(Im linken Bereich der Obdachlosenunterkunft ist der tote Bewohner im Juli gefunden worden.
Foto: Sven Windmann)
"Nach dem Tod eines Bewohners ist ein Großteil der Obdachlosenunterkunft
in Schleswig am Ansgarweg wieder offen. Die Stadt benennt personelle
Engpässe, viele Fragen zu Betreuung und Sicherheit bleiben bestehen...
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Flensburg (teilt) auf Nachfrage mit, dass
man nach dem Ergebnis der Obduktion von einer natürlichen Todesursache
ausgehe. Aber: Belastbare Angaben zum genauen Todeszeitpunkt habe die
Obduktion nicht ergeben. Da Bewohner und Nachbarn aber von
Verwesungsgeruch und gar Maden auf dem Flur berichtet hatten, kann davon
ausgegangen werden, dass der Mann bis zu vier Wochen tot in der
Unterkunft lag." (shz.de)
Das hat also bis in die Nachbarhäuser gestunken? Ja, lecker.
Die obduzieren diesen teilweise verflüssigten Ex-Menschen & können nicht mal sagen, wann er gestorben ist. Wahrscheinlich ist der Übergang da auch fließend. Das Auftreten von Verwesungsgeruch & Maden muß nicht zwangsläufig bedeuten, daß solche Typen schon tot sind.
Ich kannte früher mal einen Hausbesitzer, der eine Wohnung an so einen vermietet hatte - an der Wohnungstür konnte man wirklich nur mit angehaltenem Atem vorbeigehen, sonst hätte man sich glatt übergeben müssen. Wie ich hörte, soll er regelmäßig seine Katze gefickt haben.
Armes Kätzchen.
Naja. Das Leben ist kein Ponyhof. Weiter im Text:
"Aus diesem Grund musste ein gesamter Trakt des Gebäudeensembles
evakuiert werden. Nun aber teilt die Stadt mit: „Die Unterkunft ist
wieder bewohnbar.“ Einige Bewohner hätten bereits in ihre Zimmer
zurückkehren können. Diese seien durch eine Fachfirma entrümpelt,
gereinigt und desinfiziert worden. Außerdem hätten „kleinere bauliche
Ausbesserungen“ stattgefunden."
Ja, da hätte ich auch einige Fragen, zB: Wo waren denn diese Personen eigentlich untergebracht, während die "Fachfirma" den Hausputz gemacht hat & die "kleinen baulichen Veränderungen" durchgeführt wurden? Hat man sie einstweilen in einem Hotel untergebracht oder mussten die zurück auf die Straße?
"Ich möcht zurück auf die Straße
Möcht wieder singen, nicht schön, sondern geil und laut
Denn Gold, Gold find' man bekanntlich im Dreck
Und Straßen sind aus Dreck gebaut"
Ja, genau. Da muß eine ganze Menge Gold zu finden sein, am Ansgarweg in Schleswig.
Der heilige Ansgar schaut sicher mit Wohlwollen vom Himmel herab auf diese Stätte, wollte er doch „...den Blinden Auge, den Lahmen Fuß und den Armen ein wahrer Vater sein.“.
Warum eigentlich mussten die Zimmer dieser Gestalten entrümpelt, gereinigt & desinfiziert sowie "bauliche Ausbesserungen" durchgeführt werden? Hatten die Maden alles überflutet oder waren die Butzen von ihren Bewohnern derart zugerichtet worden?
Als nächstes vollzieht die Meldung eine seltsame Wendung:
"Leider aber, so betont das Rathaus, „verzögern sich Ersatzbeschaffungen
und gezielte Maßnahmen im Ansgarweg aufgrund der derzeitigen personellen
Ressourcen“."
Wieso "leider"? Gerade eben hieß es doch noch, die Unterkunft sei wieder bewohnbar.
Und was bedeutet eigentlich dieser ominöse Ausdruck "gezielte Maßnahmen"?
