Dienstag, 4. Januar 2022

krank

"Die Kranken sind die größte Gefahr für die Gesunden; nicht von den Stärksten kommt das Unheil für die Starken, sondern von den Schwächsten. Weiß man das?...

Die Krankhaften sind des Menschen große Gefahr: nicht die Bösen, nicht die »Raubtiere«. Die von vornherein Verunglückten, Niedergeworfnen, Zerbrochenen – sie sind es, die Schwächsten sind es, welche am meisten das Leben unter Menschen unterminieren, welche unser Vertrauen zum Leben, zum Menschen, zu uns am gefährlichsten vergiften und in Frage stellen. Wo entginge man ihm, jenem verhängten Blick, von dem man eine tiefe Traurigkeit mit fortträgt, jenem zurückgewendeten Blick des Mißgebornen von Anbeginn, der es verrät, wie ein solcher Mensch zu sich selber spricht – jenem Blick, der ein Seufzer ist! »Möchte ich irgend jemand anderes sein!« so seufzt dieser Blick: »aber da ist keine Hoffnung. Ich bin, der ich bin: wie käme ich von mir selber los? Und doch – habe ich mich satt!«...

Auf solchem Boden der Selbstverachtung, einem eigentlichen Sumpfboden, wächst jedes Unkraut, jedes Giftgewächs, und alles so klein, so versteckt, so unehrlich, so süßlich. Hier wimmeln die Würmer der Rach- und Nachgefühle; hier stinkt die Luft nach Heimlichkeiten und Uneingeständlichkeiten; hier spinnt sich beständig das Netz der bösartigsten Verschwörung – der Verschwörung der Leidenden gegen die Wohlgeratenen und Siegreichen, hier wird der Aspekt des Siegreichen gehaßt...

Der Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«). Man blicke in die Hintergründe jeder Familie, jeder Körperschaft, jedes Gemeinwesens: überall der Kampf der Kranken gegen die Gesunden – ein stiller Kampf zumeist mit kleinen Giftpulvern, mit Nadelstichen, mit tückischem Dulder-Mienenspiele, mitunter aber auch mit jenem Kranken-Pharisäismus der lauten Gebärde, der am liebsten »die edle Entrüstung« spielt...

Das sind alles Menschen des Ressentiment, diese physiologisch Verunglückten und Wurmstichigen, ein ganzes zitterndes Erdreich unterirdischer Rache, unerschöpflich, unersättlich in Ausbrüchen gegen die Glücklichen und ebenso in Maskeraden der Rache, in Vorwänden zur Rache: wann würden sie eigentlich zu ihrem letzten, feinsten, sublimsten Triumph der Rache kommen? Dann unzweifelhaft, wenn es ihnen gelänge, ihr eignes Elend, alles Elend überhaupt den Glücklichen ins Gewissen zu schieben: so daß diese sich eines Tags ihres Glücks zu schämen begännen und vielleicht untereinander sich sagten »es ist eine Schande, glücklich zu sein! es gibt zu viel Elend!«... Aber es könnte gar kein größeres und verhängnisvolleres Mißverständnis geben, als wenn dergestalt die Glücklichen, die Wohlgeratenen, die Mächtigen an Leib und Seele anfingen, an ihrem Recht auf Glück zu zweifeln. Fort mit dieser »verkehrten Welt«! Fort mit dieser schändlichen Verweichlichung des Gefühls!

Daß die Kranken nicht die Gesunden krank machen – und dies wäre eine solche Verweichlichung –, das sollte doch der oberste Gesichtspunkt auf Erden sein – dazu aber gehört vor allen Dingen, daß die Gesunden von den Kranken abgetrennt bleiben, behütet selbst vor dem Anblick der Kranken, daß sie sich nicht mit den Kranken verwechseln. Oder wäre es etwa ihre Aufgabe, Krankenwärter oder Ärzte zu sein?... Aber sie könnten ihre Aufgabe gar nicht schlimmer verkennen und verleugnen – das Höhere soll sich nicht zum Werkzeug des Niedrigeren herabwürdigen, das Pathos der Distanz soll in alle Ewigkeit auch die Aufgaben auseinanderhalten! Ihr Recht, dazusein, das Vorrecht der Glocke mit vollem Klange vor der mißtönigen, zersprungenen, ist ja ein tausendfach größeres: sie allein sind die Bürgen der Zukunft, sie allein sind verpflichtet für die Menschen-Zukunft.

