Mittwoch, 8. April 2026

Angst & Schrecken im Speckgürtel



"Hallo, Nachbarn! Nette Nachbarschaft haben Sie da in Ihrem netten kleinen Dorf!
Sagen Sie, da wir grad so nett plaudern - Sie haben doch ganz sicher kein Problem damit, wenn wir mitten in Ihre nette Nachbarschaft ein "Kinderheim für zwölf männliche Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen" setzen.
Das könnte doch wirklich total nett werden!"

"Die zukünftige Nachbarschaft ist aufgeschreckt, und es brodelt. Auslöser ist die Absicht der privaten Flensburger Jugendhilfeeinrichtung „Haus Regenbogen“, in Wees in einem Gebäude an der Straße „Am Bahnhof“ ein Kinderheim für die Betreuung von zehn Jungen ab sechs Jahren zu eröffnen. Hinzukommen sollen zwei männliche Jugendliche ab 16, die jeweils in eigenen Apartments wohnen.

Die jungen Menschen wurden zuvor aus schwierigen familiären Verhältnissen herausgenommen. Ziel der Einrichtung ist es, sie dabei zu begleiten und darauf vorzubereiten, später ihr Leben selbstständig und selbstverantwortlich zu führen." (wayback machine)


Die Nachbarn so:
"Fickt Euch selbst! Fickt Euch doppelt & fickt Euch dreifach! Steckt Euch Eure verschissenen kleinen Terror-Blagen dorthin, wo die Sonne niemals reinscheint. Und jetzt verpisst Euch!"

Ein Jahr später dann:


"Womit die Jugendhilfeeinrichtung jedoch nicht gerechnet hatte, war der Protest aus der direkten Nachbarschaft. In einem Rundschreiben an die Weeser und in einer E-Mail an Bürgermeister Michael E. bemängelten die Nachbarn fehlende Transparenz und äußerten Sicherheitsbedenken."

Ja, damit konnte man ja auch wirklich nicht rechnen!
Daß diese Dorf-Nazis da etwas dagegen haben könnten, zukünftig direkt neben einem Dutzend von asozialen Gören zu wohnen, die auf dem Weg sind, möglicherweise irgendwann "später ihr Leben selbstständig und selbstverantwortlich zu führen" & auf diesem Weg soviel Scheiße bauen werden wie sie nur können, weil sie praktisch keine Konsequenzen zu befürchten haben - schließlich kommen sie ja aus schwierigen Verhältnissen & können nichts dafür.

"Mit dieser Form der Gegenwehr habe zuvor keiner gerechnet. „Wir betreiben bereits Kinderheime in anderen Wohngebieten, zum Beispiel in Handewitt. Dort sind wir sehr willkommen“, erzählt Ulrike R.. Es habe sie sehr geärgert, wie die Gegner des Kinderheims über die stets betreuten Kinder und Jugendlichen gesprochen haben. Eigentlich sollten diese in dem geplanten Kinderheim eine Zuflucht vor den schwierigen Verhältnissen, aus denen sie kommen, erhalten – einen Ruhepol." (shz.de)

Ein "Ruhepol", wie?

"Doch daraus wird jetzt nichts: Der Protest hat dazu geführt, dass die Jugendhilfeeinrichtung ihre Pläne ad acta gelegt hat. Das Haus in der Straße Am Bahnhof steht wieder zum Verkauf. „Wir haben uns dazu entschieden, weil wir es den Kindern nicht zumuten wollten, in solch einer Nachbarschaft zu leben“, sagt Ulrike R.."

Ha ha ha, wie geil.
"Ihr seid nicht gut genug für unsere Problemkinder!"


Irgendwann sind die Leute scharenweise aus den Dörfern in die Städte gezogen, weil es da nicht so langweilig war und Jobs gab, bei denen man nicht an jedem verfickten Tag des Jahres morgens um 4 aufstehen musste.

Dann wurde es ihnen in der Stadt zu voll, zu laut, zu dreckig, zu asozial, und weil sich Kreti & Pleti ein Automobil leisten konnte, sind sie wieder in die Dörfer gezogen, haben sich da ihre beschissene kleine Speckgürtel-Idylle gebaut und sind halt zum arbeiten, einkaufen und so weiter in die Stadt gefahren.

Mittlerweile sind diese Städte derartig vollgeschissen mit humanoidem Sondermüll, daß sie damit anfangen, diesen genetischen Ausschuß in die Speckgürtel abzusondern.

Ob es den Kindern unter den Fittichen der Bessermenschen besser gehen wird als in den "
schwierigen familiären Verhältnissen", aus denen sie "herausgenommen" wurden?

Aus dem "Herzlich Willkommen" eines Kinderhauses der Gutmenschen GbR "nur für Mädchen" in einem "großen Einfamilienhaus in direkter Wald- und Strandnähe. Kindern und Jugendlichen wird hier ermöglicht zu lernen, Einsicht in ihr eigenes Handeln zu entwickeln und die daraus entstehenden Konsequenzen zu tragen." (hausregenbogen.com):

"Wenn man sich das Essen selber auffüllt, muss die Portion aufgegessen werden."
"Wir reden nicht mit vollem Mund."



 

 

 

 

 

 

 

 

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