Mittwoch, 10. August 2022

Downgrade, temporär (angeblich)

"Sehr geehrter Herr Schwanzus Longus,

bald ist das Ablaufdatum Ihrer persönlichen elektronischen Gesundheitskarte (eGK)
erreicht. Normalerweise versorgen wir Sie zu diesem Zeitpunkt mit einer neuen Karte.

Durch den aktuell weltweiten Mangel an Rohstoffen herrscht derzeit eine Knappheit
an Elektrochips, welche für die Erstellung der eGK benötigt werden. Die geplante
Auslieferung Ihrer neuen eGK kann sich daher ggf. bis Jahresende verzögern.
Selbstverständlich schicken wir Ihnen diese so schnell wie möglich per Post zu.

Wir wissen, dass es sich um einen langen Zeitraum handelt. Damit Sie dennoch wie
gewohnt Ihre Ärzte oder Zahnärzte aufsuchen können, haben wir Ihnen vorsorglich eine Ersatzbescheinigung beigelegt.

Bitte bewahren Sie die Bescheinigung ggf. für weitere Behandlungen sorgsam auf.
Diese dient nur zur Vorlage bei Ärzten oder Zahnärzten.

Für eine Reise ins europäische Ausland kann die zweite beigefügte Bescheinigung als
provisorischer Ersatz für die Europäische Krankenversicherungskarte im Erkrankungsfall direkt beim ausländischen Leistungserbringer vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Gesundheitskasse.

Gut zu wissen: Sie haben Ihre Bescheinigung verloren oder benötigen weitere
Ausfertigungen? Unter arsch&titten/kontaktformular können Sie ganz bequem
von zu Hause aus weitere Bescheinigungen selbst anfordern."


Ältere Zeitgenossen, so wie ich, können sich (so sie noch nicht einer gnadenvollen Demenz anheim gefallen sind) dunkel erinnern wie es früher war, als man mit einem bedruckten Stück Papier (Krankenschein) in der Hand zum Arzt gewackelt ist.
Dann wurde 1995 nach jahrelangen Geburtsschmerzen mit großem TamTam diese großartige Krankenversichertenkarte mit Chip eingeführt, mit der alles VIEL besser & VIEL einfacher & TOTAL sicher gemacht wurde.
20 Jahre später wurde diese Karte von der
elektronischen Gesundheitskarte (eGK) abgelöst, mit der alles NOCHMAL besser & einfacher wurde und die obendrein fälschungssicher sein sollte - es hatten einfach zu viele Leute ihre Karten verhökert oder mit beliebig vielen anderen Leuten geteilt.

Und jetzt sind wir nun wieder da, wo wir bis 1995 waren - bei einem bedruckten Stück Papier.
Nur hat inzwischen jeder Obdachlose in seinem Schlafsack Laptop, Scanner & Drucker.
Dafür scheinen noch genügend Chips am Start zu sein.


 

Sonntag, 7. August 2022

Kontrollierte Sprengung, Teil 1 - Dominium terrae


"Leute dafür zu beschämen, dass sie Kinder haben, ist nicht unser Stil bei SHK, aber Leute, die wirklich an die Existenz der Hölle glauben und trotzdem Kinder haben, die haben es ziemlich verdient. Stellen Sie sich vor, Sie wären so fahrlässig ein Leben in eine Welt zu bringen, von der Sie glauben, dass es darin auf ewig gefoltert werden könnte."

Das ist mal wieder einer von diesen Gedanken die dermaßen naheliegend sind daß ich mich frage warum ich eigentlich nicht selbst darauf gekommen bin.
Wobei... naja - im Grunde gibt es dieses Dilemma in der "realen Welt" natürlich garnicht, denn Leute die an die Hölle glauben, folgen dem Auftrag Gottes der da lautet:
„Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!“
& ist damit fein raus.
Hau weg den Scheiß.

Naturbeherrschung


Allerdings ist inzwischen sogar die katholische Kirche auf den Zeitgeist-Zug aufgesprungen & sagt ganz offiziell: "Ja, nee, SO war das doch garnicht gemeint, war ein Mißverständnis... äh... liegt an der falschen Übersetzung!"

"Theologisch sind wir ja längst weiter, haben uns das biblische Wort von der Herrschaft über die Erde ("Dominium terrae") genau angeschaut und die Exegese findet inzwischen andere Begriffe als das zum Sprichwort gewordene "Macht euch die Erde untertan" (Genesis 1,28). Die Einheitsübersetzung von 2016 schreibt noch: "Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen."

Exegeten und Experten für die Sprachen der Bibel schreiben darüber, dass die Originalbegriffe eine fürsorgliche und verantwortungsvolle Bedeutung hätten. Die geht in der Übersetzung verloren, in der von Unterwerfung und Herrschaft die Rede ist. Vielleicht sollten wir also sagen: Macht euch die Erde nicht untertan – sondern kümmert euch um sie!"

Ja, vielleicht sollten wir das.

"
Die Erde ist uns anvertraut, Tiere und Pflanzen, die belebte und unbelebte Natur. Daraus entsteht eine Verantwortung. Papst Franziskus hat in der Enzyklika "Laudato si" wortgewaltig die Aspekte von Verantwortung und Fürsorge herausgestellt, die seit Jahrzehnten erarbeitete theologische Unterfütterung von Klima- und Umweltschutz sozusagen päpstlich approbiert. Jetzt, in den Tagen der 23. Weltklimakonferenz in Bonn, ist sie um nichts weniger aktuell als in ihrem Erscheinungsjahr 2015. Wenn wir nicht umsteuern, werden wir uns dafür kaum rechtfertigen können." (katholisch.de)

*würg*


"
Ein Jahr nach Erscheinen der Enzyklika Laudato Si’ können wir von Misereor aus sagen: Papst Franziskus ist mit der Enzyklika ein großer Wurf gelungen. Er hat Menschen in und außerhalb der Kirche und der Religionen überrascht, über religiöse und weltanschauliche Grenzen hinweg, in Politik und soziale Bewegungen hinein drängende Fragen der Menschheit zum Thema gemacht und die internationale politische Agenda über die großen Zukunftsfragen beeinflusst:
zur Überwindung der weltweiten Armut in einer durch
ökonomisierten Welt, zu nachhaltigen Formen der Ernährung, zur Begrenzung des menschengemachten Klimawandels, zum würdigen Leben auf dem Land und in den wachsenden Städten. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung war bewusst vor den großen Konferenzen der Weltgemeinschaft gewählt: im September 2015 beschloss diese, den globalen Herausforderungen mit der Agenda 2030 sowie den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG) und im Dezember 2015 mit dem Klimaabkommen von Paris zu begegnen. Die UNO-Konferenz zum weltweiten Wohnen in den Städten steht im Oktober 2016 noch an.

Nun kommt es auf die möglichst ambitionierte Umsetzung der Abkommen an. Der Erfolg dabei ist ungewiss. Wie kann es dennoch gelingen?