Was sie können, was sie sollen, das dürften niemals Kranke können und sollen: aber damit sie können, was nur sie sollen, wie stünde es ihnen noch frei, den Arzt, den Trostbringer, den »Heiland« der Kranken zu machen?... Und darum gute Luft! gute Luft! und weg jedenfalls aus der Nähe von allen Irren- und Krankenhäusern der Kultur! Und darum gute Gesellschaft, unsre Gesellschaft! Oder Einsamkeit, wenn es sein muß! Aber weg jedenfalls von den üblen Dünsten der inwendigen Verderbnis und des heimlichen Kranken-Wurmfraßes!... Damit wir uns selbst nämlich, meine Freunde, wenigstens eine Weile noch gegen die zwei schlimmsten Seuchen verteidigen, die gerade für uns aufgespart sein mögen – gegen den großen Ekel am Menschen! gegen das große Mitleid mit dem Menschen!"
(F. Nietzsche - Jenseits von Gut & Böse_Zur Genealogie der Moral _Dritte Abhandlung: Was bedeuten asketische Ideale_14)

Eine ziemlich gute Zusammenfassung der aktuellen "Gesellschaft", denke ich.


Wobei man noch bedenken muß, daß dieses Buch im Jahre 1886 herausgebracht wurde.
Damals gab es nicht annähernd so viele Möglichkeiten wie heute, sich durch eigenes Fehlverhalten zu einem Schwerbehinderten zu machen & dafür noch belohnt zu werden - auf Kosten der Allgemeinheit und vor allem auf Kosten der Gesunden.
"Bezahlt von Ihrer Gesundheitskasse!"

Was Nietzsche wohl gesagt hätte wenn dieser fette Cyborg hier an ihm vorbeigerollt wäre...


Zu seiner Zeit gab es in ganz Deutschland vielleicht auch hier & da solche Mastschweine - aber das waren dann wohl entweder Jahrmarkts-Attraktionen
("Sehen Sie, staunen Sie: Die DICKE Kunigunde!!!")
oder irgendwelche Oberschichts-Monster die sich sowas erlauben konnten
("Je nun, die Prinzessin hat halt schwere Knochen und sie ißt sehr gerne, meiner Treu.").

Heute stellst Du Dich irgendwo an die Straße, wartest ein paar Minuten & schon rollt so ein Vieh an Dir vorbei.
Und anscheinend findet Jeder das absolut normal & in Ordnung.

Diese kaputte Gesellschaft ist überhaupt nicht an der Gesundheit ihrer Mitglieder interessiert.
Dieses kranke System funktioniert überhaupt nur, wenn Kranke in einem ausreichenden Maße vorhanden sind - und weil es immer noch nicht genug sind, die sich zu unförmigen Klumpen gefressen oder ihrem Körper sonstwie einen schwerwiegenden Dauerschaden zugefügt haben, werden mittlerweile sogar symptomfreie Gesunde kurzerhand zu Kranken erklärt & am Besten noch zwangsweise behandelt.

Eine richtige, echte, tödliche Seuche mit einer mindestens 90prozentigen Letalität wäre ein Segen & vielleicht die letzte Chance für das Überleben des Homo sapiens, bevor alles den Bach runtergeht.
Die Frage ist, ob dieses Überleben überhaupt wünschens- & erstrebenswert ist.


VHEMT

The Voluntary Human Extinction Movement

Man blicke in die Hintergründe jeder Familie, jeder Körperschaft, jedes Gemeinwesens: überall der Kampf der Kranken gegen die Gesunden – ein stiller Kampf zumeist mit kleinen Giftpulvern, mit Nadelstichen, mit tückischem Dulder-Mienenspiele, mitunter aber auch mit jenem Kranken-Pharisäismus der lauten Gebärde, der am liebsten »die edle Entrüstung« spielt. Bis in die geweihten Räume der Wissenschaft hinein möchte es sich hörbar machen, das heisere Entrüstungs-Gebell der krankhaften Hunde, die bissige Verlogenheit und Wut solcher »edlen« Pharisäer

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1224346-friedrich-nietzsche-der-wille-der-kranken-irgendeine-form-der-uberleg/
er Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt[864] für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«).

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1224346-friedrich-nietzsche-der-wille-der-kranken-irgendeine-form-der-uberleg/
er Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt[864] für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«).

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1224346-friedrich-nietzsche-der-wille-der-kranken-irgendeine-form-der-uberleg/
er Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt[864] für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«). Man blicke in die Hintergründe jeder Familie, jeder Körperschaft, jedes Gemeinwesens: überall der Kampf der Kranken

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1224346-friedrich-nietzsche-der-wille-der-kranken-irgendeine-form-der-uberleg/
Der Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt[864] für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«). Man blicke in die Hintergründe jeder Familie, jeder Körperschaft, jedes Gemeinwesens: überall der Kampf der Kranken gegen die Gesunden – ein stiller Kampf zumeist mit kleinen Giftpulvern, mit Nadelstichen, mit tückischem Dulder-Mienenspiele, mitunter aber auch mit jenem Kranken-Pharisäismus der lauten Gebärde, der am liebsten »die edle Entrüstung« spielt. Bis in die geweihten Räume der Wissenschaft hinein möchte es sich hörbar machen, das heisere Entrüstungs-Gebell der krankhaften Hunde, die bissige Verlogenheit und Wut solcher »edlen« Pharisäer (– ich erinnere Leser, die Ohren haben, nochmals an jenen Berliner Rache-Apostel Eugen Dühring, der im heutigen Deutschland den unanständigsten und widerlichsten Gebrauch vom moralischen Bumbum macht:

