Freund würde zögern, einen in Verlegenheit zu bringen. Ein Verwandter sieht darin seine moralische Pflicht.


Dabei ist das eigentliche Problem nicht die Belästigung an sich. Es ist die Erpressung, die mit ihr einhergeht. Man soll nicht nur ertragen, man soll auch opfern. Zeit, Geld, Nerven, Zukunft. Die kranke Tante braucht Pflege – und zwar von Dir, nicht von den anderen sechs Verwandten, die plötzlich alle Termine haben. Der arbeitslose Cousin braucht ein Darlehen, das man nie wiedersehen wird. Die Eltern wollen, dass man näher zieht, „für den Fall der Fälle“. Immer ist es die gleiche Begründung: Blut. Blut ist dicker als Wasser. Blut verpflichtet. Blut vergisst nicht. Man könnte fast meinen, es handle sich um eine besonders zähe Form von organisierter Kriminalität, nur dass die Täter einem im Kinderfotoalbum gegenübersitzen und einem zum Geburtstag Socken schenken.

Die Ironie ist vollkommen. In einer Gesellschaft, die Individualismus predigt, Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance, bleibt die Familie die letzte uneingeschränkte Diktatur. Man darf kündigen, umziehen, die Religion wechseln, das Geschlecht ändern – aber man darf nicht sagen: „Ich habe keine Lust mehr auf euch.“ Das wäre undankbar. Das wäre kalt. Das wäre ein Verrat an etwas, das man nie gewählt hat. Die moderne Technik hat die Situation nicht verbessert, sie hat sie perfektioniert. Früher konnte man noch behaupten, man sei verreist oder das Telefon sei kaputt. Heute gibt es Lesebestätigungen, „zuletzt online“-Status und Videoanrufe, bei denen man die Enttäuschung im Gesicht der anderen sehen kann, wenn man ablehnt. Die Familie hat einen jetzt rund um die Uhr in der Tasche.

Psychologisch ist das Arrangement brillant und grausam zugleich. Es nutzt die tiefsten Bindungsmechanismen des Menschen aus – die gleichen, die uns als Kinder überleben ließen – und verkehrt sie ins Gegenteil. Statt Schutz bietet die Familie Kontrolle. Statt Geborgenheit bietet sie Schulden. Man steht in der Kreide für etwas, das man nie bestellt hat: die eigene Existenz. Und je mehr man versucht, die Schulden abzutragen, desto mehr wachsen sie. Denn jede Hilfe wird als Selbstverständlichkeit verbucht, jede Verweigerung als Beweis für den eigenen Charakterfehler.

Es gibt natürlich die Ausnahmen. Familien, in denen die Mitglieder sich tatsächlich mögen, in denen Hilfe keine Einbahnstraße ist und in denen man atmen kann, ohne sich schuldig zu fühlen. Diese Familien existieren. Man hört von ihnen wie von besonders gelungenen Experimenten in der Quantenphysik – selten, faszinierend, aber nicht reproduzierbar. In der großen Mehrheit der Fälle gilt: Je näher das Blut, desto größer die Belastung. Patchwork-Konstellationen, Stiefeltern, Halbgeschwister – sie komplizieren das Ganze nur noch, weil nun mehrere Fronten gleichzeitig bedient werden müssen. Und wenn man selbst Kinder bekommt, beginnt der Kreislauf von vorne: Man wird zum Vollstrecker der eigenen Eltern, nur mit moderneren Mitteln und schlechterem Gewissen.


Die gesellschaftliche Lüge, die das alles am Laufen hält, ist die Vorstellung, Familie sei per se etwas Gutes. Sie ist es nicht. Sie ist etwas Notwendiges in einer Welt ohne funktionierende soziale Netze, aber sie ist kein moralischer Freibrief. Sie ist eine biologische Zufallsgemeinschaft mit allen dazugehörigen Konflikten, Neurosen und Machtkämpfen – nur dass man hier nicht kündigen kann, wenn einem der Chef auf die Nerven geht. Man kann höchstens den Kontakt reduzieren, was dann als „Kontaktabbruch“ pathologisiert wird, als handle es sich um eine schwere seelische Störung statt um einen rationalen Selbstschutz.

Am Ende bleibt man mit der gleichen Erkenntnis zurück, mit der man begonnen hat: Man kann seine Familie nicht aussuchen. Man kann sie bestenfalls ertragen, begrenzen oder – in seltenen Fällen – tatsächlich lieben, ohne sich dabei selbst zu verraten. Die meisten schaffen nur Ersteres. Und auch das nur, indem sie lernen, die ständige leichte Übelkeit zu ignorieren, die aufkommt, wenn das Wort „Familie“ fällt. Es ist die Übelkeit derer, die wissen, dass der Feind nicht draußen steht. Er sitzt am Tisch, trinkt den Kaffee, den man selbst gekocht hat, und fragt, warum man so wenig Zeit hat.

Blut ist dicker als Wasser. Es ist auch zäher, klebriger und deutlich schwerer zu entfernen. Manche nennen das Schicksal. Andere nennen es einfach Pech. Beides trifft es nicht ganz. Es ist schlicht die unvermeidliche Konsequenz davon, dass man nicht allein auf der Welt ist – und dass diejenigen, die einem am nächsten stehen, auch diejenigen sind, die einem am gründlichsten auf die Nerven gehen können. Mit systematischer, fast wissenschaftlicher Präzision. Und mit der unerschütterlichen Gewissheit, dass man ihnen das nie vorwerfen darf. Weil man ja verwandt ist."


Textvorlage & Bilder: Grok


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 27. Juni 2026

Positive mentale Einstellung


"Drei palästinensische Polizisten kamen am Freitagabend ums Leben, nachdem ein israelischer Luftangriff ihr Fahrzeug im Flüchtlingslager Maghazi im Zentrum des Gazastreifens getroffen hatte." (palinfo.com)


"Oft werden Optimismus und positives Denken gleichgesetzt, aber sie sind nicht identisch. Optimismus beschreibt die Erwartung, dass die Zukunft gut wird. Positives Denken hingegen bezieht sich darauf, in jeder Situation bewusst eine positive Perspektive einzunehmen – auch wenn die Umstände schwierig sind. Optimist:innen glauben an ein gutes Ergebnis, während Menschen, die positiv denken, auch bei Problemen ihre Einstellung ändern können, um besser damit umzugehen." (mobile-university.de)