Der Papst führt in
Laudato Si’ zusammen, spitzt zu, was er aus allen Teilen der Welt erfahren und auf seinen Reisen gesehen hat. Er hat weltweit gut hingeschaut und zugehört, wie es den Armen und der Erde geht. Kirchliches Umweltengagement und kirchliche Sozialkritik gab es schon vor Laudato Si’. Franziskus stellt die dominierende Form der kapitalistischen Wirtschaft unter Verdacht: sie tötet, indem sie weder Menschheit noch Erde in ihrem Selbstwert respektiert. Deswegen ist Laudato Si’ eine Sozial- und Umweltenzyklika mit dem Querschnittsthema Gerechtigkeit.
Dafür
werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse aufgenommen, konkrete Bedrohungen von Menschen dargestellt, Bischofskonferenzen zitiert. Abgestützt auf diese verschiedenen Analysen kommen die Grundüberzeugungen des christlichen Glaubens ins Spiel: ein tiefgreifender sozialer und ökologischer Wandel ist notwendig, damit alle Menschen heute in Würde leben können und die Erde insgesamt eine Zukunft hat. Die Erde und das Leben auf ihr verdanken sich einem „Anderen“, sie sind christlich gesprochen Geschenke Gottes.

Der Papst sagt: wir können es nur gemeinsam schaffen, durch eine andere Wirtschaft und Politik,
mit nachhaltigen und bescheidenen Lebensstilen. Der Ton des Schreibens ist nicht von Entmutigung und Ohnmacht geprägt, sondern von Hoffnung und Vertrauen. Der Papst stärkt all die Prozesse von der Basis bis in die Vereinten Nationen hinein, die Veränderungen in diese Richtung wollen. Unterschiedliche Bündnisse sind nötig, um das herrschende System zu überwinden. Dafür braucht es Dialoge, Dialoge, Dialoge.
"
(Eine gelungene Provokation für eine pluralistische Weltgesellschaft [pdf] - germanwatch.org)

Und Fakten, Fakten, Fakten. Wenn die Fakten nicht passen, dann werden sie halt passend gemacht.


"Der Papst begründet den Paradigmenwechsel sorgfältig doppelt codiert: wissenschaftlich und theologisch. Und er präsentiert ihn als Gegenstrategie zu rein utilitaristischen Ansätzen, wo die aus der Gesellschaft Ausgeschlossenen, die schwachen Glieder der ökologischen Mitwelt, durchs Gitter zu fallen drohen. Als Konsequenz drängt die Enzyklika auf den Schutz der Gemeingüter Umwelt und Klima und drängt auf Finanzzusagen für die vom Klimawandel Betroffenen."


"Germanwatch finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen der Stiftung Zukunftsfähigkeit sowie aus Projektmitteln öffentlicher und privater Zuschussgeber.
Möchten Sie die Arbeit von Germanwatch unterstützen? Wir sind hierfür auf Spenden und Beiträge von Mitgliedern und Förderern angewiesen. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar."


Ja, nun - die Welt retten, das geht eben nicht zum Nulltarif!
Wenn ich dem Verein mal ein wenig hinterher googele, finde ich da den Rechenschaftsbericht für 2016/2017, ganz unten im Text steht der Finanzbericht.


Für 2017 betrugen die Einnahmen aus laufender Tätigkeit (ohne Miet- und Zinseinnahmen) 3.720.766,83 €, darunter finden sich unter Punkt 4 "Zuschüsse für Germanwatch-Projektarbeit ideell" in Höhe von 2.871.811,92 €, das sind etwa ¾ des Gesamtbetrages.
"Ideell" - was heißt'n das?
"
Der ideelle Bereich umfasst alle Aktivitäten des normalen Vereinsbetriebs. In diesem Rahmen werden zum Beispiel Einnahmen aus Spenden sowie Mitgliedsbeiträgen und Zuschüssen von Kommunen und Ländern erzielt. Diese Einnahmen unterliegen bei einem gemeinnützigen Verein grundsätzlich keiner Besteuerung." (steuertipps.de)

Ach so. Spenden & Beiträge sind ja extra aufgeführt, also bestehen diese "ideellen" Einnahmen, die den Löwenanteil der Finanzierung ausmachen, möglicherweise zu 100% aus milden Gaben der Öffentlichen Hand... aus Steuergeldern.

"
Von „Tagesschau“ bis „Spiegel“: Viele Medien greifen unkritisch den Bericht einer Umweltorganisation auf, der die Folgen des Klimawandels zu zeigen scheint. Dabei ist die Weltrangliste der Katastrophen in wesentlichen Teilen geschickte Selbstvermarktung...

Am Montag veröffentlichte die Entwicklungshilfe-Organisation Germanwatch eine Weltrangliste, den „Klima-Risiko-Index“. Er dokumentiert laut Germanwatch, welche Länder „am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffen sind“. Dutzende Medien berichteten. Dabei zeigt die Liste nicht, wer am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffen ist, und mit Klimawandel hat sie auch nichts zu tun.

„Dürre, Stürme, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher sichtbar, und sie treffen vor allem arme Länder. Das hat der ,Welt-Klima-Index‘ von Germanwatch ergeben“, hieß es aber in der „Tagesschau“." (welt.de)

 
Der ziemlich kritische Artikel aus dem Januar `21 kommt zu dem Schluß, daß "Germanwatch" Panikmache betreibe & daß es in der Realität im Verhältnis zu der stark gestiegenen Weltbevölkerung eher besser geworden sei als schlechter:
"
Eine Studie von Giuseppe Formetta und Luc Feyen von 2019 berichtete Details: Mit Ausnahme von Hitzewellen hatten sämtliche Arten von Wetterkatastrophen weniger Wirkung als früher. Ob Stürme, Fluten aller Art, Kälte oder Dürre – die Zahl der Toten im Verhältnis zur Bevölkerung, die von Wetterextremen betroffen war, ging zurück. Trotz globaler Erwärmung."

Man könnte glatt auf die Idee kommen, daß "Germanwatch" eine von der Politik aus Steuermitteln finanzierte Organisation ist, welche Weltuntergangspropaganda im Sinne der Regierung produziert, die dann kritiklos durch den zwangsfinanzierten Regierungsfunk verbreitet wird.
Wobei die Details da jetzt kackegal sind - ob das wirklich alles komplett durchorganisiert ist spielt überhaupt keine Rolle.
Entscheidend ist, daß mittlerweile wirklich Jeder & Alle so tun, als würden sie an einem Strang ziehen und als gäbe es nur das eine, große Ziel: Die Welt zu einem Paradies machen in dem alle gleich sind, es allen gleich gut geht und die ganze scheißglückliche Menschheitsfamilie im Einklang mit einer gesunden Mudder Natur lebt.

Dienstag, 19. Juli 2022

Jenseits des Wahnsinns

"Die bayerische Staatsregierung will im Herbst für Corona-Impfungen und Hygieneregeln werben – mittels Radiospots, Plakaten und Broschüren in Pflegeheimen. Zudem soll die Corona-Impfung gezielt bei Kindern und Jugendlichen beworben werden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. So soll es eine Serie namens "Mummel und Mo" mit zwei 15-minütigen Filmen geben. Darin sollen einem Mädchen und ihrem Stofftier zusammen mit einer Figur namens "Geheimagent 00Vax" das Immunsystem und die Wirkung von Impfungen erklärt werden. Derzeit werden die Filme gedreht. Offenbar finden momentan auch Gespräche mit der Computerspielbranche statt, da man es für erstrebenswert hält, wenn Charaktere in Spielen Masken tragen." (rt.com)

"Wie es hieß, greife bei der Impfung die Überlastung der Krankenhäuser "nicht mehr als Primärargument", daher wolle man nun darauf hinweisen, welche Vorteile der Einzelne aus der Impfung ziehen könne. Man plane zum Beispiel auch Plakatwerbung mit Sprüchen wie:
"Nicht vergessen: Steuererklärung abgeben, Räder wechseln, Sauerbraten einlegen. Auffrischungsimpfung.""


Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
1. Die (und das bedeutet - ALLE Beteiligten inklusive der Journutten die so etwas verbreiten) meinen das wirklich ernst.
oder
2. Die belügen & betrügen ganz bewußt das Volk, auf lächerlich offensichtliche Weise.

Im ersten Falle gehören alle Beteiligten DRINGEND in nervenärztliche Behandlung & sollten keineswegs schwere Maschine bedienen, ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Raum führen oder irgendwelche Entscheidungen treffen die schwerwiegender sind als "den Kaffee schwarz oder mit Milch trinken?".

Im zweiten Fall müßten, nach den Gesetzen die offiziell in diesem Land zur Zeit und für ALLE gelten, sämtliche Beteiligten wegen schwerwiegender, fortgesetzter Rechtsbrüche angeklagt & viele davon wegen Fluch- und Verdunklungsgefahrt umgehend verhaftet werden - Amtsmißbrauch, Betrug, Nötigung, Erpressung, Diebstahl, Volksverhetzung und so weiter, da geht Einiges.
(Gegen die Strafbarkeit der Verletzung des Amtseides & des Verfassungsbruches haben die "Politiker" sich von vornherein abgesichert:
"
In der deutschen Rechtsordnung ist eine gesonderte Strafbarkeit für Handlungen bezüglich des Amtseides gar nicht und hinsichtlich einer sonstigen Verfassungsverletzung allenfalls mittelbar vorgesehen. Das Volk möge sich ins Knie ficken." - bundestag.de 1.1.)

Mehr Möglichkeiten als diese beiden sehe ich da nicht.
Nach mehr als zwei Jahren muß ein Jeder, der es wissen will, aus den vorliegenden Informationen & Erfahrungen zwangsläufig schließen, daß es keine ernsthaft bedrohliche Covid19-Pandemie gibt & daß die "Impfstoffe" nicht nur keinerlei positiven Auswirkungen haben, sondern im Gegenteil eine Masse an Schäden hervorrufen deren Umfang und Ausmaß noch garnicht absehbar sind.

Wer das immer noch nicht weiß, ist entweder geistig behindert oder es geht ihm halt eh alles am Arsch vorbei. Das eine schließt das andere nicht aus.
Wer das weiß, aber so tut als wüßte er es nicht, der ist in diesen Betrug verwickelt oder hat bzw verspricht sich Vorteile davon.
Wer es weiß & dagegen protestiert, ansonsten aber trotzdem nach wie vor so lebt als ob nichts wäre, arbeiten geht, Steuern zahlt & vielleicht sogar wählen geht, fasst alle anderen Kategorien in sich zusammen, denn er denkt tatsächlich nicht nur, daß alles irgendwann wieder so sein & es ihm dann wieder so gut gehen wird wie "vorher" (oder besser), sondern ist sogar der irrwitzigen Ansicht, dieses "Vorher" zu reinstallieren wäre ein erstrebenswertes Ziel.

Die selben Personen, die jetzt nach über zwei Jahren diesen Bullshit immer noch forcieren & am liebsten immer noch `ne Schippe drauflegen würden, riskieren grad bewußt und vorsätzlich mit den ebenso unberechtigten wie kontraproduktiven Sanktionen gegen Russland die Stabilität der Energieversorgung & planen allen Ernstes die Einrichtung von "Wärmehallen" für Teile der Bevölkerung, die im Winter ihre Wohnung nicht mehr beheizen können.


Vorher wollen sie aber noch schnell mal ein paar Millionen Impfdosen in jedermanns Oberarm verklappen, weil bald das Haltbarkeitsdatum abläuft & nicht mal irgendein 3. Welt-Scheißloch diesen Müll geschenkt haben will.


"Den Angaben der Regierung zufolge bestätigte sich, dass inzwischen selbst ärmere Staaten kein Interesse mehr an Impfstoffen haben: Von den zwischen Dezember 2021 und Ende Juni 2022 von Deutschland bestellten und teilweise ausgelieferten 134,3 Millionen Impfstoffdosen wurde laut Franke keine einzige Dose gespendet." (rnd.de)
Keine.
Einzige.
Verfickte.
Dose.

"Berlin (dpa) - In Deutschland sind zwischen Anfang Dezember 2021 und Ende Juni etwa 3,9 Millionen Corona-Impfdosen verfallen.

Das teilte das Gesundheitsministerium in Berlin auf eine parlamentarische Anfrage des Unions-Bundestagsabgeordneten Stephan Pilsinger (CSU) mit, über die zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete und die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt." (sueddeutsche.de)

"Die RND Redaktionsnetzwerk Deutschland GmbH (Eigenschreibweise RedaktionsNetzwerk Deutschland) mit Sitz in Hannover ist die Redaktion für überregionale Inhalte der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG. Deren größter Kommanditist ist die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, das Medienbeteiligungsunternehmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)."

Also, ein SPD-Blatt hat den Artikel gebracht, die dpa ("
Bereits um 1970 wurden der Agentur zu große Regierungsnähe und entsprechende Färbung der Berichterstattung vorgeworfen" wikipedia) hat ihn verteilt & die freie deutsche Presse hat ihn einfach kopiert.


Das geht über mehrere Seiten so & Einer fragt sich mal wieder wofür es eigentlich so viele verschiedene Lügenblätter gibt wo doch eins reichen würde.
All die unschuldigen Bäume die für das unnütz bedruckte Papier sterben mußten & diese armen, armen Bits und Bytes - trauriges Emoji.

In dem RND-Text heißt es am Ende:
"Pilsinger übte scharfe Kritik. „Es schockiert mich, dass erneut mehr Impfstoff als erwartet verworfen wurde. Besonders in Zeiten knapper Kassen und Inflation darf der Staat das Steuergeld der Bürger nicht sinnlos zum Fenster hinaus werfen“, sagte er dem RND.

Es zeige sich einmal mehr, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ein Theoretiker sei und kein Praktiker. „Er sitzt auf einem wachsenden Berg von Impfstoff, der zu verfallen droht“, so Pilsinger. Vor Corona warnen reiche allein nicht. „Jetzt ist echtes Handeln erforderlich“, verlangte der CSU‑Gesundheits­politiker."

"Echtes Handeln"? Heißt also, der schädliche Dreck MUSS verimpft werden bevor er weggeschmissen wird. Wenn die lachhafte Werbekampagne nicht ausreicht, dann wohl mit Zwang. Und das möglichst, bevor die Leute in Wärmehallen zusammengezwängt werden.

Naja, es ist ja erst Mitte Juli. Bis zum Winter ist es noch eine Weile hin & vielleichts wird Weihnachten dieses Jahr doch noch ein ganz besonderes Fest.


