Nach dem Ficken (eine unaufgeregte Nachmittags-Nummer auf meinem Sofa in den frühen 2000er Jahren) liegen wir noch eine Weile nackt nebeneinander, ich spiele mit der Hand träge zwischen ihren Beinen herum - da ist alles schön naß und ich nutze die Gunst der Stunde & schiebe meinen Mittelfinger bis zum zweiten Fingerglied in das Loch zwischen ihren kleinen, festen Arschbacken.
Normalerweise reagiert sie auf solche Übergriffe genervt bis aggressiv, aber im Moment ist sie milde gestimmt und springt mir nicht ein weiteres Mal buchstäblich mit dem nackten Arsch ins Gesicht.
Sie fragt nur spöttisch, aber gar nicht mal unfreundlich:
"Na... wie tief traust Du Dich?"
Es gab eine Zeit, da spürte ich es schlagen,
Wie eine Kriegstrommel, tief in der Brust.
Der Rhythmus war jeden Tag anders,
Mal war es Leiden, dann Lebenslust.
Jetzt umhüllt mich die Stille,
Wie ein kalter, leerer Raum.
Kein Feuer mehr, dem ich mich hingeb',
Nur ein Schatten des Schmerzes im Traum.
Ich press' meine Hand gegen die Leere,
Wo mein Herz einst schrie und brannte.
Ich fühl' keine Liebe, ich kann nicht mal hassen,
Bin nur ein Geist auf einsamen Gassen.
Ein Phantomschmerz brennt, wo du einst verweilt,
Eine offene Wunde, die einfach nicht heilt.
Ich bin überwach, doch ich spüre kein Leben,
Meine Seele hat sich dem Dunklen ergeben.
Kein Feuer um darin zu versinken,
Kein Wasser um drin zu ertrinken.
Ich denk' an die Zeit, als ich noch was spürte,
Deinen Atem noch neben mir hörte.
Jetzt ist die Leere alles, was bleibt,
Nicht einmal Schmerz, der mich noch treibt.
Ich gäb' diese Taubheit für immer her,
Für einen Atemzug, schmerzhaft und schwer.
Denn wenigstens spürte ich damals die Glut,
Eines Herzens voll kochendem Blut.
Ich fühl' keine Liebe, ich kann nicht mal hassen,
Bin nur ein Geist auf einsamen Gassen.
Ein Phantomschmerz brennt, wo du einst verweilt,
Als hätte ein Messer mein Leben zerteilt.
Ich bin überwach, doch ich spüre kein Leben,
Meine Seele hat sich dem Dunklen ergeben.
Kein Feuer um darin zu versinken,
Kein Wasser um drin zu ertrinken.
War es besser, mit den Schmerzen zu leben?
Oder ist diese Leere ein Segen?
Könnte ich wählen, wie wär meine Wahl,
Wäre es Stein oder wäre es Qual?
Ich fühl' keine Liebe, ich kann nicht mal hassen,
Bin nur ein Geist auf einsamen Gassen.
Ein Phantomschmerz brennt, wo du einst gewesen,
Und ich weiß ich werd nie genesen.
Ich bin überwach, doch ich spüre kein Leben,
Meine Seele hat sich dem Dunklen ergeben.
Kein Feuer um darin zu versinken,
Kein Wasser um drin zu ertrinken.
Da ist ein Phantom in meiner Brust,
Wo mein Herz einmal gewesen ist.
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