Der nächste Satz lautet "Aufgrund
der besonderen Lage hätte Bürgermeister Stephan Dose in der jüngsten
Ratsversammlung eine Vorlage eingebracht, um eine sofortige personelle
Verstärkung zu realisieren. Das jedoch wurde von der Politik mit
Mehrheitsbeschluss abgelehnt." und verlinkt auf einen 5 Wochen alten Artikel zum selben Thema.
Es geht um mehr Personal für die Unterkunft. Warum brauchen die mehr Personal? Um regelmäßig nachzusehen, ob nicht wieder einer der Bewohner aus dem halbwegs festen in den flüssigen bis gasförmigen Aggregatzustand übergegangen ist?
Anscheinend gibt es einen anderen Hintergrund:
"Nicht nur die Bewohner, sondern auch die Nachbarn hoffen indes auf eine
deutliche Verbesserung der Situation. Nicht nur mit Blick auf den
Todesfall, sondern auch wegen zahlreicher anderer Vorfälle. So hat es in
den vergangenen Monaten in und um die Einrichtung zahlreiche Fälle von
Vandalismus, Bedrohungen und körperlichen Auseinandersetzungen gegeben.
Unter anderem wurden Nachbarn beleidigt und angegriffen sowie zahlreiche
Fensterscheiben zerstört (von denen einige noch nicht repariert
wurden)."
(Noch immer sind einige der zerstörten Fenster der Schleswiger Obdachlosenunterkunft im Ansgarweg nicht ausgetauscht worden.
Wenn tätliche Angriffe auf Bewohner benachbarter Häuser in der Liste aufgeführt werden, dann bedeutet "Unter anderem" wohl, daß da noch viel mehr & viel krassere Scheiße vorgefallen ist, über die man lieber nicht reden möchte. Interessant zu wissen wäre auch, ob sich der Vandalismus auf die Unterkunft beschränkt , oder ob auch in der Nachbarschaft Scheiben zerstört wurden und dergleichen.
Auf jeden Fall kann man wohl mit Recht sagen, daß die Nachbarn dieser Unterkunft ihres Lebens nicht mehr so richtig froh sind. Sie müssen das Zusammenleben täglich neu aushandeln, und zwar mit Personen, mit denen man offensichtlich nicht verhandeln KANN.
Du kannst Dich nicht mit Leuten verständigen, denen alles scheißegal ist.
"Dabei wiederum soll insbesondere ein Bewohner immer wieder auffällig
geworden sein."
Es geht also im Wesentlichen um EINEN EINZIGEN Penner, der die gesamte Gegend terrorisiert. Die Sache wird ja immer spannender.
"Ob dieser nach wie vor im Ansgarweg wohnt, dazu will sich
die Verwaltung auf Nachfrage nicht äußern. Nur so viel: Die Situation
sei bekannt. Die Stadt versuche im Rahmen ihrer personellen Ressourcen
bestmöglich die Situation für alle Bürger zu lösen."
Man kann sich eine derart massive Verarschung eigentlich garnicht ausdenken.
"Die Situation sei bekannt."
Heißt soviel wie: "Die Stadt" tut einen Scheißdreck und wartet darauf, daß sämtliche Probleme weggehen, wenn endlich das NEUE Haus am Ansgarweg fertig ist:
"Unter anderem verwies man auf den geplanten Neubau am Ansgarweg und das
von Stadt, Kreis und Diakonie geplante Konzept „Housing First“, in
dessen Zuge ohnehin eine Betreuung der Einrichtung mit 1,5
Vollzeitstellen geplant ist. Die Bauarbeiten dazu laufen aktuell auf
Hochtouren."
Ich verstehe das richtig? Die bauen den Leuten da also NOCH EINE Obdachlosenunterkunft vor die Nase und sind der Meinung, daß dann "mit 1,5 Vollzeitstellen" alles gut wird?
Na dann - Glück auf!
Glückauf (als Ausruf „Glück auf!“) ist der deutsche Bergmannsgruß. Er beschreibt die Hoffnung der Bergleute, „es mögen sich Erzgänge auftun“ (Einkürzung der längeren Grußformel „Ich wünsche Dir Glück, tu einen neuen Gang auf“).
