"Wie zuverlässig und wie zeitig alarmieren Rauchmelder eigentlich im Falle eines Brandes?"
ChatGPT:
"Rauchmelder sind zuverlässig für das, wofür sie gebaut sind: die frühe Warnung bei entstehendem Brandrauch, nicht die Erkennung von Flammen oder Hitze.
Auslösezeit
Bei Schwelbränden (z. B. Kabel, Möbel, Matratzen): Alarm oft nach 30 Sekunden bis wenigen Minuten, lange bevor offenes Feuer sichtbar ist.
Bei schnellen Flammenbränden: Alarm sehr früh, aber manchmal minimal später als bei Schwelrauch, weil weniger Rauch entsteht.
In der Praxis bleiben meist mehrere Minuten Fluchtzeit, sofern Türen offen sind und der Melder korrekt platziert ist.
Zuverlässigkeit
Moderne optische Rauchmelder erkennen >90 % realer Wohnungsbrände zuverlässig.
Fehlalarme sind selten, wenn keine Ionisationsmelder und keine Billiggeräte eingesetzt werden.
Hauptausfallursachen:
Leere oder entnommene Batterie
Verschmutzung (Staub, Insekten)
Falsche Montage (Küche, Bad, zu nah an Lüftungen)
Grenzen
Rauchmelder retten nicht, sie informieren.
Bei geschlossenen Türen kann der Alarm im Nebenraum verzögert kommen.
Im Schlaf ist der Alarmton meist wirksam, bei Alkohol, Drogen oder Gehörschäden jedoch eingeschränkt.
Realistische Zusammenfassung
In den meisten Wohnungsbränden alarmieren Rauchmelder früh genug, um zu fliehen.
Sie versagen selten technisch, sondern fast immer durch menschliche Nachlässigkeit.
Sie sind kein Sicherheitsgefühl, sondern ein Zeitgewinn von Minuten – und Minuten entscheiden.
Keine Romantik: Ohne Rauchmelder stirbt man im Brand oft, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen. Mit Rauchmelder stirbt man meist nur noch durch Ignoranz oder Pech."
Frohes Neues Jahr, Ihr Wichser.
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