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1224346-friedrich-nietzsche-der-wille-der-kranken-irgendeine-form-der-uberleg/
Der Wille der Kranken, irgendeine Form der Überlegenheit darzustellen, ihr Instinkt[864] für Schleichwege, die zu einer Tyrannei über die Gesunden führen – wo fände er sich nicht, dieser Wille gerade der Schwächsten zur Macht! Das kranke Weib insonderheit: niemand übertrifft es in Raffinements, zu herrschen, zu drücken, zu tyrannisieren. Das kranke Weib schont dazu nichts Lebendiges, nichts Totes, es gräbt die begrabensten Dinge wieder auf (die Bogos sagen: »das Weib ist eine Hyäne«). Man blicke in die Hintergründe jeder Familie, jeder Körperschaft, jedes Gemeinwesens: überall der Kampf der Kranken gegen die Gesunden – ein stiller Kampf zumeist mit kleinen Giftpulvern, mit Nadelstichen, mit tückischem Dulder-Mienenspiele, mitunter aber auch mit jenem Kranken-Pharisäismus der lauten Gebärde, der am liebsten »die edle Entrüstung« spielt. Bis in die geweihten Räume der Wissenschaft hinein möchte es sich hörbar machen, das heisere Entrüstungs-Gebell der krankhaften Hunde, die bissige Verlogenheit und Wut solcher »edlen« Pharisäer (– ich erinnere Leser, die Ohren haben, nochmals an jenen Berliner Rache-Apostel Eugen Dühring, der im heutigen Deutschland den unanständigsten und widerlichsten Gebrauch vom moralischen Bumbum macht:

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1224346-friedrich-nietzsche-der-wille-der-kranken-irgendeine-form-der-uberleg/

Sonntag, 2. Januar 2022

Revolutionary movements / Revolutionäre Bewegungen

"In Neapel, Italien, hat der Bürgermeister unter Verweis auf COVID zum zweiten Mal in Folge ein Verbot von Feuerwerkskörpern für die Silvesternacht angekündigt. Dies war die Reaktion der Bürger."

You have to realize this:
These "elites" have managed to make the average normie asshole behavior, such as
throwing firecrackers, producing noise/garbage/smell, acting like an antisocial toddler, and so on,
look like a revolutionary act.
Good job, you may applaud.
__________

Das muß man sich mal klarmachen:
Diese "Eliten" haben es hinbekommen, das durchschnittliche Normie-Arschloch-Verhalten, wie
Herumböllern, Lärm/Müll/Gestank produzieren, sich wie ein asoziales Kleinkind aufführen und so weiter,
wie einen revolutionären Akt aussehen zu lassen.
Gute Arbeit, da kann man schon mal klatschen.


No one could have foreseen this...
who could have expected it?
obviously NOT those figures who want to introduce a New World Order & enslave the population.
One might actually come to the conclusion
- there are no "elites" with sinister plans at all
or
- that these "elites" are quite stupid & incompetent
or
- that they want to use the Normie masses to lay everything in rubble & ashes.
__________

Das konnte doch keiner ahnen...
wer konnte denn nur damit rechnen?
Also jedenfalls anscheinend NICHT jene Gestalten, die eine Neue Weltordnung einführen & die Bevölkerung versklaven wollen.

Man könnte schon auf den Gedanken kommen,
- daß es gar keine "Eliten" mit finsteren Plänen gibt
oder
- daß diese "Eliten" ziemlich doof & inkompetent sind
oder
- daß sie die Normie-Masse dazu benutzen wollen um alles in Schutt & Asche zu legen.

Gute Nacht


So sieht es dann aus, wenn dieser Drecks-Staat in die Knie geht.
(Falls youtube dieses historische Dokument entfernt, hier ein upload auf rumble.)
Was Du dafür brauchst ist kein Terroranschlag, keine Demonstration, keine Systemänderung - es reicht völlig aus wenn da einfach genug Leute herumstehen & die Staatsgewalt auslachen.
Dabei ist es hilfreich, wenn der Großteil dieser Leute aus Neubürgern besteht.

Diese armseligen Wichser.
Wie dieser impotente kleine Knecht mit seiner Kinderstimme am Anfang über den Lautsprecher herumquäkt & mit Anzeigen wegen Ordnungwidrigkeit droht, während die Hälfte der Anwesenden sein Gefiepe überhaupt nicht versteht & der Rest ganz einfach darauf scheißt.
Wie sie sich da zurückziehen, mit ihren lächerlichen Gummiknüppeln im Anschlag, während sie ausgelacht werden & der Mob ganz genau weiß daß er sie jederzeit einfach massakrieren kann und dann niemand mehr da ist um ihn dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Mob will da eben einfach nur ein wenig feiern & sich dabei nicht von diesen Kartoffelknechten stören lassen.
Der Mob kann allerdings auch jederzeit Ernst machen, wenn er dazu gebracht oder getrieben wird.