Nicht, daß ich auf der Seite des "Volkes" bzw des verkackten "Kleinen Mannes" stünde, um Himmels Willen - aber egal, WIE WEIT ich mich von der Masse des Homo sapiens entferne, es wird immer einen Teil in mir geben der mit Vergnügen sieht wie Politiker, Journalisten, Beamte & "Irgendwas mit Medien"-Fotzen geteert und gefedert werden.

Ich gehöre, egal wie es kommt, sowieso zu den Gewinnern.
Entweder zerbröselt es diesen Staat, den ich seit vielen Jahren so sehr hasse daß es weh tut.
Oder dieses verdammte asoziale Pack, das hier die Straßen verstopft, mir den freien Blick auf die Landschaft nimmt & kostbare Luft wegatmet, wird so richtig zusammengefaltet & auf Linie gebracht.
Was auch immer passiert - es wird nie wieder so scheiße werden wie es bis 2020 war, und das ist schon mal ein fetter Pluspunkt.

 

 

 

Sonntag, 17. Juli 2022

Neue Sachlichkeit



Vor ein paar Tagen gab es da ein wenig Streß in den Niederlanden, Bauernproteste & so.
In einer Sprache, die "das Volk" versteht, erklärt der hier um was es geht:



Kurz zusammengefaßt: Die da oben sind plemplem & wollen die Landwirtschaft plattmachen - jedenfalls die in der Europäischen Union.
(Nachdem es laut Twitter, Youtube & diversen alternativen Medien am vorletzten Wochenende mal wieder 5 vor Bürgerkrieg war, hört man diese Woche seltsamer Weise eigentlich garnichts mehr davon.)
Irgendwo war ein kurzes Video zu sehen, in dem ein auf seinem Trecker hockender holländischer Bauer erklärt, die Regierung wolle möglichst viele Agrarbetriebe dichtmachen um auf dem freigewordenen Boden Unterkünfte für Asylanten zu bauen.

Hört sich erstmal ziemlich nach Aluminiumhut & PI-News an...
wenn man sich aber mal vorstellt, es gäbe TATSÄCHLICH eine globale Elite, welche über genug Macht & Einfluß verfügt um weltweit die Politik nach ihren Vorstellungen zu lenken, und davon ausgeht daß deren Vorhaben sich nach absolut sachlichen, nüchternen & objektiven Überlegungen richten -
dann könnten diese Typen mit ihren Buchhalter-Hirnen sich doch durchaus sagen:
"Was soll das eigentlich bringen, da in diesen europäischen Ländern mit ihren paar Monaten Sonne im Jahr & dem dünnen Ackerboden, der inzwischen schon dermaßen ausgelutscht ist daß man praktisch sämtliche Nährstoffe ständig per Düngemittel zuführen muß, auf Teufel komm raus Nahrungsmittel zu produzieren, während in den Ländern wo ständig die Sonne scheint lediglich ein Haufen von schwarzen Tagedieben mit Fliegen in den Augen auf dem Boden hockt & von Europa durchgefüttert wird?
Das werden wir mal ändern."

Dazu kommt, daß Europa eine ziemlich ruhige Ecke ist, was Erdbeben, Vulkanausbrüche und sowas betrifft und weitgehend über ein erträgliches Klima verfügt. Hier wird es zwar auch heißer & trockener, aber bis auf Weiteres ist es gut auszuhalten + die Natur lauert nicht hinter jeder Ecke um Dich mit Seuchen oder giftigen Viechern/Pflanzen und weiß Gott was umzubringen.

Wenn man jetzt ganz nüchtern & sachlich denkt und dabei nicht den leisesten Furz auf Nationen, Religionen, Menschenrechte & derlei Kinkerlitzchen gibt, dann könnte man auf die Idee kommen, aus Europa (und Nordamerika) sowas wie das Wohnhaus der ehemaligen 3. Welt-Bewohner zu machen und den Süden einfach mit Plantagen & Photovoltaik dichtzuscheißen.
Umbringen könnte man diese nervigen Zweibeiner ja auch, aber die werden gebraucht - nicht zum arbeiten, sondern als Konsumenten und zur Unterhaltung. Vielleicht ja auch als Organ-Lieferanten (praktischerweise lassen sich durch den Covid19-Bullshit die biologischen Informationen dieser Viehherde fast komplett erfassen).

Um diesen Plan umzusetzen, müßte man unter anderem
- Wirtschaft, Industrie & Landwirtschaft in Europa/Nordamerika vorsätzlich zerstören
- Die Bewohner Europas/Nordamerikas materiell und finanziell verarmen
- in der 2. und 3. Welt allerlei Kriege, Revolutionen und Katastrophen anzetteln um Flüchtlingsströme in den Norden zu generieren
- Die Weltbevölkerung durch eine angebliche globale Gefahr, wie zB eine Pandemie, in Angst & Schrecken versetzen und an extreme staatliche Bevormundung gewöhnen.

Gut, man KANN natürlich auch daran glauben daß wirklich diese unfaßbaren Pappnasen hier


TATSÄCHLICH den Lauf der Welt & die Geschicke der Menschheit lenken, wenn man denn geneigt ist an so etwas zu glauben.



(Zwei von denen sind inzwischen schon abgesägt, und dabei ist der G7-Gipfel grad vor 3 Wochen gewesen (
26. bis 28. Juni 2022).)

Wenn es wirklich so sein sollte, daß DIE den Laden schmeißen -  dann ist sowieso alles egal, dann sitzen "wir" alle in einer Achterbahn an der alle Bolzen entfernt wurden und spielen dabei Russisch Roulette & die Frage ist nur ob wir mit dem Wagen abstürzen oder uns in den Kopf schießen.

So wie ich die Sache sehe, werde ich mein Leben entweder in einer Fallout-Apocalypse beschließen


oder in so einer Art Matrix-Pod.

 

Beides eher suboptimal.
Vielleicht habe ich ja Gück & dieser ganze Schwachsinn hier ist doch nur eine Simulation mit der Möglichkeit auf die nächste Ebene zu kommen.


 

Samstag, 16. Juli 2022

Hass

"Die Landesregierung setzt sich konsequent gegen Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Hass ein. Aus diesem Grund richtet das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ein bundesweit einzigartiges Netz in Form mehrerer Meldestellen ein, die Vorfälle auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erfassen, analysieren und dokumentieren." (mkffi.nrw)

"Gegen jede Form von ... Hass." Wirklich gegen JEDE Form?
Glaub ich nicht.


Ich bin mir sehr sicher, dass dieser häßliche Vogel hier geradezu zerfressen von Hass ist & zwar von Hass auf JEDEN der nicht seiner Meinung ist.

Gut - ich selbst stecke auch voller Wut, die irgendwie ständig an die Oberfläche drängt wie flüssiges rotglühendes Gestein dicht unter der Eroberfläche & manchmal HASSE ich sogar irgendwelche Leute wirklich, für eine begrenzte Zeit - bis ich den Scheiß vergessen habe.
Im Unterschied zu diesem Gespenst da oben hasse ich allerdings nur solche, die mir aktiv auf den Sack gehen oder von denen ich zumindest WEISS daß sie etwas tun was mir auch den Sack geht.
Ich arbeite keineswegs daran, sämtliche Leute derer ich irgendwie habhaft werden kann, dazu zu zwingen nichts zu tun was mir jetzt oder irgendwann mal mißfallen könnte.
Das wäre mir viel zu anstrengend & dafür müßte man mich erheblich besser bezahlen als mit einem lächerlichen Landesminister-Gehalt. Considerably.

