Beste Überschrift ever:
"Verlobter, Polizei und Wildhüter schauten zu: Bär fraß Frau im Altai-Gebirge."
"Gleich drei Vorfälle mit Bären hat es russlandweit in der Nacht von
Dienstag auf Mittwoch gegeben. Einer davon, im Altai-Gebirge, endete
tödlich und wirft Fragen über das Verhalten von Polizei und Wildhütern
auf."
In der Tat, ja - das wirft Fragen auf.
Haben die wenigstens beim Zugucken ein Video gemacht & das irgendwo gepostet?
Ich finde es nur fair, daß so ein Bär sich ab & zu einen von diesen Zweibeinern einverleibt, die gern zum Zeitvertreib schwer bewaffnet durch die Gegend ziehen und Bären erschiessen:
"Seit meiner ersten Jagdreise in den Altai haben mich seine Schönheit und sein legendärer Wildreichtum gefesselt. Steinböcke und Argalis ziehen dort ihre Fährten und 4 Hirscharten: Maral und Elch, Sibirischer Rehbock und Moschustier. Wolf, Luchs, Fuchs und Bär durchstreifen die Berge. Damals habe ich viel gesehen und kam doch ohne Beute nach Hause. Nun bin ich zurück im Südaltai, 5 Reitstunden von der kasachischen Grenze entfernt. Die Bären haben mir keine Ruhe gelassen. Die mythischen Herrscher im Gebirge – unvorstellbar stark, vorsichtig und stets gefährlich.
Eben treffen wir nach 6-stündigem Ritt am einsamen Camp ein, einem urigen Blockhaus am Fluss, 1.200 Meter hoch gelegen. Nur Oberjäger Jewgeni hat seinen Schimmel den Steilhang emporgejagt. Jetzt galoppiert er herbei: Direkt über uns treibt sich ein starker Bär herum. Schon reiten Jagdfreund Jürgen und ich mit unseren Guides die nächsten beiden Seitentäler hoch. Kaum liege ich neben Misha, dem Chef, im Gras, fallen auch schon Schüsse. In den ersten 30 Minuten seiner Jagdreise hat Jürgen einen kapitalen 15-jährigen Braunen erlegt, stehend freihändig auf 60 Schritt. Den Alten der Berge, mit abgeschliffenen Zähnen und riesigen Krallen an den Vorderpranken.
„Er lag da wie eine Sphinx und schaute mich an“, sagt Jürgen. Fortan wird er sich im Camp in der Frühlingssonne fläzen und mit unserer Dolmetscherin Aljona Speisepläne entwerfen. Als Arzt weiß er, worauf es jetzt ankommt: Puls ruhig halten und sich nicht wundliegen.
Nun zeigt die Jagdhorde ihren Ehrgeiz, auch mich zu Schuss zu bringen."
(Jagen weltweit 2/2012/pdf)
Diese "Jäger" sind schon ein ekelhaftes Pack.
Ebenfalls aus "Jagen weltweit,2012":
"Ehefrau statt Fuchs erschossen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.