In den Niederlanden geht es etwas robuster zu

allerdings haben sie es in diesen Fällen auch hauptsächlich mit Normalbürgern bei Tageslicht zu tun.
Gegenüber einer Versammlung wie in Hamburg, bei der die Mehrzahl vermutlich Messer und illegale Böller einstecken hat, würden die genauso feige den Schwanz einziehen wie ihre erbärmlichen doitschen Gegenstücke.

Ebenfalls in Amsterdam wurde ja auch staatlicherseits ein Feuerwerksverbot ausgesprochen & so sah es dann zum Jahreswechsel dort aus:

 

Die Leute haben sich den Scheiß eben im Nachbarland gekauft und es dann krachen lassen.
Hier war es ähnlich - der Verkauf wurde verboten, und zwar so spät daß viele Verkäufer wie im letzten Jahr schon auf der bestellten Ware saßen & die nicht loswerden konnten.
Also sind die Normies scharenweise nach Dänemark gefahren & haben sich da eingedeckt.
In der Folge hast Du jetzt als Ergebnis, daß hier Geschäftsleute pleite gehen & massenhaft Explosivstoffe aufwendig vernichtet und entsorgt werden müssen, während andererseits die Großhersteller in China oder wo auch immer auf ihre Kosten gekommen sind.
Mit Dummheit & Planlosigkeit alleine ist das Alles nicht mehr zu erklären.

Jetzt sind die Feiertage & die "Zeit zwischen den Jahren" vorbei, es wird wieder zum Tagesgeschäft übergegangen & es werden schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden müssen von Leuten, die dazu nicht in der Lage sind und die nichts so sehr fürchten/hassen wie Entscheidungen treffen zu müssen.
Dieser Drecks-Staat wird sich in nächster Zeit einfach in Luft auflösen & die Einzigen denen das nicht gefallen wird sind die Jenigen welche an den Zitzen dieses Konstrukts hängen - Beamte & sonstige Staatsdiener zum einen & Leute, die nicht für sich selbst sorgen können bzw sonst niemanden haben der für sie sorgt, zum anderen.
Alle anderen werden sich freuen dürfen.

Denn dieser Drecks-Staat ist mittlerweile schlimmer geworden als jede Mafia oder Gangsterbande.
Mafiosi & Gangster haben im allgemeinen wenigstens noch so etwas wie ein Ehrgefühl und einen Kodex an den sie sich halten.
Betrüger & Schutzgelderpresser liefern wenigstens noch etwas für das erpreßte Geld, und sie treiben es nicht soweit daß ihre Opfer komplett ruiniert werden oder einfach verhungern.
Dieser Drecks-Staat hat keinerlei Ehrgefühl, hält sich an keinen Kodex, liefert keinerlei Gegenleistung mehr und ruiniert vorsätzlich seine Opfer.

Das wird so allmählich wirklich JEDEM klar (außer anscheinend den Clowns in ihren stinkenden Uniformen) & ich sehe nicht wie dieser Drecks-Staat auf dieser Basis noch länger überleben kann.
Man muß sich mal klarmachen, daß der Drecks-Staat in seiner jetzigen Form zu einem sicherlich beträchtlichen Teil von Personen & Gruppen geformt wurde, die damals Sympathisanten waren oder es später geworden sind
(bemerkenswerterweise gibt es zu diesem Film und dem Regisseur keinen Wikipedia-Artikel),
und daß etliche von denen heute in Positionen sitzen in denen sie Gelegenheit haben den verhaßten Staat zu torpedieren.
Das könnte Einiges erklären.

 

(DER SPEIGEL, 14.6.1970: »NATÜRLICH KANN GESCHOSSEN WERDEN«)

Dienstag, 28. Dezember 2021

Good cop, bad cop 2

 



Well.
Bad, bad cop.

Door opens, good cop enters the room:



 

So on the one hand there are these nasty, ugly people who somehow all look like prototypical James Bond villains

who of course want to rule the world & want to somehow enslave all those nice people hanging around in it and who, as befits cinema villains, openly spill the beans about their sinister plans.

(twitter)

On the other hand, you have these friendly, sympathetic, comparatively good-looking individuals who bravely fight against evil & tell you:

"We must free ourselves from this globalism,
turn to the spiritual,
join forces with our neighbors,
grow our own food,
try alternative ways of living,
break free from the corporations,
disconnect from this monetary system,
use decentralized energy supply...
and then everything will be just fine."


Somehow it all seems to me like the old days, when John Wayne/the white, male, conservative American was always the good guy & the indigenous people/communists were the bad guys.
Even back then I had my doubts that the world was really that simple...



 
... and I do have my doubts these days, since I am expected to believe pretty much exactly the opposite.

If it really should be the plan to move the mass of "mankind" by means of the good old good cop, bad cop game to a sustainable, reasonable, resource-saving behavior, then this will have to go on for quite a while & become much more blatant.

Good cop, bad cop



Tja.
Bad, bad Cop.