"Josefine Paul stammt aus dem Helmstedter Ortsteil Barmke. Sie legte 2001 ihre Abiturprüfung am Gymnasium Julianum ab und studierte anschließend bis 2008 Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie, zunächst an der Technischen Universität Braunschweig, dann ab 2005 an der Universität Münster. Die aktive Fußballspielerin verfasste ihre Magisterarbeit zum Thema „Die Anfänge des Fußballs in Deutschland als Schulspiel. Eine Studie am Beispiel der Stadt Braunschweig.“"
Helmstedt. Geschichte, Popowissenschaften & Soziologie. TU Braunschweig. Uni Münster. Aktive Fußballspielerin.
Der Horror.

"Im Dezember 2018 sorgte sie mit Äußerungen zu Knecht Ruprecht für mediale Aufmerksamkeit. Knecht Ruprecht passe nicht mehr in das heutige Erziehungsbild mit gewaltfreier Erziehung, so könne Knecht Ruprecht doch beim Tragen der Süßigkeiten helfen."
Ja. Keine Gewalt. Außer gegen falsch Denkende/Nazis, dann ja. Es ist nur zu ihrem Besten.

"Paul lebt offen lesbisch und ist mit der sächsischen Justizministerin Katja Meier (Bündnis 90/Die Grünen) liiert."
Ja, klar.


Ja. Klar.

"„Wir haben uns für die neue Legislaturperiode viel vorgenommen, um den Abbau von Diskriminierung in unserer Gesellschaft weiter voranzutreiben. Der Aufbau der Meldestellen ist dabei ein erster wichtiger Schritt. Mit diesem bundesweit einzigartigen System von Meldestellen wollen wir insbesondere auch die Diskriminierungsvorfälle registrieren, die unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegen und deswegen nicht in den polizeilichen Statistiken erfasst werden. Damit bekommen wir ein noch umfassenderes Bild und können wichtige Schlüsse für Intervention und Prävention ziehen. Ich freue mich, dass wir für die vier weiteren Meldestellen erfahrene und gut vernetze Träger gefunden haben, die sich jetzt um den Aufbau der Einrichtungen kümmern,“ erklärte Ministerin Josefine Paul."

"
Diskriminierungsvorfälle registrieren, die unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegen..."
Mkay, die wollen also ALLES registrieren, was irgendwer tut, sagt, schreibt, singt oder was auch immer, sofern sich irgend jemand davon diskriminiert (also benachteiligt oder herabgewürdigt) fühlt, ob als Einzelperson oder Teil einer Gruppe - auch wenn gegen keine bestehenden Gesetze verstoßen wurde (Erstmal alles festhalten, Gesetze können geändert werden & dann wirst Du eben später bestraft).
Ja, warum nicht. Ist doch sowieso schon alles egal.

Allerdings sollte man sich mal ernsthaft fragen, was solche Gestalten eigentlich für ein Ziel haben.
Dieses dürre, irre grinsende Frontloch ist ja keineswegs ein Einzelfall oder auch nur eine Seltenheit.
Im Gegenteil sind derartige Geschöpfe mittlerweile überall in einflußreichen Positionen zu finden & es werden immer mehr.
An welchem Punkt würden die sagen: "Jetzt ist es gut, wir haben die Gesellschaft so umgeformt daß es allen so gut wie möglich geht."?
Niemals, an keinem denkbaren Punkt.
Denn die wollen nichts Bestimmtes erreichen und nichts verbessern.
Die wollen einfach nur jedem anderen ihren Willen aufzwingen und alle nach ihrer Pfeife tanzen lassen.
Mit solchen Personen & denen die sie unterstützen KANNST Du nicht in auf Dauer einer Gesellschaft leben, in welcher die etwas zu sagen haben.
Entweder müssen die aus der Gesellschaft entfernt oder wenigstens stumm geschaltet werden oder Du mußt diese Gesellschaft verlassen und Dir eine andere suchen bzw aufbauen.


Was für ein Glück daß dieser Spuk bald vorbei sein wird & "wir" dann wieder richtige Probleme haben werden - dann löst sich wenigstens dieses Problem von selbst & vielleicht noch ein paar andere gleich mit.

Donnerstag, 14. Juli 2022

Memento mori

Niemals vergessen: Du wirst sterben, früher oder später.
Und wenn Du das Pech hast, sehr alt zu werden, dann wird es Dir möglicherweise so ergehen -


Es ist schon ein Witz - alle wissen es, tun aber so als würde es sie nichts angehen.


"Der Ausdruck Memento mori (lat. „Sei dir der Sterblichkeit bewusst“) entstammt dem antiken Rom. Dort gab es das Ritual, dass hinter dem siegreichen Feldherrn beim Triumphzug ein Sklave stand oder ging. Er hielt einen Gold- oder Lorbeerkranz über den Kopf des Siegreichen und mahnte ununterbrochen mit den folgenden Worten:

„Memento mori.“ (Bedenke, dass du sterben wirst.)

„Memento te hominem esse.“ (Bedenke, dass du ein Mensch bist.)

„Respice post te, hominem te esse memento.“ (Sieh dich um und bedenke, dass auch du nur ein Mensch bist.)"

"Der Memento-mori-Gedanke lebte in der Moderne auch durch die 2011 von der kalifornischen Bestatterin und Autorin Caitlin Doughty gegründeten Bewegung The Order of the Good Death wieder auf. Sie beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung mit Sterblichkeit und Trauer und versucht kulturelle Vermeidungshaltungen zu verändern. Dadurch etablierten sich immer mehr Plattformen für Diskussionen über die Unvermeidbarkeit des Todes und Sterbens. Europaweit eröffneten in diesem Zuge der Death-positive-Bewegung sogenannte Death Cafés, welche für solche Diskussionsrunden für Freunde und Familie Raum bieten. Es werden in der Regel vor allem Wünsche für die eigne Bestattung besprochen. Außerdem sollen diese Zusammenkünfte das Gefühl für den eigenen Lebenswert fördern und die Konzentration auf die positiven Elemente. Der Tod soll entmystifiziert werden. Durch die Black-Lives-Matter Bewegung und die COVID-19-Pandemie wurde die Death-positive Bewegung bestärkt, da es eine generelle Auseinandersetzung mit der Bewusstwerdung der Sterblichkeit hervorgerufen hat." (wikipedia)

Honi soit qui mal y pense.


"Der Sinnspruch wird heute im Deutschen, Englischen, Italienischen und auch im Französischen allerdings ironisch gebraucht, um bei anscheinend unverdächtigen oder als besonders moralisch dargestellten Handlungen auf versteckte Motive oder heimliche Nutznießer hinzuweisen bzw. erstere zu unterstellen."

