Dienstag, 12. September 2023

Die Hölle, das sind die Anderen

Heute bin ich zufällig auf die "Was sonst noch in Berlin geschah..."-Seite der Morgenpost gestoßen & ich muß schon sagen - es ist beachtlich, was da so los ist.
(Und das sind nur die Sachen die bekannt werden bzw über die sie sich überhaupt noch trauen zu berichten.)

"Ein Mann hat am Freitag in Marzahn einen 39-Jährigen mit Macheten angegriffen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, soll der 27-Jährige den 39-Jährigen gegen 19.45 Uhr auf einem Platz an der Marzahner Promenade mit zwei Macheten mehrfach auf Kopf, Rumpf und Beine geschlagen haben. Der 39-Jährige konnte die Flucht ergreifen und sich so vor weiteren Angriffen retten. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verdächtige setzte sich hingegen auf eine Parkbank in der Nähe des Tatortes. Polizisten nahmen ihn dort fest. Bei ihm fanden sie zwei Macheten, die er in einer Tasche verwahrt hatte, und beschlagnahmten diese. Eine Alkoholtest bei dem Angreifer ergab einen Wert von rund drei Promille. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, in dem er einem Psychiater vorgestellt wurde. Dieser veranlasste eine stationäre Aufnahme des 27-Jährigen." (MoPo)

 
"Berlin. Die Bundespolizei sucht nach einem Angriff auf einen Obdachlosen nach Zeugen. In der Nacht zu Samstag um 4.41 Uhr bemerkten Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn in einer S-Bahn der Linie 7 am Bahnhof Zoologischer Garten einen schlafenden Obdachlosen, in dessen Hals eine Kuchengabel steckte. Die Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich.

Aufgrund sprachlicher Barrieren und der Alkoholisierung des Opfers, konnte der Mann zunächst keine Angaben zum Tathergang machen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen." (MoPo)

"Nach einem schweren Unfall in Berlin-Tempelhof behindern Gaffer den Rettungseinsatz – und veralbern im Netz das verletzte Unfallopfer...

Im Verlauf der Rettungsmaßnahmen und der Unfallbearbeitung sammelten sich bis zu 50 Personen rund um die Unfallstelle. Viele der Personen machten Fotos und Videos. Darüber hinaus kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Gaffern sowie zu einem Streit zwischen einem 20 Jahre alten Gaffer und einem 37 Jahre alten Ersthelfer.

Gegen den 20-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, der unterlassenen Hilfeleistung sowie des Verdachts der Verletzung des persönlichen Lebensbereiches und Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen eingeleitet, hieß es von der Polizei.

Nur durch zusätzliches Alarmieren von bis zu 30 zusätzlichen Polizisten konnte die Situation beruhigt und ein gesicherter Ablauf der Rettungsmaßnahmen gewährleistet werden. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme blieb die Kreuzung sowie die Auf- und Abfahrt der A100 in Richtung Süden bis gegen 20.45 Uhr gesperrt." (MoPo)

"Ein Supermarkt am Richard-von Weizsäcker-Platz in Schöneberg ist am Freitag gegen 17.50 Uhr überfallen worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, soll ein 21 Jahre alte Angestellter an der Kasse gesessen haben, als ein Mann auf ihn zukam. Unter der Forderung, die Kasse zu öffnen, soll der Räuber mehrfach mit beiden Fäusten auf ihn eingeschlagen haben. Ein an der Kasse wartender 65-jähriger Kunde soll daraufhin den Verdächtigen mit einem Schraubendreher attackiert haben. Der Unbekannte soll dennoch weiter auf den Mitarbeiter eingeschlagen und aus der inzwischen geöffneten Kasse Geld entnommen haben. Danach flüchtete er.

Der 21-Jährige erlitt Kopfverletzungen. Er wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen wegen Raubes führt die Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd). Gegen den 65-jährigen Kunden wurde von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an." (MoPo)

"Die Wohnungsnot in Berlin ist bekanntermaßen groß. Diesen Umstand machen sich vermehrt Betrüger zunutze, warnt die ING-Bank.
Aufgefallen ist die neue Masche Alexandra Schiefer, Leiterin Betrugsprävention bei der ING Deutschland, erstmals im ersten Quartal dieses Jahres – mit steigender Tendenz und nahezu ausschließlich in Berlin und Umland. „Rund 100 Fälle sind inzwischen allein bei der ING-Bank registriert worden“, sagt Schiefer...

Nimmt der Bewerber dann Kontakt mit den vermeintlichen Vermietern oder Hausverwaltern auf, bekommt er in der Regel eine freundliche Antwort. Beispielsweise mit dem folgenden Hinweis: „Die Besichtigungstermine werden, wegen Corona, automatisiert vergeben. Sie müssen sich hierzu bei unserem Partner (Deutsche Post) verifizieren und erhalten anschließend ihren Besichtigungstermin“, heißt es in den Annoncen etwa.

Besonders glaubwürdig wirkten diese Nachrichten vor allem durch eine persönliche Vorgangsnummer und den Verweis auf die Deutsche Post als Partnerunternehmen, sagt Schiefer. Hinzu komme, dass es sich um eine echte Legitimierung handelt, bei der die Deutsche Post tatsächlich involviert ist. Doch anstatt sich für einen Besichtigungstermin zu verifizieren, eröffnen die Wohnungssuchenden irrtümlich ein Girokonto, auf das nur die betrügenden Personen Zugriff haben." (MoPo)


"Berlin. Ein Streit zwischen zwei Familien in Kreuzberg ist in die nächste Runde gegangen: Nachdem es bereits am Freitag eine Massenschlägerei auf dem Mehringplatz gab, musste die Polizei am Samstag erneut anrücken. "Uns liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, dass es sich um Familien aus dem Clan-Milieu handelt", sagte ein Polizeisprecher.

Wie die Behörde mitteilte, soll am Samstag gegen 16.45 Uhr eine Gruppe von rund 20 Männern – bewaffnet mit Metallstangen, Holzlatten und Pfefferspray – eine Gruppe von ungefähr 15 Jugendlichen auf dem Mehringplatz verfolgt haben. Als die Polizisten eintrafen, flüchteten beide Gruppen in unterschiedliche Richtungen.

Doch damit nicht genug. Gegen 17 Uhr trafen rund 100 Personen auf dem Mehringplatz aufeinander. Nach verbalen Streitigkeiten und Provokationen der jeweiligen Familienoberhäupter entbrannte eine Auseinandersetzung, bei der ungefähr 70 Personen mit Fäusten aufeinander einschlugen. Polizisten, die noch vor Ort waren, mussten Zwangsmaßnahmen und Reizstoff einsetzen, um die Gruppen voneinander zu trennen und die Auseinandersetzung zu beenden. Weitere Einsatzkräfte wurden hinzugerufen, um die Lage zu beruhigen. Verletzte soll es nicht gegeben haben." (MoPo)


Tja, Mensch... wenn man das so liest, dann kann man doch verdammt froh sein, daß "Die da oben" alles im Griff haben & daß die schon wissen was gut + richtig für "uns" ist & daß es nur noch ein paar winziger Drehungen an diversen Stellschrauben sowie ein paar weniger Gesetze & Verordnungen bedarf bis alles gut ist und "wir" hier alle im Paradies auf Erden leben.




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