Tür geht auf, good Cop betritt den Raum:



Da sind also auf der einen Seite diese fiesen, häßlichen Leute, die irgendwie alle so aussehen wie prototypische James-Bond-Schurken


die na klar die Welt beherrschen & all diese netten Menschen die darauf herumhängen irgendwie versklaven wollen und die, wie es sich für Kino-Bösewichte gehört, ganz offen ihre finsteren Pläne ausplaudern.

(twitter)


Auf der anderen Seite diese freundlichen, sympathischen, vergleichsweise gut aussehenden Zeitgenossen die mutig gegen das Böse ankämpfen & Dir sagen:

"Wir müssen uns freimachen von diesem Globalismus,
uns dem Spirituellen zuwenden,
uns mit unseren Nachbarn zusammentun,
unser Essen selbst anbauen,
alternative Lebensformen erproben,
uns von den Konzernen freimachen,
uns von diesem Geldsystem abkoppeln,
dezentrale Energieversorgung nutzen -
und dann wird alles ganz prima werden."


Irgendwie kommt mir das Alles so vor wie früher, als die weißen, männlichen, konservativen Amerikaner stets die Guten waren & die Indianer/Kommunisten die Bösen.
Ich hatte schon damals meine Zweifel daran daß die Welt wirklich SO einfach sein soll...




 ... und die habe ich dieser Tage, da von mir erwartet wird so ziemlich genau das Gegenteil zu glauben, auch.

Wenn es tatsächlich der Plan sein sollte, die Masse der "Menschheit" mittels des guten, alten Good cop, bad cop-Spielchen zu einem nachhaltigen, vernünftigen, Ressourcen schonenden Verhalten zu bewegen, dann wird das noch eine ganze Weile so weitergehen & noch sehr viel krasser werden müssen.

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Geschichten aus der Normie-Welt: Hölle


(zookrefeld.de)
 

"Krefeld, der 31. Dezember 2019

21 Uhr 14. Die alleinstehende Jutta Reibeisen-Fotzenstein rückt ihre schwere Hornbrille zurecht. Ihre alleinstehenden und lesbischen Töchter Jule-Sophie und Lea-Marie stehen in der Küche und bereiten die veganen Sossen für das Tofu-Fondue vor. "Was ist denn das hier?" keift die kurzhaarige Jule-Sophie ihre 30-jährige Schwester an. "Das ist der Sparschäler, du blöde Nuss!"

Jutta macht währenddessen voller Vorfreude das Amazonpaket auf und... ...entdeckt die vor sieben Wochen erst bestellten Himmelslaternen aus der chinesischen Manufaktur Bai-Ling. Wie angegeben sind sie aus feinstem, handgeschöpften und ungebleichtem Papier hergestellt. Die uigurischen Werkstätten im Reich der Mitte wissen schon, wie man liebevolle Lagerarbeit gestaltet. Was jetzt noch fehlt, sind die garantiert biologisch abbaubaren Bio-Schwefelhölzer. Wo hat Julia-Sophie sie nur wieder versteckt? Der erste Satz war geschrieben. Lea-Marie lag der feuchte Stift noch schwer in der Hand. Ein Tropfen fiel auf den Boden. "An meine liebe Reife." Die Erinnerung an die rosa Haare bescherten ihr Wohlwollen und ein mildes, gedankenversunkenes Lächeln. "Diese Laterne soll Dir Glück bereiten, so wie Du mir Glück brachtest. Deine Lea-Marie, in Ewigkeit." Schwülstig war es nicht, auch nicht zu dick aufgetragen. Schnell band sie den Zettel an die erste Himmelslaterne. Ob sich die fremde Frau wohl an sie erinnerte? Mit so viel Erfahrung beglückte sie sicherlich viele Genossinen. Lea-Marie löschte das silbrig-abwesende Lächeln mit einem großen, aber letzten Schluck aus ihrem Glas. Zum Glück hatte Jutta den Kühlschrank mit Nachschub bestückt.

21:20. Der Abend ist noch jung  und der vegane Sekt beginnt zu wirken.

21 Uhr 38. Jule und Lea bekommen sich vor lauter Gekeife um das ihnen unbekannte Kücheninventar fast in ihre kurzen Haare. Vielleicht konnte das Aufsteigenlassen der Himmelslaternen wie eine Befreiung wirken. Vier, fünf, in die Nacht entlassen, ein jedes wie ein nicht geborenes Kind. Endlich wek mit diesem unnützen Ballast. Gut, daß die Laternen kein CO2 erzeugen. Da kommt Jule-Sophie auch schon mit den Schwefelhölzern aus biologischem Anbau. Noch einmal angestoßen! Ein unbeabsichtigtes, teuflisches Grinsen vereint das umweltbewußte Weibsvolk. Was könnte diese Freude schon trüben? Man schickt schließlich anderen eine frohe Botschaft. Jutta verteilt die bunten Stifte. "Denkt euch mal was Schönes aus! Wir wollen unsere Brandflieger mit sinnvollen und nachhaltigen Botschaften bestücken." Lea-Marie und Jule-Sophie juckt es im Schritt. Jule hat sich sein 8 Monaten nicht mehr rasiert und schwört wie ihr Youtube-Vorbild Nicol auf Seifen- und Deofreie Körperpflege. Es riecht leicht fischig in der mit allerlei Ethno-Tand vollgestellten "Küche"... Sie fasst sich in den Schritt und reibt ihre bio-Leinenunterhose über die juckende Stelle, dabei ertastet sie eine feuchte Stelle auf ihrer Kleidung, bei näherer Betrachtung stellt sie fest, dass ihr Peroidentrichter übergelaufen ist.