Donnerstag, 7. Juli 2022

Dosenfleisch

Ein Jahr in der Hölle...
Überleben eines kompletten Scheiße-trifft-Ventilator Zusammenbruchs in Bosnien


"Viele in der Edelmetall-Community erwarten sehnsüchtig einen vollständigen Zusammenbruch des Finanzsystems, weil sie als "Prepper" erwarten, in einem SHTF-Szenario nicht nur zu überleben, sondern auch zu prosperieren.  Wir vermuten jedoch, dass der folgende MUST READ Bericht über das Überleben des Bosnienkrieges inmitten eines vollständigen Zusammenbruchs des Netzes und des Finanzsystems die Augen öffnen wird, wie schwierig es ist, ein komplettes Mad Max Szenario zu überleben, selbst wenn man sich jahrelang darauf vorbereitet hat:

Ich komme aus Bosnien. Zwischen 1992 und 1995 war es die Hölle.
Ein Jahr lang lebte und überlebte ich in einer Stadt mit 6.000 Einwohnern ohne Wasser, Strom, Benzin, medizinische Hilfe, Zivilschutz, Verteilungsdienst, irgendeine Art von traditionellem Dienst oder zentraler Herrschaft.
Das Folgende ist meine Erfahrung...


Unsere Stadt wurde von der Armee blockiert, und ein Jahr lang war das Leben in der Stadt ein einziges Durcheinander. Wir hatten keine Armee, keine Polizei. Wir hatten nur bewaffnete Gruppen; die Bewaffneten schützten ihre Häuser und Familien.
Als alles begann, waren einige von uns besser vorbereitet. Aber die meisten Familien der Nachbarn hatten nur genug Essen für ein paar Tage. Einige hatten Pistolen, einige wenige hatten AK-47 oder Schrotflinten.

Nach ein oder zwei Monaten begannen die Banden zu agieren und alles zu zerstören. Krankenhäuser zum Beispiel wurden zu Schlachthöfen. Es gab keine Polizei mehr. Etwa 80 Prozent des Krankenhauspersonals waren verschwunden. Ich hatte Glück. Meine Familie war damals ziemlich groß (15 Personen in einem großen Haus, sechs Pistolen, drei AKs), und wir haben überlebt (zumindest die meisten von uns).

Die Amerikaner warfen alle 10 Tage MRE (Feldrationen) ab, um die blockierten Städte zu unterstützen. Das war nie genug. Einige - sehr wenige - hatten Gärten. Es dauerte drei Monate, bis sich die ersten Gerüchte über Männer verbreiteten, die vor Hunger und Kälte starben. Wir entfernten alle Türen und Fensterrahmen aus den verlassenen Häusern, rissen die Böden auf und verbrannten die Möbel, um zu heizen. Viele starben an Krankheiten, vor allem durch das Wasser (zwei aus meiner eigenen Familie). Wir tranken hauptsächlich Regenwasser, aßen Tauben und sogar Ratten.


Das Geld wurde schnell wertlos. Wir kehrten zu einer Tauschbörse zurück. Für eine Dose Tushonka (russisches Dosenfleisch) konnte man eine Frau bekommen. (Es ist schwer, darüber zu sprechen, aber es ist wahr.) Die meisten der Frauen, die sich verkauften, waren verzweifelte Mütter.

Waffen, Munition, Kerzen, Feuerzeuge, Antibiotika, Benzin, Batterien und Lebensmittel. Wir haben um diese Dinge gekämpft wie Tiere. In solchen Situationen ändert sich alles. Männer werden zu Monstern. Es war ekelhaft.

Die Stärke lag in der Zahl. Bis ein allein lebender Mann getötet und ausgeraubt wurde, war nur eine Frage der Zeit, selbst wenn er bewaffnet war.

Heute sind ich und meine Familie gut vorbereitet, ich bin gut bewaffnet. Ich habe Erfahrung.

Es spielt keine Rolle, was passieren wird: ein Erdbeben, ein Krieg, ein Tsunami, Außerirdische, Terroristen, ein wirtschaftlicher Zusammenbruch, ein Aufstand. Entscheidend ist, dass etwas passieren wird.

Das ist meine Erfahrung: Du kannst es nicht alleine schaffen. Bleiben Sie nicht von Ihrer Familie getrennt; bereiten Sie sich gemeinsam vor, wählen Sie zuverlässige Freunde.

1. Wie man sich sicher in einer Stadt bewegt

Die Stadt war entlang der Straßen in Gemeinschaften aufgeteilt. In unserer Straße (15 bis 20 Häuser) gab es Patrouillen (fünf bewaffnete Männer pro Woche), die nach Banden und Feinden Ausschau hielten.

Alle Austauschaktionen fanden auf der Straße statt. Etwa 5 Kilometer entfernt gab es eine ganze Straße für den Handel, die gut organisiert war, aber es war zu gefährlich, dorthin zu gehen, weil es dort Scharfschützen gab. Man konnte auch von Banditen ausgeraubt werden. Ich bin nur zweimal dorthin gegangen, als ich etwas wirklich Seltenes brauchte (Liste von Medikamenten, hauptsächlich Antibiotika, aus dem französischen Original der Texte).

Niemand benutzte Autos in der Stadt: Die Straßen waren durch Trümmer und verlassene Autos blockiert. Benzin war sehr teuer. Wenn man irgendwo hin musste, tat man das nachts. Man reiste nie allein oder in zu großen Gruppen - immer zwei bis drei Männer. Alle bewaffnet, schnell, im Schatten, durch Ruinen, nicht auf offenen Straßen.

Es gab viele Banden, die 10 bis 15 Mann stark waren, manche sogar bis zu 50 Mann. Aber es gab auch viele normale Männer, wie du und ich, Väter und Großväter, die töteten und raubten. Es gab keine "guten" und "bösen" Männer. Die meisten befanden sich in der Mitte zwischen diesen Extremen und waren auf das Schlimmste gefasst.

2. Was ist mit Holz? Ihre Heimatstadt ist von Wäldern umgeben; warum haben Sie Türen und Möbel verbrannt?

Es gab nicht so viele Wälder in der Umgebung der Stadt. Sie war sehr schön - Restaurants, Kinos, Schulen, sogar ein Flughafen. In den ersten zwei Monaten wurde jeder Baum in der Stadt und im Stadtpark für Brennmaterial gefällt.

Ohne Strom zum Kochen und Heizen haben wir alles verbrannt, was brannte. Möbel, Türen, Fußböden: Dieses Holz brennt schnell. Wir hatten keine Vorstädte oder Vorstadtfarmen. Der Feind befand sich in den Vorstädten. Wir waren umzingelt. Selbst in der Stadt wusste man nie, wer der Feind war.

3. Welches Wissen war für Sie in dieser Zeit nützlich?

Um sich die Situation etwas besser vorstellen zu können, sollte man wissen, dass es praktisch eine Rückkehr in die Steinzeit war.

Ich hatte zum Beispiel einen Behälter mit Kochgas. Aber ich habe es nicht zum Heizen verwendet. Das wäre zu teuer! Ich habe eine selbstgebaute Düse daran befestigt und damit Feuerzeuge gefüllt. Feuerzeuge waren kostbar.

Wenn ein Mann ein leeres Feuerzeug mitbrachte, füllte ich es, und er gab mir eine Konservendose oder eine Kerze.

Ich war ein Sanitäter. Unter diesen Bedingungen war mein Wissen mein Reichtum. Sei neugierig und geschickt. Unter diesen Bedingungen ist die Fähigkeit, Dinge zu reparieren, wertvoller als Gold.

