"Die Staatsanwaltschaft Landshut hat die Untersuchung des Schusswaffengebrauchs durch Polizeibeamte der bayerischen Landespolizei zum Nachteil von Bundeswehrsoldaten im Oktober letzten Jahres abgeschlossen. Nach Prüfung der Geschehnisse in Erding rund um die Bundeswehrübung „Marshal Power“ kam die Staatsanwaltschaft Landshut zu dem Ergebnis, dass weder den auf Seiten der Bundeswehr an der Planung, Vorbereitung oder Übung selbst beteiligten Personen noch den auf Seiten der Polizei an dem Einsatz mittelbar oder unmittelbar beteiligten Beamten, insbesondere denjenigen, die Schüsse abgaben, strafbares Verhalten vorzuwerfen ist. Das Vorermittlungsverfahren wurde nach Abschluss der Untersuchungen gem. § 152 Abs. 2 Strafprozessordnung eingestellt.
Ende Oktober 2025 fand u.a. im Bereich Erding die Bundeswehrübung „Marshal Power – Orange Road II“ als sogenannte „freilaufende Übung“ statt. Als Teil des taktischen Übungsszenarios konnten die Bundeswehrsoldaten ihr Quartier innerhalb des Übungsraums (geografisch festgelegtes Gebiet, in dem die Übung stattfindet) vor Ort frei wählen. Die Bundeswehr informierte die Polizei im Vorfeld über die Durchführung der Übung und den bekannten Übungsraum.
Im Rahmen dieser Übung bezogen Bundeswehrsoldaten am 22.10.2025 innerhalb des Übungsraums vor Ort in der Straßenmeisterei in Erding Quartier. In der Folge wurde eine Passantin auf die Soldaten aufmerksam. Nachdem diese die Soldaten nicht als solche erkannte und zuordnen konnte, verständigte sie die Polizei.
Nach Eintreffen der Polizeibeamten an der Straßenmeisterei stellte sich sowohl für die beteiligten Soldaten als auch für die Polizeibeamten die Situation vor Ort unübersichtlich dar. Dabei gingen die Polizeibeamten von einem unmittelbar bevorstehenden Angriff aus, die Bundeswehrsoldaten von einem nicht angekündigten Übungsszenario unter Beteiligung externer Kräfte, hier in Form der Polizei. Zeitgleich versuchte die Einsatzleitung der Polizeiinspektion Erding die Frage zu klären, ob es sich bei den Personen in der Straßenmeisterei um Bundeswehrsoldaten im Rahmen der Übung oder unbekannte Angreifer handelte.
Die eingesetzten Polizeibeamten trafen am Gelände der Straßenmeisterei auf Soldaten vor dem Gebäude und forderten sie auf, sich auf den Boden zu legen. Dieser Aufforderung kamen die Soldaten erst nach, nachdem einer der Polizeibeamten Warnschüsse in die Luft abgegeben hatte. In dieser weiterhin unübersichtlichen Situation bemerkte schließlich ein weiterer Soldat, der aus dem Gebäude gekommen war, die Polizeibeamten und hielt diese für einen Teil des Übungsszenarios. Noch bevor die Abklärung durch die Einsatzleitung der Polizei abgeschlossen werden konnte, eröffnete dieser Soldat im Glauben an ein Übungsszenario mit Platzpatronen das Feuer auf die Polizeibeamten. Nicht wissend, dass es sich um Platzpatronen handelte, gingen die Polizeibeamten von einem realen Angriff auf sich aus und schossen mit scharfer Munition zurück. Dabei verletzte einer der Polizeibeamten diesen Soldaten mittels eines Streifschusses im Gesicht.
Das Bayerische Landeskriminalamt übernahm daraufhin unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Landshut die Untersuchung des Vorfalls und vernahm im Zeitraum vom 22.10.2025 bis 24.04.2026 insgesamt 48 Zeugen. Hierbei handelte es sich um Vernehmungen von Angehörigen der Bundeswehr, der Polizei sowie zivilen Personen.
Zur Tatortdokumentation erstellte das Polizeipräsidium München, Kommissariat 92 (Spurensicherung), einen umfangreichen Spurenbericht. Darüber hinaus fertigten Spezialisten verschiedener Stellen Luftbilder, Übersichtsskizzen, 3D-Modelle des Tatortes und Fotos zur Erkennbarkeit der eingesetzten Kräfte während des Einsatzes an.
Das Bayerische Landeskriminalamt wertete im Rahmen der Ermittlungen anschließend die Kommunikation der Polizei und der Bundeswehr während des Einsatzes sowie den vorab stattgefundenen Informationsfluss aus.
Die Bewertung der Schussabgabe aus waffentechnischer Sicht übernahmen die Waffenexperten des Bayerischen Landeskriminalamts.
Die Ermittler beauftragten außerdem ein medizinisches Gutachten zur Dokumentation der Verletzungen des Bundeswehrsoldaten, welches das Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilian-Universität München erstellte.
Im Ergebnis ist weder auf Seiten der Bundeswehr den an der Planung, Vorbereitung oder Übung beteiligten Personen noch den an dem Polizeieinsatz mittelbar oder unmittelbar beteiligten Beamten, insbesondere denjenigen, die Schüsse mit scharfer Munition abgaben, ein strafbares Verhalten vorzuwerfen. Nachdem die vor Ort handelnden Polizeibeamten davon ausgingen, sich in einer Notwehrlage zu befinden und dieser Irrtum über die tatsächlichen Umstände in der konkreten Situation für sie unvermeidbar war, ist ihnen kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorzuwerfen. Aus demselben Grund wurde auch der Strafanzeige zweier am Einsatz beteiligter Soldaten gegen die am Einsatz beteiligten Polizeibeamten keine Folge gegeben." (polizei.bayern)
Ok... also, die Clowncops treffen nach dem Anruf einer besorgten Bürgerin auf eine Gruppe von mit modernsten automatischen Waffen ausgestatteten Typen in Tarnanzügen, zücken ihre 9mm-Eisen & brüllen "ALLE AUF DEN BODEN!", feuern Warnschüsse ab, schießen dann gezielt auf einen der Typen, der aus einem Sturmgewehr auf sie ballert, und erwischen ihn zufällig per "Streifschuß" in seinem dämlichen Arschgesicht.
Und dieses krasse Ereignis ist eingebettet in einen Tsunami von Dummheit, Unfähigkeit, Inkompetenz & Überheblichkeit, der anschließend mit der üblichen superautistischen Gründlichkeit und gigantischem Aufwand (Luftbilder, Übersichtsskizzen, 3D-Modelle des "Tatortes") aufgearbeitet und dann vergessen wird.
Man muss sich das mal klarmachen:
Die einen sind die, welche die Bürger vor den Russen beschützen sollen, die sie angeblich überfallen wollen.
Die anderen sind die, welche die Bürger vor all diesen Terroristen beschützen sollen, die angeblich hinter jeder Ecke darauf warten, Böses zu tun.
DAS ist es, was zwischen der Bevölkerung und dem anarchistischen Chaos steht, welches ganz sicher umgehend einsetzen würde, sobald die Wachsamkeit des Staates nachlässt und er nicht genug Kameras, Betonpoller und Uniformclowns in die Landschaft stellt.
Wir sind am Arsch, alle miteinander.
Wenn die Russen oder die Terroristen uns nicht erwischen, dann werden uns diese oder jene Clowns im Dienste des Staates aus purer Dummheit erledigen.
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