Oh, und... "„Glück ab!“ ist der Schlachtruf in der Bundeswehr im Fallschirmsprungwesen."
Du kannst Dir das alles eigentlich garnicht ausdenken.
Mit Google Maps kann man sich die Geschichte ganz prima von oben angucken, der rote Pfeil zeigt auf das Gebäude, welches man im ersten Bild von schräg vorne sieht:
Die Stadt hat da also diese "Obdachlosen"-Unterkunft auf ein absolutes Sahne-Grundstück mitten in die schicke, kleine Vorstadtsiedlung geklatscht, zusammen mit einem dicken, fetten Grundstück inklusive eines kleinen Parks.
Ja, aber wo sollte man so etwas denn auch sonst hinstellen? Etwa an den Stadtrand, ins Industriegebiet, auf ein Stück Brach-Land, so wie man das früher gemacht hat?
Das geht doch nicht, da würden sich die Untergebrachten bestimmt nicht wohl fühlen. (Als ob es die einen Scheißdreck interessieren würde, wo sie ihren Fusel inhalieren & bei lebendigem Leibe vermodern dürfen.)
Die Nachbarn in ihren netten Einfamilienhäusern waren sicherlich von vornherein total begeistert von dieser Maßnahme.
Jetzt wohnen sie halt da, in Spuckweite des abschaumigsten Abschaums, den diese Gesellschaft zu bieten hat & dürfen sich in ihren gepflegten Gärten den Duft verfaulender & verwesender Obdachloser um die Nasen wehen lassen.
Ich habe mal ein Jahr lang direkt neben einem Schweinezuchtbetrieb gewohnt - nach einer Weile riecht man das garnicht mehr.
Mit Street View kann man direkt vor das Gebäude zoomen & sich die beeindruckende Ansammlung von Müllcontainern ansehen, die für die paar Leute bereit steht & ganz sicher wöchentlich geleert wird.
Na klar steht auch schon ein Sperrmüll-Sofa da 😄. Sieht eigentlich bemerkenswert gut aus, dafür daß es vor einem "Obdachlosen"-Heim steht. Auf der Straße schlafen die in einem Geschäftseingang auf einem vollgekackten Stück Pappe, hier gibt's ein neues Sofa, wenn auf dem alten ein Rotweinfleck ist. Vielleicht ist das Leben doch ein Ponyhof - wenn man die Sache richtig anpackt, sich einfach um nichts mehr kümmert außer Körpergeruch zu produzieren, Fünfe gerade sein und die guten Samariter für alle seine irdischen Bedürfnisse sorgen lässt.
Die "normalen" Leute drum herum sind dafür so richtig gefickt, doppelt & dreifach.
Solange diese Kloake da ist, werden die nicht viel Spaß an ihren hübschen Häusern haben.
Handtuch werfen & Haus verkaufen oder vermieten ist auch nicht drin, weil dieses Geschwür nebenan die Preise drückt... hey, verrückte Idee: Vielleicht war ja genau DAS der Grund dafür, daß irgendwelche Entscheidungsträger diese Standortwahl getroffen haben - um billig an die umliegenden Grundstücke zu kommen. Wenn man sich die erstmal unter den Nagel gerissen haben, wird die Stinkbude platt gemacht und im nächsten Viertel wieder aufgebaut.
Sich gegen die Penner irgendwie wehren geht sowieso nicht. Was willst Du machen? Wenn Du einem von denen auf die Fresse haust, mußt Du damit rechnen, daß er Dich aus Rache zusammen mit Deinem Haus abfackelt. Oder Du findest Dich vor Gericht wieder, wegen Körperverletzung oder sogar Totschlag. Ich habe mal so einem alten Säufer, der mich angepöbelt hat, nur die flache Hand vor die Brust gestoßen - der Typ ist 5 Meter weit geflogen und blutend & bewußtlos liegen geblieben.