Gegenstände und Vorräte werden unweigerlich zur Neige gehen, aber deine Fähigkeiten werden dich ernähren.

Ich möchte Folgendes empfehlen: Lernen Sie, Dinge, Schuhe oder Menschen zu reparieren.

Mein Nachbar zum Beispiel wusste, wie man Kerosin für Lampen herstellt. Er musste nie hungern.

4. Wenn Sie jetzt drei Monate Zeit hätten, sich vorzubereiten, was würden Sie tun?

Drei Monate? Aus dem Land fliehen? (scherzt)

Heute weiß ich, dass alles sehr schnell zusammenbrechen kann. Ich habe einen Vorrat an Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Batterien - genug, um sechs Monate durchzuhalten.

Ich wohne in einer sehr sicheren Wohnung und besitze ein Haus mit einem Schutzraum in einem 5 Kilometer entfernten Dorf. Auch dort habe ich einen Vorrat für sechs Monate. Das ist ein kleines Dorf; die meisten Menschen dort sind gut vorbereitet. Der Krieg hat sie gelehrt.

Ich habe vier Waffen und 2.000 Schuss für jede.

Ich habe einen Garten und habe Gartenarbeit gelernt. Außerdem habe ich einen guten Instinkt. Weißt du, wenn alle um dich herum dir sagen, dass alles gut wird, aber ich weiß, dass alles zusammenbrechen wird.

Ich habe die Kraft zu tun, was ich tun muss, um meine Familie zu schützen. Denn wenn alles zusammenbricht, muss man bereit sein, "schlechte" Dinge zu tun, um seine Kinder am Leben zu erhalten und seine Familie zu schützen.

Alleine zu überleben ist praktisch unmöglich. (Das denke ich jedenfalls.) Selbst wenn man bewaffnet und bereit ist, wird man sterben, wenn man allein ist. Ich habe das schon oft erlebt.

Familien und Gruppen, die gut vorbereitet sind und über Fähigkeiten und Kenntnisse in verschiedenen Bereichen verfügen: Das ist viel besser.


5. Was sollte man auf Vorrat halten?

Das kommt darauf an. Wenn Sie planen, von Diebstahl zu leben, brauchen Sie nur Waffen und Munition. Jede Menge Munition.

Wenn nicht, mehr Lebensmittel, Hygieneartikel, Batterien, Akkus, kleine Handelsartikel (Messer, Feuerzeuge, Feuersteine, Seife). Außerdem Alkohol, der gut haltbar ist. Der billigste Whiskey ist ein guter Handelsgegenstand.

Viele Menschen starben aufgrund mangelnder Hygiene. Sie werden einfache Gegenstände in großen Mengen benötigen. Zum Beispiel Müllsäcke. Viele davon. Und Toilettenpapier. Einwegt-Geschirr und -Becher: Davon brauchen Sie jede Menge. Ich weiß das, weil wir überhaupt keine hatten.

Für mich ist ein Vorrat an Hygieneartikeln vielleicht noch wichtiger als Lebensmittel. Du kannst eine Taube schießen. Du kannst eine Pflanze zum Essen finden. Aber man kann kein Desinfektionsmittel finden oder erschießen.

Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel, Bleichmittel, Seife, Handschuhe, Masken.

Erste-Hilfe-Kenntnisse, Waschen von Wunden und Verbrennungen. Vielleicht finden Sie einen Arzt und können ihn nicht bezahlen.

Lernen Sie den Umgang mit Antibiotika. Es ist gut, einen Vorrat davon zu haben.

Sie sollten die einfachsten Waffen wählen. Ich trage eine Glock .45. Ich mag sie, aber sie ist hier eine seltene Waffe. Deshalb habe ich auch zwei TT-Pistolen. (Jeder hat sie und die Munition ist weit verbreitet.)

Ich mag keine Kalaschnikows, aber auch hier gilt das Gleiche. Jeder hat sie, ich auch.

Sie müssen kleine, unauffällige Gegenstände besitzen. Ein Generator ist zum Beispiel gut, aber 1.000 BIC-Feuerzeuge sind besser. Ein Generator erregt Aufmerksamkeit, wenn es Probleme gibt, aber 1.000 Feuerzeuge sind kompakt, billig und können immer getauscht werden.

Normalerweise sammelten wir Regenwasser in vier großen Fässern und kochten es dann ab. Es gab zwar einen kleinen Fluss, aber das Wasser darin wurde sehr schnell sehr schmutzig.

Es ist auch wichtig, Behälter für Wasser zu haben: Fässer und Eimer.


6. Waren Gold und Silber nützlich?

Ja. Ich persönlich habe alle Goldmünzen im Haus gegen Munition getauscht.

Manchmal bekamen wir auch Geld in die Hand: Dollar und D-Mark. Wir kauften einige Dinge dafür, aber das war selten und die Preise waren astronomisch. Eine Dose Bohnen kostete zum Beispiel 30 bis 40 Dollar. Das lokale Geld wurde schnell wertlos. Alles, was wir brauchten, haben wir durch Tauschhandel erworben.

7. War Salz teuer?

Ja, aber Kaffee und Zigaretten waren noch teurer. Ich hatte viel Alkohol und tauschte ihn ohne Probleme ein. Der Alkoholkonsum stieg im Vergleich zu Friedenszeiten um das Zehnfache. Vielleicht ist es heute sinnvoller, einen Vorrat an Zigaretten, Feuerzeugen und Batterien zu haben. Sie nehmen weniger Platz weg.

Zu dieser Zeit war ich kein Prepper. Wir hatten keine Zeit, uns vorzubereiten - einige Tage, bevor die Kacke am Dampfen war. Die Politiker wiederholten im Fernsehen immer wieder, dass alles nach Plan verlaufen würde und es keinen Grund zur Besorgnis gäbe. Als uns der Himmel auf den Kopf fiel, haben wir uns gegriffen, was wir konnten.

8. War es schwierig, Schusswaffen zu erwerben? Was haben Sie gegen Waffen und Munition eingetauscht?

Nach dem Krieg hatten wir in jedem Haus Schusswaffen. Die Polizei hat zu Beginn des Krieges viele Waffen beschlagnahmt. Aber die meisten haben wir versteckt. Jetzt habe ich eine legale Waffe, für die ich einen Waffenschein habe. Nach dem Gesetz nennt man das eine vorübergehende Sammlung. Wenn es Unruhen gibt, wird die Regierung alle registrierten Waffen beschlagnahmen. Vergessen Sie das nie.

Wissen Sie, es gibt viele Menschen, die eine legale Waffe haben, aber auch illegale Waffen, wenn diese beschlagnahmt wird. Wenn Sie gute Handelswaren haben, können Sie in einer schwierigen Situation vielleicht eine Waffe bekommen. Aber denken Sie daran, die schwierigste Zeit sind die ersten Tage, und vielleicht haben Sie nicht genug Zeit, um eine Waffe zu finden, mit der Sie Ihre Familie schützen können. In einer Zeit des Chaos und der Panik unbewaffnet zu sein, ist eine schlechte Idee.

In meinem Fall gab es einen Mann, der eine Autobatterie für sein Radio brauchte. Er hatte Schrotflinten. Ich tauschte den Akku gegen beide ein. Manchmal tauschte ich auch Munition gegen Lebensmittel und ein paar Wochen später Lebensmittel gegen Munition. Ich habe nie zu Hause getauscht, nie in großen Mengen.