21 Uhr 53. Jule eilt ins Bad, öffnet den Knoten des Juteseils, welches sie aus Überzeugung einem Gürtel vorzieht, zieht sich vorsichtig die Hose runter und beginnt, den Peroidentrichter vorsichtig zu entnehmen, als ihr ein Schwack Blut über die Hand fließt. Es stinkt! Sie stinkt! Sie schüttelt den Gedanken ab. Das ist natürlich! Die Natur wird sich schon was dabei gedacht haben! Indes hat das Jucken bei Lea andere Gründe. Sie hatte die Nacht zuvor bei einer befreundeten alternativen Kommune in einem besetzten Haus übernachtet. Dort wird alles geteilt.. auch das Bett und so schlief sie mit einer ihre fremden Frau mitte 50 mit rosa gefärbten Haaren. Ihre knöchrigen alten Finger in ihrer Muschi fühlten sich an, wie das Surrogat für einen echten Schwanz. Sie wusste nicht, wie sich ein echter Schwanz in ihr anfühlt, aber so stellte sie es sich gerade vor....

21 Uhr 58. Jule hatte eine Idee. Sie sammelte einen Teil ihres Scheidenblutes im Zahnputzbecher. "Hiermit schreibe ich eine Friedensnachricht an alle Geflüchteten aus Afrika. Mein innerstes, persönlichstes Serum stelle ich den ertrunkenen im Mittelmeer symbolisch zur Verfügung." Julia betrat das Wohnarbeitsesszimmer. Der Tisch war mit ökologischen Bambustellern gedeckt. Es roch heimelig nach Schweiss. Die Traumfänger baumelten leise durch die aufsteigende Hitze der Heizkörper... Jutta stand am Herd und rührte gedankenverloren in den Soja-Saucen rum, als plötzlich aus der Ferne ein Knall zu hören war, gefolgt von lautem Gegröle... "Die ewig gestrigen Mannskinder böllern also mal wieder... typisch" dachte sich Jutta, als Lea-Marie schon am Fenster stand, um "Ihr zurückgebliebenen Affen" in die Nacht zu brüllen. Jule-Sophie blickte abwechselnd zu ihrer Mutter und ihrer Schwester und nickte Ihnen zustimmend zu. Den Vorfall schnell vergessen, nahm sie auf dem Sitzkissen auf dem Boden in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes Platz und rückte die linke Brust zurecht, da diese sich in einer ihrer Bauchfalten beim Hinsetzen verkeilt hatte, was ihr Schmerzen bereitete. Sie starrte auf das Poster, was seitlich am Vorratsregal angeklebt war. "Sei einfach du selbst!" stand dort geschrieben.

22 Uhr 06. Zurück in der Küche macht sich Mutti Jutta den 3. Espresso aus ihrer Nespresso-Kapselmaschine. Der Wassertank der Kaffemaschine wird rasch erneut mit arktischen Schmelzwasser gefüllt welches ihre Famlie ausschließlich verwendet um den Restverschmutzungen im geklärten Wasser zu entgehen. Espresso trinkt sie in letzer Zeit vermehrt, da die von ihrer Tochter zu Weihnachten selbstgetöpferten Tasse durchnässt, wenn diese zu lange gefüllt ist. Die alten Porzellantassen hat sie an Fred verschenkt, damit genug Platz in den Schränken ist. Fred ist ein alter Bekannter aus ihre Parteimitgliedschaft bei den Grünen, der auch mit ihrer Tochter zusammen Qigong macht.

Fred ist öfters mal im Haus und hilft bei kleinen Renovierungsaufgaben oder umräumen von Möbeln. Das versteht sich natürlich als freundschaftliche Geste dennoch revanchiert sich Jutta bei ihm ab und an mal mit einer Einladung zum essen oder sozialen und psychologischem Beistand. Überhaupt ist Jutta überzeugt davon, dass er schwul ist nicht zuletzt durch die langjährige platonische Beziehung zu ihrer Familie und zuvorkommend nettem Auftreten gegenüber Frauen, aber sich seiner selbst zu unsicher es einzugestehen. Nach gemeinsamen Treffen mit einer ihrer Bekannten hat sich aber noch nicht der gewünschte Effekt eingestellt.