Gegen die Stadt können die auch nichts machen, weil, äh... siehe oben - die Stadt versucht ja schon im Rahmen ihrer personellen Ressourcen
bestmöglich die Situation für alle Bürger zu lösen.
Mehr ist halt nicht drin für Deine Steuergelder & Deine Wählerstimme, sorry.
Stell Dir einfach mal vor, DU würdest selbst mal auf der Straße landen, BürgerIn! Wärest Du da nicht FROH & GLÜCKLICH, wenn Dir jemand unter die Arme greift und Dir hilft wieder auf die Füße zu kommen?!
Na siehst Du! Und jetzt geh arbeiten.
Nick Fuentes hat in einem seiner Videos grad den Begriff "Anarcho-Tyrannei" für die Zustände in vielen Großstädten der USA benutzt: "We Are Living Under Multiracial Anarcho-Tyranny"
"Es gibt ein Wort dafür: Anarcho-Tyrannei.
Wir leben zunehmend in einem Zustand der Anarchie und Tyrannei, und wenn Sie in einer Großstadt leben, wissen Sie, wie sich das anfühlt. Anarcho-Tyrannei bedeutet, dass, wenn Sie ausgehen und Ihre Sachen im Auto lassen, in Ihr Auto eingebrochen wird und Ihre Sachen gestohlen werden. Wenn Sie nachts durch bestimmte Stadtteile fahren, wird Ihr Auto abgecheckt, es wird gestohlen und Sie werden nach Hause verfolgt und dort überfallen. Sie werden ausgeraubt. Es ist wie ein Zustand der Anarchie.
Gleichzeitig: Wenn Sie 11 km/h zu schnell fahren, werden Sie angehalten und mit einer Geldstrafe belegt...
Wir sind die Einzigen, von denen erwartet wird, daß sie sich an die Gesetze halten.
Anarchie für DIE, Tyrannei für UNS."
Dann geht er mal so richtig aus sich heraus:
"An diesem Punkt sollte es eine Revolution geben.
Und diese schwanzlutschenden FBI-Agenten werden Telegram-Gruppenchats erstellen, um 18-Jährige zu fangen, die ein verficktes 4chan-Meme posten.
HEY SCHWEINE! WARUM VERHAFTET IHR NICHT DIE VERFICKTEN VERBRECHER?!
Sie machen sich mehr Sorgen darüber, dass Kinder auf YouTube radikalisiert werden, diese verdammten Schweine, diese Beamten mit Dienstmarke und Waffe, als über diese verfickten Schwarzen, die Autos stehlen, Menschen erschießen und Menschen erstechen.
Wenn ihr keine Revolution wollt, dann macht eure verfickte Arbeit.
Wenn ihr keine Revolution wollt, dann fangt an, die Leute zu verhaften, die KEINE Steuern zahlen und sich NICHT an die Gesetze halten."
Diese Anarcho-Tyrannei breitet sich, wie zB an diesem kleinen, beiläufigen Artikel oben zu erkennen ist, auch hier zu Lande aus & ich weiß noch nicht mal, ob ich das schlecht finden soll.
Klar, hier ist nicht Amerika. Aber hier ist es eigentlich sogar noch schlimmer.
Hier wohnt der kriminelle Abschaum nicht in einem anderen Stadtteil, sondern wird Dir von der Stadtverwaltung direkt auf das Nachbargrundstück geschissen - finanziert von Deinen Steuergeldern.
Es wird noch eine Weile dauern, aber irgendwann kommt halt endgültig der Moment, ab dem entweder Jeder macht was er will oder alle machen was ein paar Wenige sagen.
Das hier ist nicht Amerika, sondern ein kleines, mit Arschlöchern randvoll gestopftes Scheiß-Land, umzingelt von anderen kleinen, mit Arschlöchern randvoll gestopften Scheiß-Ländern.
Hier wird es keine Anarchie geben, sondern eine Tyrannei.
Damit komme ich auf meine alten Tage besser klar als mit allem anderen, den Status Quo eingeschlossen.
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