Nur wenige Leute wussten, wie viel und was ich zu Hause hatte.

Das Wichtigste ist, dass man so viele Dinge wie möglich aufbewahrt, was Platz und Geld angeht. Irgendwann wird man verstehen, was wertvoller ist.

Ich korrigiere: Ich werde immer Waffen und Munition am meisten schätzen. An zweiter Stelle? Vielleicht Gasmasken und Filter.

9. Wie verhält es sich mit der Sicherheit?

Unsere Verteidigungsmaßnahmen waren sehr primitiv. Auch hier waren wir nicht vorbereitet und nutzten, was wir konnten. Die Fenster waren zerbrochen und die Dächer nach den Bombenangriffen in einem furchtbaren Zustand. Die Fenster wurden blockiert - einige mit Sandsäcken, andere mit Steinen.

Ich blockierte das Gartentor mit Trümmern und Müll und benutzte eine Leiter, um über die Mauer zu kommen. Wenn ich nach Hause kam, bat ich jemanden im Haus, mir die Leiter zu reichen. In unserer Straße gab es einen Mann, der sich komplett in seinem Haus verbarrikadiert hatte. Er brach ein Loch in die Wand und schuf sich so einen Durchgang in die Ruinen des Nachbarhauses - eine Art geheimen Eingang.

Das mag seltsam erscheinen, aber die am besten geschützten Häuser wurden zuerst geplündert und zerstört. In meinem Stadtviertel gab es schöne Häuser mit Mauern, Hunden, Alarmanlagen und vergitterten Fenstern. Die Leute griffen diese zuerst an. Einige hielten stand, andere nicht. Es kam darauf an, wie viele Hände und Waffen sie im Haus hatten.

Ich halte die Verteidigung für sehr wichtig, aber sie muss unauffällig erfolgen. Wenn man sich in einer Stadt befindet und die Kacke den Propeller trifft, braucht man einen einfachen, unauffälligen Ort mit vielen Waffen und Munition.

Wie viel Munition? So viel wie möglich.

Machen Sie Ihr Haus so unattraktiv wie möglich.

Im Moment besitze ich eine Stahltür, aber das ist nur gegen die erste Welle des Chaos. Wenn diese vorüber ist, werde ich die Stadt verlassen und mich einer größeren Gruppe von Menschen anschließen, meinen Freunden und meiner Familie.

Während des Krieges gab es einige Situationen. Es ist nicht nötig, Einzelheiten zu nennen, aber wir hatten immer eine überlegene Feuerkraft und eine Mauer auf unserer Seite.

Wir hatten auch ständig jemanden, der die Straßen beobachtete. Eine gute Organisation ist im Falle von Bandenangriffen von größter Bedeutung.

In der Stadt waren ständig Schüsse zu hören.

Unser Perimeter wurde primitiv verteidigt. Alle Ausgänge waren verbarrikadiert und hatten kleine Schießscharten. Im Haus hatten wir mindestens fünf Familienmitglieder, die jederzeit zum Kampf bereit waren, und einen Mann auf der Straße, der sich in einem Unterstand versteckt hielt.

Wir blieben den ganzen Tag zu Hause, um dem Scharfschützenfeuer zu entgehen.

Zuerst sterben die Schwachen. Dann kämpft der Rest.

Tagsüber waren die Straßen wegen des Scharfschützenfeuers praktisch leer. Die Verteidigung war nur auf den Nahkampf ausgerichtet. Viele starben, wenn sie zum Beispiel hinausgingen, um Informationen zu sammeln. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir keine Informationen hatten, kein Radio, kein Fernsehen - nur Gerüchte und sonst nichts.

Es gab keine organisierte Armee; jeder Mann kämpfte. Wir hatten keine andere Wahl. Jeder war bewaffnet und bereit, sich zu verteidigen.

Du solltest in der Stadt keine hochwertigen Gegenstände tragen, jemand wird dich ermorden und sie dir wegnehmen. Tragen Sie nicht einmal eine "schicke" Langwaffe bei sich, sie wird Aufmerksamkeit erregen.

Lassen Sie mich Ihnen etwas sagen: Wenn SHTF morgen beginnt, werde ich demütig sein. Ich werde aussehen wie alle anderen. Verzweifelt, ängstlich. Vielleicht werde ich sogar schreien und ein bisschen weinen.

Hübsche Kleidung ist gänzlich ausgeschlossen. Ich werde nicht in meinem neuen taktischen Outfit auf die Straße gehen und schreien: "Ich bin gekommen! Ihr seid dem Untergang geweiht, ihr Bösewichte!" Nein, ich bleibe an der Seitenlinie, gut bewaffnet, gut vorbereitet, wartend und meine Möglichkeiten abwägend, mit meinem besten Freund oder Bruder.

Superverteidigung, Superwaffen sind sinnlos. Wenn die Leute denken, dass sie deine Sachen stehlen sollten, dass du ein lohnendes Ziel bist, werden sie es tun. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Anzahl der Waffen und Hände.


10. Wie war die Situation mit den Toiletten?

Wir haben Schaufeln und ein Fleckchen Erde in der Nähe des Hauses benutzt. Hört sich das dreckig an? Ja, das war es. Wir wuschen uns mit Regenwasser oder im Fluss, aber letzteres war meistens zu gefährlich. Wir hatten kein Toilettenpapier, und wenn wir welches gehabt hätten, hätte ich es eingetauscht.
Es war ein schmutziges "Geschäft".

Lassen Sie mich Ihnen einen Rat geben: Sie brauchen zuerst Waffen und Munition - und dann alles andere. Buchstäblich alles! Alles hängt davon ab, wie viel Platz und Geld Sie haben.

Wenn Du etwas vergessen hast, wird sich immer jemand finden, bei dem Du es eintauschen kannst. Aber wenn Du Waffen und Munition vergisst, gibt es keinen Zugang zum Handel für Dich.

Ich glaube nicht, dass große Familien zusätzliche Münder sind. Große Familien bedeuten sowohl mehr Waffen als auch mehr Stärke - und von da aus bereitet sich jeder für sich selbst vor.

11. Wie haben die Menschen Kranke und Verletzte behandelt?

Die meisten Verletzungen stammten von Schüssen. Ohne einen Spezialisten und ohne Ausrüstung hatte ein Verletzter, wenn er irgendwo einen Arzt fand, eine Überlebenschance von etwa 30 Prozent.

Das ist nicht wie im Film. Die Menschen starben. Viele starben an Infektionen der oberflächlichen Wunden. Ich hatte Antibiotika für drei bis vier Anwendungen - natürlich für die Familie.

Die Menschen starben oft auf dumme Weise. Eine simple Durchfallerkrankung bringt Dich ohne Medikamente und mit wenig Wasser in ein paar Tagen um.

Es gab viele Hautkrankheiten und Lebensmittelvergiftungen ... so ist es eben.

Viele benutzten einheimische Pflanzen und reinen Alkohol - das reichte kurzfristig, war aber auf lange Sicht nutzlos.

Hygiene ist sehr wichtig, ebenso wie die Mitnahme von möglichst vielen Medikamenten - insbesondere Antibiotika." (silverdoctors.com)