22 Uhr 12. Abermals knallt es draußen, Jutter verschluckt sich vor Schreck am Kaffee und muss husten, sie kriegt keine Luft, ihr Körper verkrampft, die Brille fällt auf den Boden und zerbricht. Sie läuft rot an und geht auf alle Viere...

22 Uhr14. Der Kaffee, den Jutta ausgeteilt hat, sollte eigentlich den dieses mal sehr kräftig einkommenden Schwips niederdrücken. Es war doch erst kurz nach zehn. Die Sprechanlage verstummte. "Ihr Affen!" Julia-Sophie löste den Knopf. Ob sie es unten vernommen haben? Verdammtes Männergesindel. Die Affen würden es diesen Abend noch bereuen. Immer diese Affen. Julia-Sophie schüttelte den Kopf. Warum nur sah sie unentwegt diese abscheulichen Gestalten vor ihren Augen? Es klingelt an der Tür. Julia geht zur Sprechanlage: "Hallo? Wer ist denn da?" - "Ich will fucken große Brüste!" erklingt die Antwort noch bevor sie zu Ende sprechen kann.

"Es ist Mugambe!!" Ruft sie mit quietschend-fröhlicher Stimme. Sie kannte Mugambe vom vom Kirchentag wo sie versehentlich auf die Männertoilette gegangen war ; Mubungo Sesele Niggnogg war auf der Suche nach einer Fakefrau um diese zu heiraten ; Julier und Lea-Mary hatten das besprochen und wollten jetzt einen Bleiberechtneger heiraten wegen weißer Schuld und so:

"Erss fukken - dann HEIRATEN" begrüßte der Neger die beiden vergeistigten SoziologiestudenInnen;

DAS aber, kam "irgendwie" nicht in Frage. Noch mußten Zettel geschrieben werden, ehe die Laternen ihre frohe Botschaft im Schein der reinigenden Flammen emporbringen konnten. Wo nur werden sie landen? Welche geistig helle Gestalt würde die Zeilen lesen, die mit so viel gutem Willen für ein besseres Morgen niedergeschrieben wurden?

Jutta brachte Schnittchen herein. "Biioo, Biioo" entfuhr es ihr. Schon drei Flaschen fair gehandelten Sektes fehlten aus dem Kühlschrank. "K-kommen sie doch herein..." Jutta erkennt ihre eigene, plötzlich mädchenhaft-nervöse Stimme kaum wieder, während ihr Blick an dem stattlichen dunklen Körper auf- und abgleitet. "Is new year - party-time!" lacht Mugambe. Er winkt Richtung Küche, wo Jule-Sophie und Lea-Marie plötzlich einen besonders tiefen Atemzug nehmen und die Pobacken zusammenpressen.

Juttas Blick fällt auf zwei weitere Schwarzafrikaner, die im dunklen Treppenhaus kaum zu erkennen waren, jetzt aber mit breitem gelbem Lächeln in den Lichtschein treten, der durch die halboffene Tür fällt. Die Blicke von Jutta, Jule und Lea treffen in einem Dreieck der Überforderung. Normalerweise dulden sie - mit Ausnahme von Fred - keine Männer in der Wohnung. Doch die drei hinauszubitten kommt nicht in Frage, das ist allen Anwesenden auf einen Schlag klar. "Ah, nice drink!" ruft Mugambe mit einem leichten Nuscheln aus der Küche, während er den Korken der letzten Sektflasche mit den Zähnen herauszieht.

22 Uhr 37. Jutta zieht die Reißleine. Zu bedrohlich wurde das Beisammensein mit den Farbigen. Auch dem Geruch der Neuankömmlinge, der sich mittlerweile in der gesamten Wohnung verteilte, konnte sie nicht länger standhalten, weswegen sie sich nun zur Klingel des Nachbarn durchgeschlagen hatte. Noch die Hand von Mugambe in der Hose von Julia-Sophie vor Augen, ebenso die wilde Jagd von Nikembe und Jolumba auf Lea-Marie, die über Tische, Stühle und Bänke ging - Jutta schüttelte den Kopf. Zu viele Widersprüche drohten, ihr den Verstand zu rauben. "Flüchtling, Flüchtling", klingelte es auf einmal. Nein, Jutta hatte geistesgegenwärtig die Schelle des Nachbarn betätigt. Sogleich öffnete sich die Türe. "D-darf ich bitte mal die Polizei rufen?" Juttas aufgerissene Augen starrten Hans-Peter Kowalski an, der ihr mit einem Handzeichen den Weg zum Telefon wies. Sein Blick schwenkte zur offenen Türe der Nachbarin herüber. Wilde Schreie drangen aus der Wohnung, während schwarze Gestalten umherliefen und Frauengekeife herüberdrang. Kowalski nahm einen weiteren Schluck aus der Bierbüchse.

