"Homophober Angriff in Hotel: Mutter und Bruder attackieren 21-Jährigen und Partner
München – In einem Hotel in Unterhaching ist in der Nacht von Sonntag, 7. Juni 2026, auf Montag, 8. Juni 2026, ein 21-Jähriger angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei München sollen die 51-jährige Mutter des Mannes und sein 23-jähriger Bruder ihn gegen 4.45 Uhr aus homophober Motivation attackiert haben. Der 21-Jährige und sein 23-jähriger Partner wurden leicht verletzt.
Das Paar, ein 21-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Bulgarien und ein 23-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München, hatte in dem Hotel übernachtet. Gegen 4.45 Uhr gelangten die 51-Jährige und der 23-Jährige, beide ebenfalls bulgarische Staatsangehörige mit Wohnsitz in München, in das Hotelzimmer.
Wie die Polizei München mitteilte, soll die 51-Jährige eine Schere verwendet und damit mehrfach in Richtung des 21-Jährigen gestochen haben. Der 23-jährige Tatverdächtige soll den Mann zudem mit Fäusten und einer Bratpfanne geschlagen haben.
Durch Hilferufe wurde ein Mitarbeiter des Hotels auf die Situation aufmerksam und verständigte den Polizeinotruf 110. Daraufhin verließen die beiden Tatverdächtigen das Hotel. Beim Eintreffen der Polizeibeamten konnten sie nicht mehr vor Ort angetroffen werden.
Im weiteren Verlauf traf die Polizei die 51-Jährige und den 23-Jährigen an ihren Wohnsitzen in München an und nahm beide fest. Gegen sie wurde unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung Anzeige erstattet. Im Zuge der weiteren Ermittlungen beantragte die zuständige Behörde Haftbefehle wegen versuchter Tötung. Die beiden Tatverdächtigen wurden am Freitag festgenommen, einem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, berichtet Welt.de.
Der 21-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein 23-jähriger Partner benötigte vor Ort keine weitere medizinische Versorgung.
Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen." (foerde.news)
Aus dem Welt-Artikel:
"Die beiden Tatverdächtigen wurden später an ihrer Wohnadresse
festgenommen und zunächst wieder entlassen, später aber wieder
festgenommen. Da sich die ersten Anhaltspunkte für eine homophobe
Tatmotivation bestätigten, übernahm die Generalstaatsanwaltschaft in
München die Ermittlungen."
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.