22 Uhr 24. Im Wohnzimmer war es warm und gemütlich. Die 6 freuten sich, dass sie zusammen waren. Mugambe hatte sich seit dem ersten Moment Mutter Jutta dazu auserkoren, mit ihr seinen tierischen Gelüsten nachzugehen. Seine starke, schwarze Hand gleitete in ihre Jutehose, während er ihr irgendwas mit "du so schöne Frau..." ins Ohr hauchte. Jutta war wie gelähmt, aber auch entzückt, war sie bereits seit 4 Jahren nicht mehr in den Genuss eines richtigen Mannes gekommen. "Das ist nicht so ein Schlaffi, wie der Kai-Uwe aus dem Töpferkurs..." dachte sie bei sich. Jolumba hatte nach 8 Minuten der völlig überforderten und eigentlich lesbischen Lea längst die Kleider vom Leib gerissen und lag mit ihr hinter dem durchgelegenen Sofa. Julias Hosenladen stand bereits sperrangelweit offen. Nikembe ergötzte sich an dem weiblich-animalischen Geruch. Genüsslich streichelte er ihre fischig duftende, haarige Furche. Ihr Unterleib bebte rhytmisch zum Indierock, der aus der überalteten Aiwa-Kompaktanlage schnarrte. Hinter dem Sofa war nur noch Leas Juchzen und lautes Schmatzen zu verbehmen, sowie festes, unentwegtes Klatschen - wie in einer Schinkenfabrik. Jolumba - seines Zeichens Buschneger - vögelte ihr den letzten Rest Gluten aus dem bleichen Leib. Es war, als würden Schwarz und Weiss zu einer verschwitzten, stinkenden Masse verschmelzen.

Doch auf einmal war da ein Geruch, Jutta war erst irritiert, zwischen dem fischigen und wochenalten Sperma und Pissegeruch war doch wirklich Rauch wahrzunehmen. "Meine Güte der Tofu brennt an, Julia-Sophie du Schussel!" keifte sie. Mugambe penetrierte sie fröhlich weiter, eh du shönes Frau, wiederholte er mantraartig als müsste er sich selber davon überzeugen. Julia bekam Tränen in den Augen, ihre Mutter konnte schon verbal übergriffig werden, aber dann gleich so. Jutta fühlte sich vergewaltigt und formte die Stresspyramide über ihrem Kopf. Nun begann der Rauchmelder in der Wohnung zu piepen. Julia entschied sich dazu dem Bastian-Thymaian-Korianderschuh eine SMS zu schreiben, sie wollte nur noch weg. Beim letzten Batik-Workshop für Geflüchtete klickte es irgendwie obwohl sie doch eigentlich lesbisch ist und in der Transition von F zu M. Das alles interessierte sie im Moment nicht, sie wollte raus, weg von ihrer Schwester und Mutter.

Sie zitterte am ganzen Körper wegen der verbalen Vergewaltigung von ihrer Mutter und was war dieses Piepen die ganze Zeit! Basti-Thymi hat immer noch nicht geantwortet, hab ihm doch schon vor 30 sek. geschrieben, will er mir aus dem Weg gehen? schoss ihr durch den Kopf."
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Mittwoch, 22. Dezember 2021

Never again! / Niemals wieder!

Texas Hold'em tournament, big blind is at 400, my stack 12,000.
I find ace+king in clubs, behind me only big & small blind, both over 30,000.
I raise to 800, both call.
The first 3 community cards come - 2 aces and something small.
I have 3 aces & 1 king.
I raise another 400, both call.
Next community card - nothing to care about.
I raise again, small blind folds, the Chinese with the big blind calls.
The last card comes - an 8 of hearts.
The Chinese raises 3000.
I look at the cards - no straight, no flush possible... what is he going to beat me with?
I go all in, Chinaman calls.

Cards are revealed - the wanker has got two eights = full house with my two aces + 3 eights.
I turn off the computer, fuck it, never play poker again.
See you tomorrow.
Somehow you have to kill all that time until death.
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Texas Hold'em-Turnier, Big Blind ist bei 400, mein Stack 12.000.
Ich finde As+König in Kreuz, hinter mir nur noch Big & Small Blind, beide über 30.000.
Ich erhöhe auf 800, beide gehen mit.
Die ersten 3 Gemeinschaftskarten kommen - 2 Asse und irgendwas Kleines.
Ich hab 3 Asse & 1 König.
Ich raise nochmal 400, beide gehen mit.
Nächste Gemeinschaftskarte - nix besonderes.
Ich raise nochmal, Small Blind folded, der Chinese mit dem Big Blind geht mit.
Die letzte Karte kommt - eine Herz 8.
Der Chinese erhöht um 3000.
Ich gucke auf die Karten - kein Straight, kein Flush möglich... womit will der mich denn schlagen?
Ich gehe all in, Chinese geht mit.

Karten werden aufgedeckt - der Wichser hat zwei Achten = Full House mit meinen zwei Assen + 3 Achten.
Ich klappe den Rechner zu, scheiß drauf, nie wieder Poker.
Bis morgen.
Irgendwie muss man die ganze Zeit bis zum Tod totschlagen.